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Demokratie Zitate

155 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Demokratie

  • Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn. / Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. / Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat? / Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? / Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt, / um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen. / Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen. / Der Staat muß untergehn, früh oder spät, / wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.

  • Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir wollen eine Gesellschaft, die mehr Freiheit bietet und mehr Mitverantwortung fordert.

  • Demokratisch ist es, dem anderen zuzuhören, seine Meinung zu erwägen, das, was einem selbst einleuchtet, zu akzeptieren und gegen das übrige, unter ständiger Wahrung des Respektes vor der Person des anderen, seine Gegenargumente hervorzubringen.

  • Demokratie entsteht, wenn man nach Gleichheit aller Bürger strebt und die Zahl der Bürger aber nicht ihre Art berücksichtigt.

  • Demokratie darf nicht so weit gehen, daß in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.

  • Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk.

  • Nachdem wir den kalten Krieg gewonnen haben, dürfen wir nicht den Frieden verlieren. Deshalb muß Amerika für mehr Demokratie auf der Welt sorgen.

  • Demokratie ist die Verfallsform des Staates.

  • Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich akkommodieren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachtrollt, ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will.

  • Am faulsten sind die Parlamente, die am stärksten besetzt sind.

  • Wahlen sind Sache des Volkes. Die Entscheidung liegt in seiner Hand. Wenn sie dem Feuer den Rücken kehren und sich den Hintern verbrennen, werden sie eben auf den Blasen sitzen müssen.

  • Gäbe es ein Volk von Göttern, so würde es sich demokratisch regieren. Eine so vollkommene Regierung paßt für uns Menschen nicht.

  • Das allgemeine Stimmrecht gab der Masse nicht das Recht zu entscheiden, sondern die Entscheidung der einen oder andern Elite gutzuheißen.

  • Totalitäre Regime jedweder Couleur sind schlecht. Nichts kann Demokratien trotz mancher Schwäche ersetzen.

  • Die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk.

  • Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen.

  • Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden als wie wir es verdienen.

  • Wir leben in einer Fernseh-Demokratie.

  • Ich rede von der Demokratie als etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, daß es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die alten und die Räder sind auch noch die alten.

  • Ein Demokrat braucht nicht zu glauben, daß eine Mehrheit immer eine weise Entscheidung treffen wird. Woran er glauben soll, ist die Notwendigkeit, daß der Mehrheitsbeschluß, ob klug oder unklug, angenommen werden muß, bis die Mehrheit einen anderen Beschluß faßt.

  • Demokratie hat im Konflikt zwischen Religionen und Kulturen nur dann eine Chance, wenn die öffentliche Sprache sich von allem löst, was die Dominanz einer einzigen Religion oder die Dominanz der Religiösen über die Nichtreligiösen festschreibt: wenn Kirchen und Religionsgemeinschaften kein durch die Verfassung geschütztes Sonderrecht beanspruchen.

  • Ohne politische Erziehung ist das souveräne Volk ein Kind, das mit dem Feuer spielt und jeden Augenblick sein Haus in Gefahr bringt.

  • Der Bürgerstaat ist nicht bequem, Demokratie braucht Leistung.

  • Die Demokratie ist in Wirklichkeit nicht mehr als die Aristokratie der Redner.

  • Demokratie ist die Vorstufe des Sozialismus.

  • Das allgemeine Wahlsystem in einem gleichgültigen Land läuft immer darauf hinaus, die Macht in die Hände deklassierter Schwätzer zu legen.

  • Ein natürlicher Nachteil der Demokratie ist, daß sie denen die Hände bindet, die es ernst mit ihr meinen.

  • Das demokratische System, zu dem unser Staat sich bekennt, beruht auf der Überzeugung, daß man den Menschen die Wahrheit sagen kann.

  • Demokratie ist Diskussion.

  • Die Majorität hat viele Herzen, aber ein Herz hat sie nicht.

  • Die Demokratie mißrät zur Telekratie mit beklatschten Vorurteilen.

  • Demokratie ist Mehrheitssache.

  • Das ist ein eigner Reiz der Republik, daß sich alles in ihr viel freier äußert. Tugenden und Laster, Sitten und Unarten, Geist und Dummheit, Talent und Ungeschicklichkeit treten viel stärker hervor, und so gleicht eine Republik dem tropischen Klima.

  • Eine freiheitliche Demokratie funktioniert auf die Dauer nur, wenn sie keine bloße Summe von Privatwesen, sondern auch ein Gemeinwesen ist, wenn wir durch sie und in ihr zusammenhalten.

  • Die Demokratie setzt die Wahl durch die beschränkte Mehrheit an die Stelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.

  • Demokratie ist ein System, das es auf sehr gute Weise schafft, auch in schwachen Zeiten mit zum Teil nicht so kenntnisreichen Frauen und Männern zu überleben.

  • Rechtsstaat ist wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie ist, daß nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.

  • Das Volk sollte jenen wählen, der offen zugibt, Fehler gemacht zu haben, und nicht denjenigen, der alle List darauf verwendet, begangene Fehler zu vertuschen.

  • Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.

  • Ein ganz besonderer und dabei paradoxer Nachteil der Republiken ist noch dieser, daß es in ihnen den überlegenen Köpfen schwerer werden muß, zu hohen Stellen und dadurch zu unmittelbarem politischen Einfluß zu gelangen, als in Monarchien.

  • In der Jugend, wo wir nichts besitzen oder doch den ruhigen Besitz nicht zu schätzen wissen, sind wir Demokraten. Sind wir aber in einem langen Leben zu Eigentum gekommen, so wünschen wir dieses nicht allein gesichert, sondern wir wünschen auch, daß unsere Kinder und Enkel das Erworbene ruhig genießen mögen. Daher sind wir im Alter immer Aristokraten.

  • Alle Zivilisation fängt mit der Theokratie an und hört mit der Demokratie auf.

  • Demokratie kann nicht funktionieren, wenn es im Gegenpart zur Regierungsmehrheit nicht eine Minderheit gibt, die antritt mit dem Willen, demnächst zu regieren. Das ist kein Widerspruch.

  • Das demokratische Prinzip heißt doch, wer regiert, der entscheidet und verantwortet.

  • Daß mittels der wählenden Demokraten der Wille eines Volkes ermittelt werden könne, ist natürlich eine Täuschung. Aber sieht man den Versuch vor sich, die Fragen divergierender Interessen nicht mit Messer und Pistole, sondern mittels einer Abstimmung zu entscheiden, so ist das natürlich doch ein humaneres und gesitteteres Verfahren.

  • Das demokratische Prinzip ist irreführend, weil es nicht Allahs Willen und seine Rechtsprechung, die Scharia, als höchste Richtschnur anerkennt

  • Im demokratischen Staat gilt es nicht nur zu sagen, was ankommt, sondern zu sagen, was not tut.

  • Eine Republik zu bauen aus den Materialien einer niedergerissenen Monarchie ist freilich ein schweres Problem. Es geht nicht, ohne bis erst jeder Stein anders gehauen ist, und dazu gehört Zeit.

  • Repräsentative Demokratie bedeutet für mich: Dem Volk aufs Maul schauen, aber nicht nach dem Mund reden.

  • Das Grundübel der Demokratie besteht darin, dass es Menschen gibt, die wählen dürfen, und Menschen, die gewählt werden wollen.

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