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Freundschaft ist die Ehe der Seele und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen.

Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, mochte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.

Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.

Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.

Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.

Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.

Ich habe angefangen, ein bisschen vergnügt zu sein, da man mir sagte, das sei gut für die Gesundheit.

Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen.

Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache.

Es ist gefährlich, in Dingen recht zu haben, in denen die etablierten Autoritäten unrecht haben.

Scharlatanen, die Dummköpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts.

Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden.

Ich befürchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden.

Wer uns dem Bösen aussetzt, ist der nicht Urheber des Bösen?

Zu allen Zeiten, in allen Ländern und auf allen Gebieten des Lebens wuchert das Böse, und das Gute bleibt rar.

Es ist klug und weise,an allem zu zweifeln.

Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er.

Das Schicksal wird schon seine Gründe haben.

Glücklich leben die Zikaden; denn sie haben stumme Weiber.

Sokrates pflegte zu den Göttern nur schlechthin um "das Gute" zu beten, als wüßten sie am besten, was gut ist.

Wohl haben Feinde, die tüchtig und redlich waren, schon ihre Gegner, nachdem sie derselben Herr geworden, zur Besonnenheit gebracht, sie veredelt und ihnen ihre weitere Lebensbahn geebnet.

Wer da handelt, der hat gewöhnlich den Gewinn. Wer alles überlegt und zaudert, der nicht leicht.

Große Dinge sind immer mit großen Gefahren verknüpft.

Große Siege werden nicht ohne Risiko errungen.

Abenteuer und Risiko gehören zu einem erfüllten Leben. Ohne Abenteuer verdorren wir wie eine Primel. Auch für Einsätze in Bürgerkriegsgebieten spielt die Neigung zum Risiko eine große Rolle.

Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens.

Hätte ich keine Feinde und keine Neider, dann wäre ich eigentlich schlecht.

Nicht alles ist ein Zeugnis der Armut, manches ist auch ein Armutszeugnis.

Glück ist ein flüchtiges Gut, das man im Augenblick erfährt, kein Zustand für die Ewigkeit.

Ich liebe an Amerika die Weite, die Großzügigkeit, die Freundlichkeit und auch, trotz mancher Ausnahmen, die Toleranz.

Warum sollen wir nicht mal in einer Gaststätte Abendmahl feiern? Jesus hat schließlich nichts anderes getan.

Im Prinzip bin ich ja wirklich nicht abergläubisch, aber wenn wir heute tatsächlich Freitag, den 13., haben, komme ich doch lieber ein andermal wieder.

Ich liebte Sie. Hoffnungslos. Schweigend. Wie ein Geschlagener sich ergibt. Aufrichtig. Zärtlich. Fallend. Steigend. Geb Gott, dass Sie ein andrer je so liebt.

Je älter man wird, desto eher findet man sich mit den Dingen ab. Man wird vielleicht so was wie weise.

Wer ökonomisch denkt, ist völlig beknackt, wenn er in den Bundestag geht. Das Parlament ist, finanziell gesehen, eine nette Karriere für einen Studienrat, aber sonst...

Wenn man bereits am Anfang einer Sitzung alle Argumente kennt, wird man schnell zum Zyniker.

Eigentlich hat man nämlich als Abgeordneter keine Zeit für einen richtigen Job.

Regieren ist der Ernst des Lebens. Nicht nur dessen Kommentierung.

Heute sind wir alle voneinander abhängig, niemand kann sich mehr in seine persönliche Festung zurückziehen, ein Inseldasein pflegen.

Totalitäre Regime jedweder Couleur sind schlecht. Nichts kann Demokratien trotz mancher Schwäche ersetzen.

Wahrheit und wahrhaftiger Frieden bleiben auf der Strecke, niemand nimmt diese Werte mehr ernst.

Alles bewegt sich auf dieser Welt und ist einer ständigen Wandlung unterworfen.

Ohne eine universelle Brüderlichkeit werden wir die Gefahren nicht bestehen, die unsere ureigene Existenz bedrohen.

Die Ausbreitung der Wirklichkeit, in die hinein alle Verunreinigungen, die Leid bewirken, aufgehoben (transformiert) worden sind, nennt man Befreiung.

Ist man nicht genügsam, sondern gierig nach diesem und jenem, so kann das Verlangen doch nie völlig gestillt werden. Selbst wenn man über die ganze Welt herrschen würde, würde das noch nicht genügen. Begierde kann nicht gestillt werden.

Die Definition des Bewusstseins ist Klarheit und Erkenntnis.

In Bezug auf das Bewusstsein wird nicht von räumlicher Unteilbarkeit gesprochen (da das Bewusstsein nichtmateriell und somit auch nichträumlich ist), sondern von einer zeitlichen Unteilbarkeit.

Wir sehen einen anziehenden Menschen und wollen eine Beziehung. Wir sind nicht zufrieden mit einer vorübergehenden Beziehung, wir wollen, dass sie für immer dauert. Sind wir dann mit dem Betreffenden zusammen, begehren wir jemand anders.

Wenn man der Wahrheit ins Auge schaut, stellt man fest: Das Abitur ist eigentlich nichts wert, solange es nicht wirklich die allgemeine Hochschulreife einbringt.

In der Bildungspolitik ist der Jammerton zum Kammerton geworden.

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