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Menschenbeurteilung Zitate

61 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Menschenbeurteilung

  • Ist es nicht lächerlich zu behaupten, dass der verwöhnte und gerissene Geschäftsmann in einer anderen Wirklichkeit ein erfolgloser Wicht ist?

  • Man muß nie den Menschen nach dem beurteilen, was er geschrieben hat, sondern nach dem, was er in Gesellschaft von Männern, die ihm gewachsen sind, spricht.

  • Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.

  • Um über andere zu urteilen und sie zu verurteilen, mußt du ein Heiliger sein.

  • Menschen und Dinge verlangen verschiedene Perspektiven. Es gibt manche, die man aus der Nähe sehen muß, um sie richtig zu beurteilen, und andere, die man nie richtiger beurteilt, als wenn man sie aus der Ferne sieht.

  • Der Mensch kann nicht gut genug vom Menschen denken.

  • Das Unglück ist, daß jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, daß es auch anständige Menschen gibt.

  • Die Frauen sind silberne Schalen, in die wir goldene Äpfel legen. Meine Idee von den Frauen ist nicht von den Erscheinungen der Wirklichkeit abstrahiert, sondern sie ist mir angeboren oder in mir entstanden, Gott weiß wie. Meine Frauencharaktere sind daher auch alle gut weggekommen. Sie sind alle besser, als sie in der Wirklichkeit anzutreffen sind.

  • Prognosen für das Verhalten des Täters in der Freiheit und Zukunft sind immer gewagt. Aber sind denn verbindliche Urteile über vergangenes Verhalten wirklich immer frei von Fehleinschätzungen? In dubio pro reo - auch darin liegt ein Wagnis für die Gesellschaft.

  • Blick erst auf dich, / dann richte mich!

  • Herze, willst du ganz genesen, / sei selber wahr, sei selber rein! / Was wir in Welt und Menschen lesen, / ist nur der eigne Widerschein.

  • Wer ein Pferd kaufen will und nicht das Pferd selbst, sondern nur Sattel und Zaumzeug betrachtet, ist ein Narr. Ein vollendeter Dummkopf aber ist, wer einen Menschen nach seiner Kleidung und äußeren Lebensstellung beurteilt.

  • Mögen wir noch soviele gute Eigenschaften haben - die Welt achtet vor allem auf unsere schlechten.

  • Ich habe immer gefunden: Die sogenannten schlechten Leute gewinnen, wenn man sie genauer kennenlernt, und die guten verlieren.

  • Ich habe mich eifrig darum bemüht, der Menschen Tun weder zu belachen noch zu beweinen noch zu verabscheuen, sondern es zu begreifen.

  • Brüder - überm Sternenzelt / richtet Gott, wie wir gerichtet.

  • Um eine große Persönlichkeit zu empfinden und zu ehren, muß man auch wiederum selber etwas sein. Alle, die dem Euripides das Erhabene abgesprochen, waren arme Heringe und einer solchen Erhebung nicht fähig. Oder sie waren unverschämte Scharlatane.

  • Es liegt nicht genug Weisheit oder Tugend in unseren Urteilen und Gefühlen, wenn in ihnen nicht genug Geduld liegt.

  • Eben mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen.

  • Man kann einen Baum nicht nach der Güte seiner Blätter einschätzen, sondern nur nach der Güte seiner Früchte.

  • Sobald wir einen Menschen erblicken, so ist es allerdings dem Gesetz unseres Denkens und Empfindens gemäß, daß uns die nächstähnliche Figur, die wir gekannt haben, sogleich in den Sinn kommt und gemeiniglich auch unser Urteil sogleich bestimmt. Wir urteilen stündlich aus dem Gesicht und irren stündlich.

  • Oft nennt die Welt im eitlen Trug / den Weisen dumm, den Narren klug.

  • Glaube immer - und du wirst wohl dabei fahren -, daß die Menschen nicht halb so gut sind, wie ihre Freunde sie schildern, und nicht halb so böse, wie ihre Feinde sie ausschreien.

  • Man sollte einen Menschen nicht nach seinen Vorzügen beurteilen, sondern nach dem Gebrauch, den er davon macht.

  • Achte nicht nur auf das, was andere tun, sondern auch auf das, was sie unterlassen!

  • Einen Menschen kennen, heißt ihn lieben oder ihn bedauern.

  • Wir finden es schwer, von denen Gutes zu denken, von denen wir durchkreuzt oder gedemütigt wurden, und wir sind bereit, jede Entschuldigung für die Laster derer zuzulassen, welche uns nützlich oder angenehm sind.

  • Über nichts wird flüchtiger geurteilt als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein.

  • Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.

  • Vollkommen liebenswert und vollkommen hassenswert sind nur die Menschen, die man nicht kennt.

  • Wenn es dem Dummen geglückt, dann sieht man in ihm den Gescheiten, / und wenn das Glück ihn verläßt, gilt der Gescheite für dumm.

  • Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.

  • Das Volk ist in seinen Intrigen und Narrheiten so ersoffen, daß es überall nur Laffen und Werkzeuge zu sehen glaubt.

  • Den Enthusiasmus für irgendeine Frau muß man einer andern niemals anvertrauen. Sie kennen sich untereinander zu gut, um sich einer solchen ausschließlichen Verehrung würdig zu halten.

  • Durch das Vergrößerungsglas betrachtet man die Vorzüge derer, die man liebt, und die Fehler derer, die man nicht liebt.

  • Man darf die Menschen nicht nach dem beurteilen, was sie nicht wissen, sondern nach dem, was sie wissen und wie sie es wissen.

  • Fehlt es dem Diebe an Gelegenheit, / glaubt er an seine Ehrlichkeit.

  • Niemand weiß soviel Schlechtes von uns wie wir selbst. Und trotzdem denkt niemand so gut von uns wie wir selbst.

  • Ein falscher Mann denkt immer schlecht / von andern, tun sie noch so recht.

  • Miß nicht den Nächsten nach dem eignen Maß!

  • Frauen, richtet mir nie des Mannes einzelne Taten; / aber über den Mann sprechet das richtende Wort!

  • Wer in dem Nächsten nichts als Gott und Christum sieht, / der siehet mit dem Licht, das aus der Gottheit blüht.

  • Wer die Menschen wahrhaft kennt, der wird auf niemanden unbedingt bauen, aber auch niemanden vollständig aufgeben.

  • Wer die Menschen liebt, darf sie nur aus nächster Nähe betrachten oder ganz aus der Ferne.

  • Wie schlecht auch ein Mann über die Frauen denken mag: Es gibt keine Frau, die darin nicht noch um einiges weiter ginge als er.

  • So muß ich ja wohl gar schlecht handeln, daß von mir der Schlechte nicht / schlecht denke?

  • Wenn du wissen willst, was dein Nachbar von dir denkt, so streite dich mit ihm.

  • Es ist leicht zu verachten, Sohn, aber verstehen ist viel besser.

  • Arme Sünder allesamt: "Da ich mir selber nicht imponiere, braucht mir auch kein anderer zu imponieren."

  • Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen.

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