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Henrik Ibsen

norwegischer Dramatiker (1828 - 1906)

41 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Glück ist zuerst und vor allen Dingen das stille, frohe, sichere Gefühl der Schuldlosigkeit.

  • Leben heißt, dunkler Gewalten / Spuk bekämpfen in sich, / Dichten, Gerichtstag halten / über sein eignes Ich.

  • Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten.

  • Die Wahrheiten, die die Masse anerkennt, das sind jene, die die Vorpostenkämpfer in den Tagen unserer Großväter für sicher hielten. Wir, die jetzt lebenden Vorpostenkämpfer, erkennen sie nicht mehr an.

  • Der stärkste Mann der Welt ist, wer allein steht.

  • Den einen liebt man, und mit dem anderen möchte man gern zusammen sein.

  • Denken ist des Menschen bestes Teil.

  • Glück - das ist vor allem das stille, frohe, sichere Bewußtsein der Schuldlosigkeit.

  • Ich möchte fast glauben, Herr Pastor, wir alle sind Gespenster. Nicht bloß das geht in uns um, was wir von Vater und Mutter geerbt haben. Es sind allerhand alte, abgestorbne Ansichten und allerlei alter, abgestorbner Glaube und dergleichen. Es lebt nicht in uns, aber dennoch sitzt es fest in uns, und wir können's nicht loswerden.

  • Man sollte nie seine beste Hose anziehen, wenn man hingeht, um für Freiheit und Wahrheit zu kämpfen.

  • Wenn ich auf all dein Tun und Treiben zurückblicke, dann ist mir, als überschaute ich ein weites, überall mit vernichteten Menschenschicksalen bedecktes Schlachtfeld.

  • Ich denke, wir alle sind uns darin einig, daß die Dummen die geradezu überwältigende Majorität bilden rings um uns her auf der ganzen weiten Erde. Aber zum Donnerwetter, das kann doch nie und nimmer das Richtige sein, daß die Dummen über die Klugen herrschen sollen.

  • Das ist der wahre Empörergeist, hier in diesem Leben Glück zu beanspruchen. Was für ein Recht haben wir Menschen auf Glück? Nein, Frau Alwing, unsere Pflicht sollen wir tun.

  • Sehnsucht zum Licht ist des Lebens Gebot.

  • Prüfe das Innere jedes beliebigen Menschen - in jedem wirst du wenigstens einen dunklen Punkt finden, den er verhüllen muß!

  • Das Leben könnte noch ganz schön sein, wenn wir nur Ruhe hätten vor diesen verwünschten Bluthunden von Gläubigern, die uns armen Leuten das Haus einrennen mit der idealen Forderung.

  • Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen seine Lebenslüge, so nehmen Sie ihm zugleich sein Glück.

  • Haben Sie nie bemerkt, daß die Leute draußen am offenen Meer einen besonderen Menschenschlag bilden? Es ist beinah, als lebten sie des Meeres eigenartiges Leben. Nicht bloß in ihrem Fühlen, auch in ihrem Denken ist Wellengang und Ebbe und Flut.

  • Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den andern.

  • Ach, wenn Sie wüßten, wie schwer es einem Arzte fällt, einen Kranken richtig zu beurteilen, den er von Herzen lieb hat!

  • Ich hab es hier so gut bei dir gehabt, wie ein Mensch es sich nur wünschen kann. Aber ich kam nicht freiwillig in dein Haus. Das ist die Sache.

  • Die Wahrheiten sind nicht so zählebige Methusalems, wie sich die Menschen einbilden. Eine normal gebaute Wahrheit lebt - na sagen wir - in der Regel siebzehn bis achtzehn, höchstens zwanzig Jahre.

  • Das Grauenvolle - das ist das, was zugleich lockt und schreckt.

  • Die Aufgabe eines Dichters besteht ja hauptsächlich darin, zu sehen, nicht zu reflektieren.

  • Gebrauchen Sie doch nicht immer das Fremdwort "Ideale"! Wir haben doch das schöne germanische Wort "Lügen".

  • Das hat man doch nicht in seiner Macht, in wen man sich verliebt!

  • Freiheit und Wahrheit - das sind die Stützen der Gesellschaft!

  • Die Jugend, sehn Sie, das ist die Vergeltung.

  • Das ist das Verdammte an den kleinen Verhältnissen, daß sie die Seele kleinmachen.

  • Ich kenne wenige Weltverbesserer, die imstande sind, einen Nagel richtig einzuschlagen.

  • Du allein warst es, nach der mich verlangte. Bei dir nur empfand ich diese ruhige, frohe, wunschlose Glückseligkeit.

  • Als Beamter hast du nicht das Recht, eine Separatüberzeugung zu hegen.

  • Der gefährlichste Feind der Wahrheit und der Freiheit - das ist die kompakte Majorität.

  • Nach einem guten Festmahl knausert man nicht mit Kleingeld.

  • Diese Freude - sie gleicht unserer Freude über die langen, hellen Sommertage. Unabweisbar mischt sich mit ihr die Ahnung der kommenden finsteren Tage.

  • Es klingt so kalt und spitz und stechend: Pflicht - Pflicht.

  • Fast möcht' ich glauben: / Das, was ich nicht mit eignen Augen sah, / steh' desto schöner vor dem inneren Sinn.

  • Wenn man ein recht kräftiges, von Gesundheit strotzendes Gewissen hätte, dann getraute man sich zu tun, was man am liebsten möchte.

  • Die Sache, die zum bleibenden Sieg geführt werden soll, die muß von einem frohen, schuldlosen Manne getragen werden.

  • Du nennst es Glauben, wir heißen's Angst.

  • Eine Frau ist das Mächtigste auf Erden, und in ihrer Hand liegt es, den Mann dahin zu leiten, wo Gott ihn haben will.

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