Erziehung Zitate

110 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Erziehung

Gute Erziehung - ein zweischneidig Schwert. Macher wird nie ein wirklicher Mensch, ein Mensch von Umfang, infolge seiner guten Erziehung.

Heftige Bewegungen machen alle Tiere scheu. So sollte sich auch der vollkommene Weise im Geistigen jäher Bewegungen enthalten. Im Grunde ist es das Gleiche, wie du an ein Pferd herangehst und sein Zutrauen gewinnst und wie du an einen Menschen dich wendest und ihn eroberst.

Das Werk aller Erziehung ist, bewußte Tätigkeiten in mehr oder weniger unbewußte umzubilden.

Der Soldat wird kriegerisch, der Dichter dichterisch, der Gottesgelehrte fromm erziehen, und nur die Mutter wird menschlich erziehen.

Was für die Zeit erzogen wird, das wird schlechter als die Zeit.

Über Erziehung schreiben, heißt, beinahe über alles auf einmal schreiben.

Auf Kinder wirkt nichts so schwach, als eine Drohung, die nicht noch vor Abend in Erfüllung geht.

Ihr müßt die Menschen lieben, wenn ihr sie ändern wollt.

Was ist die ganze Erziehung als das heilige Anknüpfen der Vergangenheit an das Dunkel der Zukunft durch weisen Gebrauch der Gegenwart?

Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind.

Das große Geheimnis der Erziehung besteht darin, daß die Übungen des Geistes und des Körpers einander wechselseitig entspannen.

Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht und die Menschen durch Erziehung.

Wer unter uns die Freuden und Leiden des Lebens am besten zu ertragen vermag, der ist meinem Erachten nach am besten erzogen. Daraus folgt, daß die wahre Erziehung weniger in Lehren als in Übungen besteht.

Willst du, daß wir mit hinein / in das Haus dich bauen, / laß es dir gefallen, Stein, / daß wir dich behauen!

Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann uns das genügen, daß sie in unsere Fußstapfen treten; sondern die Kinder sollten besser werden, als die Eltern waren, und so ein jedes heranwachsende Geschlecht sein erziehendes übertragen zu seiner Zeit.

Wenn Erziehung und Ermahnung irgend etwas fruchteten, wie könnte dann Senecas Zögling ein Nero sein?

Viel ist daran gelegen, daß man den Kindern freundliche Lehrer und Erzieher gibt. Alles richtet sich nach seiner Umgebung, was noch nicht erstarkt ist.

Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.

Erziehung ist ein Verfahren, das einer riesigen Menschenschar das Lesen beibrachte, aber nicht imstande war, unterscheiden zu lehren, was lesenswert ist.

Niemand kann mit Schlägen die Erziehung eines Kindes erzwingen. Den man zum ehrenwerten Menschen bilden kann, für den hat ein Wort dieselbe Wirkung wie ein Schlag.

Zum Erzieher muß man eigentlich geboren sein wie zum Künstler.

Wer sich zum Lernen völlig unfähig erweist, lehrt sogleich. Aus dieser Tatsache entspringt unser Enthusiasmus für Erziehung.

Wenn die Schule die Jugend solange dem Elternhause entzieht, wie es geschieht, dann muss sie auch die Erziehung und Verantwortung für diese übernehmen.

Wer nicht geschunden wird, wird nicht erzogen.

Die Volksredner und die Sophisten haben kein Recht, dem Objekt ihrer Erziehung vorzuwerfen, es sei ihnen gegenüber schlecht - oder sie müssen denselben Vorwurf auch auf sich selbst beziehen, daß sie nämlich denen nicht genützt haben, denen sie zu nützen versprechen.

Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht.

Den Schulen gilt die Frage, ob sie nicht nur Lehranstalt sind, sondern Lebensraum. Lernen die Kinder neben der notwendigen kritischen Fähigkeit, Konflikte zu führen, auch, Konflikte zu beenden?

Was wir heute nicht Erziehung, Schulen und Familien investieren, zahlen wir morgen doppelt bei der Kriminalitätsbekämpfung; dann ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen.

Erziehung läuft meist darauf hinaus, daß der Vater erlaubt, was ihm selbst verboten worden ist.

Wo nicht Vernunft innen ist, da läßt sich nichts ziehen.

Ich glaube, daß Erziehung Liebe zum Ziel hat. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.

Freie und un-autoritäre Erziehung bedeutet nicht, daß man die Kinder sich selbst überläßt, daß sie tun und lassen dürfen, was sie wollen.

Die Erziehung der Kinder ist eine Uraufgabe, eine von Gott den Eltern auferlegte Pflicht, ist ihr ureigenstes Recht.

Wer sich nicht ziehen läßt, der machet sich selbst zunichte.

Aus einer Krähe wird niemals eine Taube.

Der Schaft eines Pfeils mag noch so gerade sein: Ohne Feder und Kerbe ist er zum Schießen nicht zu gebrauchen.

Der wohlerzogene Wolf wird kein Lamm.

Erziehst du einen Leoparden, so bricht er dir das Genick.

Es läßt sich nicht von allem Flachs feine Seide spinnen.

Der Erzieher verdient den Namen "Vater" mehr als der Erzeuger.

Bei nichts mehr als der Erziehung muß es heißen: "Und hätte ich alle Wahrheit und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts nütze.

Manche Kinder brauchen weniger die Disziplin eines Klassenzimmers, als die einer nachahmungswerten Autorität.

Erziehung ist eine wichtige Aufgabe, die viele junge Menschen zum Guten, Schönen und Wahren hinführt.

Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut für es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein.

Wir brauchen keine Erziehung, wir brauchen keine Gedankenkontrolle.

Jeder Mensch kommt nackt auf die Welt, alles was nachher kommt, ist anerzogen.

Die Liebe und das Leben ehren – / Das möchten wir Euch eben lehren.

Die Abhängigkeit von der Umgebung ist nur unbedingt wahr für den gemeinen Menschen. Unser 'Milieu' sind nicht die Spießbürger, die in einer Stadt mit uns leben, sondern der geistige Boden, aus dem wir unsere Nahrung ziehen. Die großen Menschen aller Zeiten, mit denen wir von klein auf verkehren, die sind's.

Wie bös' eine Mutter auch immerhin, / Sie möchte ein frommes Kind erzieh'n.

Ein schlechter Ast, / Ist des Baumes Last.

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