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Gesetz Zitate

77 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gesetz

  • Es erben sich Gesetz und Rechte / wie eine ewge Krankheit fort; / sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte / und rücken sacht von Ort zu Ort. / Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage: / Weh dir, daß du ein Enkel bist! / Vom Rechte, das mit uns geboren ist, / von dem ist leider nie die Frage.

  • Wenn das Gesetz gebrochen werden muss, dann nur, um die Macht zu ergreifen; ansonsten ist es heilig zu halten.

  • Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.

  • Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.

  • Im verdorbensten Staat gibt es die meisten Gesetze.

  • Die Vernunft ist für den Weisen, das Gesetz für den Unweisen.

  • Gesetze sind wie Spinnweben: Die großen Hummeln brechen durch, die Fliegen aber bleiben hängen.

  • Bei keinem Volk hat es einen bedeutenden Gesetzgeber gegeben, der nicht auf Gott zurückgegangen wäre; denn andernfalls wären seine Gesetze nicht anerkannt worden.

  • Freundliche Schrift des Gesetzes, des menschenerhaltenden Gottes, / seit aus der ehernen Welt fliehend die Liebe verschwand.

  • Die Unkenntnis des Gesetzes befreit nicht von der Verantwortung. Aber die Kenntnis oft.

  • Die Gesetze, glaube ich, sind von den schwachen Menschen und von der großen Masse gemacht. Zu ihren Gunsten und zu ihrem eigenen Nutzen stellen diese die Gesetze auf, sprechen sie Lob und Tadel aus! Die Stärkeren unter den Menschen und diejenigen, die imstande sind, ein Übergewicht zu erlangen, wollen sie einschüchtern.

  • Je mehr Gesetze, desto mehr Diebe.

  • Sobald Gesetz ersonnen, / wird Betrug gesponnen.

  • Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.

  • Ohne Verstand, Weisheit und Gesetze können weder Türken noch Tataren leben und haushalten.

  • Alle Gesetze sind Versuche, sich den Absichten der moralischen Weltordnung im Welt- und Lebenslaufe zu nähern.

  • Der Gesetzgeber soll denken wie ein Philosoph, aber reden wie ein Bauer.

  • Welch ein künstlich Netz / ist doch das Gesetz: / Kleines ist gefangen, / Großes durchgegangen.

  • Das Gesetz ist der Freund des Schwachen.

  • Der Sieg ist glänzend dieses Tages, / und Vor dem Altar morgen dank' ich Gott; / doch, wär' er zehnmal größer, das entschuldigt / den nicht, durch den der Zufall mir ihn schenkt. / Mehr Schlachten noch als die hab' ich zu kämpfen / und will, daß dem Gesetz Gehorsam sei. / Wer's immer war, der sie zur Schlacht geführt, / ich wiederhol's, hat seinen Kopf verwirkt.

  • Wer kein Gesetz achtet, ist eben so mächtig, als wer kein Gesetz hat.

  • Den Sieg nicht mag ich, der, ein Kind des Zufalls, / mir von der Bank fällt; das Gesetz will ich, / die Mutter meiner Krone, aufrecht halten, / die ein Geschlecht von Siegen mir erzeugt.

  • Nichts erhält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Personen.

  • An ihren verbotenen Früchten werdet ihr sie erkennen.

  • Es soll dabei ganz ähnlich hergehen wie beim Elementarlehrer, der mit dem Griffel den noch nicht schreibfähigen Kindern Linien zieht und sie zwingt, sich mit ihren Schreibversuchen nach diesen Linien zu richten: So hat auch der Staat als Richtschnur die Gesetze aufgestellt.

  • Wenn das Innen verkümmert und das Außen glänzende Formen annimmt, was nützen das Gesetze?

  • Eben darum sind die Gesetze ein menschliches, nicht ein göttliches Institut, damit sie, sobald es notwendig geworden, sobald das Leben einen andern Gang genommen hat, demgemäß verändert werden können.

