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Der Mensch Zitate

35 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Der Mensch

  • Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste.

  • Der Mensch ist das Tier, das sich vervollkommnen kann.

  • Eines Schatten Traum ist der Mensch.

  • Der Mensch, das sonderbare Wesen: Mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen.

  • Was sind wir Menschen doch! Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen, / ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit, / ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid, / ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.

  • Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.

  • Gott rührte den Lehm, aus dem er den Menschen schuf, nicht mit Wasser an, sondern mit Tränen.

  • Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten.

  • Was ist am Ende der Mensch anderes als eine Frage?

  • Alle anderen Dinge müssen. Der Mensch ist das Wesen, welches will.

  • Betrachte den Fühler dieses feingliedrigen Käfers! Was ist der Mensch anderes als solch ein Fühler, von unbekannter Urkraft ausgestreckt, tastend sich über die Dinge zu unterrichten suchend, zuletzt forschend zurückgekrümmt auf sich selbst? Der Mensch, ein Taster Gottes nach sich selbst.

  • Doch noch fehlte ein Wesen, ein edleres, weise vernehmend / göttlichen Geist, zu herrschen ob allen Geschöpfen der Erde. / Da ward geboren der Mensch. Schuf ihn der Bildner der Welt aus / Samen der Gottheit? Schuf ihn aus Welle und Erde Prometheus / nach der Gestalt der mächtigen Götter, als noch die junge / Erde, sich lösend von himmlischem Äther, heilige Keime / barg? Zum Boden geneigt, blicken nieder die andern Geschöpfe, / aber dem Menschen gab der Gestalter erhabenes Antlitz, /...

  • Der Mensch ist die Dornenkrone der Schöpfung.

  • Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.

  • Hängt nicht das Dasein der meisten Menschen mehrenteils an der Hitze eines Juliusmittags oder am anziehenden Anblick eines Bettuchs oder an der waagerechten Lage einer schlafenden Küchengrazie oder an einem ausgelöschten Licht?

  • Ein Menschenleben - ach, es ist so wenig, / ein Menschenschicksal aber ist so viel!

  • Auf, Sterbliche, blind hintappend Geschlecht, Baumblättern im Herbst vergleichbar, / ohnmächtige Brut, Bildwerke von Ton, bleichsüchtige, wankende Schatten, / eintägiges fitticheloses Gewürm, traumähnliche Jammergestalten.

  • Es ist dem Menschen natürlich, sich als das Ziel der Schöpfung zu betrachten und alle übrigen Dinge nur in bezug auf sich und insofern sie ihm dienen und nützen. Er bemächtigt sich der vegetabilischen und animalischen Welt, und indem er andere Geschöpfe als passende Nahrung verschlingt, erkennt er seinen Gott und preiset dessen Güte, die so väterlich für ihn gesorget.

  • Die Physiologen, Psychologen, Anthropologen und Anatomiker entziffern, beschreiben, erklären, zerschneiden den Menschen, um uns zu sagen, was der Mensch ist, woraus er besteht. Nur das können sie uns nicht sagen, was ihn zusammenbindet, was ihn zum Menschen macht. So sucht der Wilde die Musik in der Laute des Europäers, indem er sie zerschneidet.

  • Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.

  • Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält.

  • Maske: das alte Wort dafür ist Person. Ob es nun von durchtönen oder von prosopon kommt: Person ist in jedem Fall Maske.

  • Der Mensch ist eine in der Knechtschaft seiner Organe lebende Intelligenz.

  • Das Beste gehört nicht uns zu, und wir wissen nicht, von wem wir's haben. Was sind wir allesamt anderes als Boten, die versiegelte Gaben zu unbekannten Leuten tragen?

  • Wie der Schmerz entsteht? Nicht anders, mein Freund, als das Leben: / Tut der Finger dir weh', schied er vom Leibe sich ab, / und die Säfte beginnen, im Gliede gesondert zu kreisen. / Aber so ist auch der Mensch, fürcht' ich, ein Schmerz nur in Gott.

  • Denke dir ein Endliches ins Unendliche gebildet, so denkst du einen Menschen.

  • Der Mensch ist dadurch groß, daß er sich elend weiß. Ein Baum weiß sich nicht elend.

  • Nur ein Fremdling, sagt man mit Recht, ist der Mensch hier auf Erden.

  • Der Mensch ist ein Reichtum.

  • Größe ist dem Schöpfer zur Last gefallen, und er hat Geister zu Vertrauten gemacht.

  • Organe sind wir eines großen Körpers.

  • Was ist der Mensch? Ein Abfallprodukt der Liebe.

  • Was ist der Mensch? Die Tragödie Gottes.

  • Teufel und Gott sind die Extreme, aus denen der Mensch entsteht. Teufel ist die vernichtende, Gott die schaffende Kraft.

  • Der Mensch ist kein vernünftiges, sondern eigentlich ein leidenschaftliches Tier, das hoffentlich einst zur Vernunft gelangen wird.

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