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Gefühl Zitate

56 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gefühl

  • Das Maß unserer Menschlichkeit bestimmt sich wesentlich danach, inwieweit wir über Worte verfügen, die das Erleben und die Gefühlswelt von Menschen auszudrücken vermögen.

  • Während unsere Seele voll Gefühl ist, sind unsere Reden voll Zweckmäßigkeit.

  • Wer nicht so weit geht, wie sein Gefühl ihn treibt und sein Verstand ihm erlaubt, ist ein Dummkopf.

  • Es ist schwerer, Gefühle die man hat, zu verbergen, als solche, die man nicht hat, zu heucheln.

  • Wenn mein Herz nicht spricht, dann schweigt auch mein Verstand, sagt die Frau. Schweige, Herz, damit der Verstand zu Worte komme, sagt der Mann.

  • Sei gefühllos! / Ein leichtbewegtes Herz / ist ein elend Gut / auf der wankenden Erde.

  • Die Sentimentalität ist das Alibi der Hartherzigen.

  • Das Herz muß wie eine Ziege angebunden werden.

  • Die Hälfte aller Fehler entsteht dadurch, daß wir denken sollten, wo wir fühlen, und daß wir fühlen sollten, wo wir denken.

  • Jedes schöne Gefühl hat seine Tränen.

  • Verstand und Vernunft sind ein formelles Vermögen. Das Herz liefert den Gehalt, den Stoff.

  • Sentimentalität nennen wir das Gefühl, das wir nicht teilen.

  • Eine feinfühlige Person ist eine Person, die immer anderen auf die Füße tritt, weil sie selbst Hühneraugen hat.

  • Wer nicht zuweilen zuviel und zu weich empfindet, der empfindet gewiß immer zuwenig.

  • Wir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht.

  • Ein Mühlstein und ein Menschenherz wird stets herumgetrieben. / Wo beides nichts zu reiben hat, wird beides selbst zerrieben.

  • Nicht die Stärke, sondern die Dauer der hohen Empfindung macht die hohen Menschen.

  • Zum Lichte des Verstandes können wir immer gelangen; aber die Fülle des Herzens kann uns niemand geben.

  • Sind wir ganz von einem Gefühl durchdrungen, so handeln wir am stärksten und konsequentesten, wenn wir ohne Reflexion diesem folgen.

  • Man ist zur Verachtung in dem Maße fähig, wie man zur Hochachtung fähig ist.

  • Instinkt ist Intelligenz, die unfähig ist, sich ihrer selbst bewußt zu werden.

  • Auch ist nicht zu leugnen, daß die Empfindung der meisten Menschen richtiger ist als ihr Räsonnement. Erst mit der Reflektion fängt der Irrtum an.

  • Der Instinkt ist nichts anderes als das von Generation zu Generation vererbte Gedächtnis des Menschengeschlechts.

  • Ein Gefühl ist ein Engagement, das den Augenblick überschreitet.

  • Ich fühle mich oft wie ein Mann, der mit einem Bein auf dem Kai und mit dem anderen noch im Boot steht, während sich das Schiff langsam vom Ufer entfernt.

  • Nur derjenige, der am empfindlichsten gewesen ist, kann der Kälteste und Härteste werden; denn er muß sich mit einem harten Panzer umgeben.

  • Der Mensch hat ein hartes Herz und gefühlvolle Eingeweide.

  • Vernunft und Gefühl sind die Sonne und der Mond am moralischen Firmament. Immer nur in der heißen Sonne würden wir verbrennen; immer nur im kühlen Mond würden wir erstarren.

  • Die panische Aversion der Ratio gegen das Pathos verbirgt die Furcht, aus Mangel an Gefühl der Sentimentalität zu erliegen.

  • Ich habe verloren, was meines Lebens einzige Wonne war, die heilige belebende Kraft, mit der ich Welten um mich schuf.

  • Das Herz redet uns gewaltig gern nach dem Maule.

  • Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.

  • Die Deutschen sollten in einem Zeitraume von dreißig Jahren das Wort Gemüt nicht aussprechen, dann würde nach und nach Gemüt sich wieder erzeugen; jetzt heißt es nur Nachsicht mit Schwächen, eignen und fremden.

  • Gefühl, an Inhalt reicher als an Worten, / ist stolz auf seinen Wert und nicht auf Schmuck. / Nur Bettler wissen ihres Guts Betrag.

  • Die Sentiments der Weiber sind Aderlässe, und wie wir durch erhöhtes Empfinden gewinnen, so verlieren sie. Das Weib ist wie der Weinstock: Soll er Trauben bringen, so darf er nicht bluten.

  • Der Mensch ist, der lebendig fühlende, der leichte Raub des mächtigen Augenblicks.

  • Suchen wir unser Licht in unsern Gefühlen! In ihnen liegt eine Wärme, die viel Klarheit in sich schließt.

  • Die Weiber müßten nur lieben oder hassen; da wären sie ganz charmant. Die Männer aber müßten weder lieben noch hassen. So käme alles wieder ins Gleichgewicht.

  • Ich sehe in der Rührung immer nur eine Versuchung zur Untreue an mir selbst und unterdrücke sie.

  • Wir geraten in Schulden, wenn wir unsere Empfindungen nicht ausfühlen.

  • Wohl wär' es besser, überall dem Herzen / zu folgen, doch darüber würde man / sich manchen guten Zweck versagen müssen.

  • Wenn wir die Aufmerksamkeit auf schwache Empfindungen vermehren lernen, so können sie uns den Dienst von starken tun.

  • In jedem starken menschlichen Gefühl ist sein Gegenteil enthalten. Im Ausbruch der Verzweiflung verkündet sich der Trost, im Jubel lauter die Verzweiflung.

  • Was man so heftig fühlt, fühlt man nicht allzulang.

  • Starke Empfindung, deren sich so viele rühmen, ist nur allzuoft die Folge eines Verfalls der Verstandeskräfte.

  • Manche Menschen haben ein Herz von Eisen und drin ein Fleckchen so weich wie Brei.

  • Was man "Herz" nennt, liegt weit tiefer als der vierte Westenknopf.

  • Niemand ist in Gefahr, stumpf zu werden, wie der höchst Reizbare.

  • Die Weiber haben Launen, weil sie zu gut sind, das Böse nach Grundsätzen, und zu schwach, das Gute mit Dauer zu üben.

  • Unser Gefühl selbst ist nichts anderes als eine innere Musik immer währender Schwingung der Lebensnerven.

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