  • Ein Gesetz muß kurz sein, damit es von Unkundigen desto leichter behalten werde.

  • Gewisse Dinge lassen sich leichter legalisieren als legitimieren.

  • Denn das Auge des Gesetzes wacht

  • Das Gesetz kann niemand zwingen, seinen Nächsten zu lieben, aber es kann es schwieriger für ihn machen, seinem Haß Ausdruck zu geben.

  • Wer kann sagen, er habe sich gegen keines der Gesetze verfehlt? Und gesetzt, du könntest es: Was ist es doch für eine beschränkte Unschuld, vor dem Gesetze gut zu sein! Wie geht doch der Anfang der Pflichten so viel weiter als die Regel des Rechts! Wie vieles fordert die Frömmigkeit, die Menschenliebe, die Freigebigkeit, die Gerechtigkeit, die Treue, was alles auf den Tafeln der bürgerlichen Gesetze nicht steht!

  • Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch.

  • Gesetze sind wie Arzneien. Sie sind gewöhnlich nur Heilung einer Krankheit durch eine geringere oder vorübergehende Krankheit.

  • Das allein / ist's, was die Städte Sterblicher zusammenhält, / wenn treulich man bewahret ihre Satzungen.

  • Lykurg schuf nicht nur Gesetze für seine Bürger, sondern er schuf auch Bürger für seine Gesetze.

  • Den Gesetzen gehorchen wir nur deswegen, um frei sein zu können.

  • Wenn die Menschen einander verstünden und Liebe hätten zueinander, so wüßte der Unmündige, was gut wäre und jeder dem andern schuldig ist, und man hätte den Irrgarten von Gesetzen nicht nötig, worin man je länger je weniger weiß, wo man ist.

  • Es gibt kein Land, wo das Gesetz alles voraussehen kann und die ständigen Einrichtungen der Vernunft und Sitte zu ersetzen in der Lage sind.

  • Dass unsere Gesetze immer schlechter stilisiert und immer lüderlicher regiert werden, liegt wesentlich an der Menge von Abgeordneten, die an ihnen herumpfuscht.

  • In abgeschloßnen Kreisen lenken wir, gesetzlich streng, das in der Mittelhöhe des Lebens wiederkehrend Schwebende. / Was droben sich, in ungemeßnen Räumen, / gewaltig seltsam hin und her bewegt, / belebt und tötet ohne Rat und Urteil, / das wird nach anderm Maß, nach andrer Zahl / vielleicht berechnet, bleibt uns rätselhaft.

  • Um sich greift der Mensch, nicht darf man ihn der eignen Mäßigung vertraun. Ihn hält in Schranken nur das deutliche Gesetz und der Gebräuche tiefgetretne Spur.

  • Das Gesetz ist ein Vertrag, worin man sich gegenseitig das Recht verbürgt. Aber es ist nicht imstande, die Bürger zu Sittlichkeit und Gerechtigkeit zu erziehen.

  • Auch fehlt es den Menschen, die Zeit genug haben, nie an Finten, Gesetze zu umgehen.

  • Tausend Fälle können eintreten, die der Gesetzgeber nicht Vorausgesehen hat. Das Gefühl dafür, daß man nicht alles voraussehen kann, ist eine sehr notwendige Voraussicht.

  • Das Gesetz gleicht der Deichsel eines Wagens: Du kannst sie drehen, wohin du willst.

  • Es bringt die Zeit ein anderes Gesetz.

  • Für Böse ist's Gesetz; wär kein Gebot geschrieben: / Die Frommen würden doch Gott und den Nächsten lieben.

  • Es ist besser, es geschehe dir unrecht, als die Welt sei ohne Gesetz. Deshalb füge sich jeder dem Gesetze!

  • Jede große Reform hat nicht darin bestanden, etwas Neues zu tun, sondern etwas Altes abzuschaffen. Die wertvollsten Gesetze sind die Abschaffungen früherer Gesetze gewesen.

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