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Begierde Zitate

62 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Begierde

  • Die Sklaven dienen ihren Herren, die Nichtsnutzigen aber ihren Begierden.

  • Aus Habsucht entstehen alle Verbrechen und Übeltaten.

  • Das hemmungslose Streben nach Geld, das regiert, das ist der "Mist des Teufels".

  • Der Punkt ist, dass man nicht gierig genug sein kann.

  • Der Gier ist nichts genug.

  • Von den Begierden sind die einen anlagebedingt und notwendig, die anderen anlagebedingt und nicht notwendig, wieder andere sind weder anlagebedingt noch notwendig, sondern entstehen durch ziellose Erwartung.

  • Es gibt mehr Appetit als Hühner auf der Erde.

  • Was erlaubt ist, ist reizlos, was nicht erlaubt ist, brennt heftiger.

  • Ist man nicht genügsam, sondern gierig nach diesem und jenem, so kann das Verlangen doch nie völlig gestillt werden. Selbst wenn man über die ganze Welt herrschen würde, würde das noch nicht genügen. Begierde kann nicht gestillt werden.

  • Wer begehrt, ist jung.

  • Begierden, Lust- und Schmerzgefühle von vielfachster Art wirst du vornehmlich bei den Kindern, Weibern und Sklaven finden, auch bei der geringwertigen Masse der so genannten Freien.

  • Der Sturm der Begierde reißt den Mann mitunter in eine Höhe hinauf, wo alle Begierde schweigt: dort, wo er wirklich liebt, und noch mehr in einem besseren Sein als besserem Wollen lebt.

  • Es ist ein großer Unterschied, ob eine Begierde, weil man die Hoffnung aufgegeben hat, begraben wird, oder ob sie, weil man gesund geworden, vertrieben wird.

  • Eine Begierde aufkeimen zu lassen, sie zu nähren, sie sich entfalten und größer werden zu lassen, sie zu reizen, sie zu befriedigen - das ist ein ganzes Gedicht.

  • Weil wir nun fleischlich sind und aus fleischlicher Begierde entstanden, so muss unser Verlangen oder unsere Liebe beim Fleische anfangen.

  • Die Begierden vornehmlich vertreibe und sieh in ihnen die hassenwertesten Feinde: Wie die Banditen, die die Ägypter Phileten nennen, umarmen sie uns, um uns zu erwürgen.

  • In der heroischen Zeit, / da Götter und Göttinnen liebten, / Folgte Begierde dem Blick, / folgte Genuss der Begier.

  • Die Mannigfaltigkeit der Begierden kommt von der Mannigfaltigkeit der Kenntnisse, und die ersten Vergnügungen, die man kennt, sind lange Zeit die einzigen, die man sucht.

  • Begierde ist etwas Grenzenloses.

  • Wo Aug und Herz zur Sünde ziehn, / Da hat Begier ein leicht Bemühn.

  • Oh, ihr empfindsamen Heuchler, ihr Lüsternen! Euch fehlt die Unschuld in der Begierde: Und nun verleumdet ihr darum das Begehren!

  • Indessen schmachte ich und verzehre mich; ein Feuer durchströmt meine Adern; nichts vermag es zu löschen oder zu mildern; und indem ich ihm Zwang antun will, fache ich es nur noch stärker an.

  • Die Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fürchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse.

  • Ich beschwöre dich, mein zärtlicher, einziger Freund, suche der eitlen Begierden Trunkenheit zu stillen, denen allemal Klagen, Reue und Traurigkeit folgen.

  • Was man auch an Begierden wegräumt, der Raum wird immer vom Glück ausgefüllt.

  • Wenn ein richtiges Urteil auch über viele andere Fragen nicht leicht ist, so gilt dies doch am meisten von der Frage, die allen Menschen die leichteste zu sein und von jedermann beantwortet werden zu können scheint: welches das Gut im Leben sei, nach dem man streben soll und dessen Besitz die Begierde befriedige.

  • Unter allen Unnatürlichkeiten ist nichts widerlicher als die Begierde des Greises.

  • Menschliche Begier hat keine Grenze, / Als die mit fester Hand der Wille steckt.

  • Die Begierde, die aus Unlust oder Lust, aus Hass oder Liebe entspringt, ist umso stärker, je stärker der Affekt ist.

  • Wie leicht ist es, heftigste Begierden durch die oberflächlichsten Gegenstände in die Irre zu führen!

  • Unsere Begierden reichen weit, unsere Stärke ist fast nichts.

  • Verlass alles, dann findest du alles; gib Abschied der Begierde, dann kommt dir die Ruhe entgegen.

  • Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.

  • Ziel der Begierde ist die schöne Erscheinung, Ziel des Willens in erster Linie das wirklich Schöne.

  • Man liebt zuletzt seine Begierde und nicht das Begehrte.

  • Der Mensch ist mit tausendfältigem Verlangen und unendlichen Begierden ausgestattet und so in eine Welt gesandt worden, die reich genug sein würde, noch viel mehr zu gewähren, als er begehren kann.

  • Bedeutet nicht in der Tat die Begier eine Art von Besitz, der uns nur in der Einbildung zuteil wird?

  • Aber ihr Männer, ihr schüttet mit eurer Kraft und Begierde auch die Liebe zugleich in den Umarmungen aus!

  • Mit der Begierde zu kämpfen, ist schwer; was sie will, erkauft sie mit der Seele.

  • Deine Begierden werden am sichersten eingeschläfert und endlich gar überwunden, wenn man ihnen freies Feld lässt. Sie reiben sich selbst auf.

  • Liebe und Begierde können ein Übermaß haben.

  • Eine so zärtliche, so wahre Liebe muss den Begierden gebieten können.

  • Die Begierde, die aus der Vernunft entspringt, kann kein Übermaß haben.

  • Die Begierde, die aus der Lust entspringt, ist bei sonst gleichen Umständen stärker als die Begierde, die aus der Unlust entspringt.

  • Sie hegen keine Begierden; sie lieben. Ihr Herz folgt nicht den Sinnen; es leitet sie.

  • Mich schuf aus gröberm Stoffe die Natur, / Und zu der Erde zieht mich die Begierde.

  • Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere.

  • Nichts ist der Liebe so ähnlich wie die Begierde und nichts ihr so entgegengesetzt.

  • Begier macht blind, und Wünsche trügen.

  • In Europa ernährt sich die Begierde von der Unterdrückung; in Amerika verkümmert sie unter der Freiheit.

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