Recht tun ist Gott lieb, / Sprach der Korndieb. / Hätt' i nu e Mücke gno, / So wär' i besser fort cho.
- aus Deutschland
Die den Mann traut, die traut die Schuld.
- aus Deutschland
Wer des Spiels nicht kann, soll zusehn.
- aus Deutschland
Im Winter werden die Bäume fahl, der Stamm bleibt darum doch gesund.
- aus Deutschland
Wollust hat keine Ohren.
- aus Deutschland
Aller Adel hat einen Misthaufen zum Vater und die Fäulnis zur Mutter.
- aus Deutschland
Eines Adels sind wir alle.
- aus Deutschland
Neue Schuhe und neue Beamten liegen härter an als die alten.
- aus Deutschland
Armut lehrt Künste.
- aus Deutschland
All Ding hat ein Ende und die Mettwurst hat zwei.
- aus Deutschland
» Freundschaft geht vor allem Ding.« / Das lügst du, sagt der Pfenning, / Denn wo ich kehr und wende, / Hat Freundschaft gar ein Ende.
- aus Deutschland
Ein Freund ist des andern Spiegel.
- aus Deutschland
Kleiner Gewinn hält den großen Hauptstuhl beisammen.
- aus Deutschland
Bös Gewissen, böser Gast, / Weder Ruhe noch Rast.
- aus Deutschland
Sehen's die Menschen nicht, so sieht es Gott.
- aus Deutschland
Der Gutgenug macht's schlecht genug.
- aus Deutschland
Der Hunger macht alle Speise süß, allein sich selbst nicht.
- aus Deutschland
Lange hungern ist kein Brot sparen.
- aus Deutschland
Auf grindigen Kopf gehört scharfe Lauge.
- aus Deutschland
Krieg hat viel Gaukelei.
- aus Deutschland
Wer ein Ding zuviel lobt, dem traue nicht.
- aus Deutschland
Wer sich selber lobt, den hassen viele.
- aus Deutschland
Was die Natur dem Hahn am Kamme nimmt, das gibt sie ihm am Schwanze.
- aus Deutschland
Die Natur muß den ersten Stein legen.
- aus Deutschland
Natur begehrt wenig, Wahn viel.
- aus Deutschland
Die Notschlang ist über alles Geschütz.
- aus Deutschland
Alle wissen guten Rat, / Nur nicht, wer ihn nötig hat.
- aus Deutschland
Jäher Rat kommt zu früh.
- aus Deutschland
Recht tun verliegt sich nicht.
- aus Deutschland
Scherzen mit Maßen / Wird zugelassen.
- aus Deutschland
Es ist ein grober Scherz, der die Taschen leert.
- aus Deutschland
Schulden sind der nächste Erbe.
- aus Deutschland
Ungeduld verschüttet alle Tugend.
- aus Deutschland
Stillem Wasser und schweigenden Leuten ist nicht zu trauen.
- aus Deutschland
Es ist beim Weibe verschlossen / Wie Wasser in ein Sieb gegossen.
- aus Deutschland
Eine Witwe ist ein niedriger Zaun, worüber alles springt.
- aus Deutschland
Aus kleinen Worten oft großer Zank.
- aus Deutschland
Schöne Worte machen den Kohl nicht fett.
- aus Deutschland
Tapfrer Mann, der den Zorn meistern kann.
- aus Deutschland
Wer zweifelt, muss wagen.
- aus Deutschland
Weil die Obrigkeiten in der Schrift Götter heißen, so meint jeder Amtmann, er wär' ein Ölgötz.
- aus Deutschland
Anfang heiß, Mittel lau, Ende kalt.
- aus Deutschland
Den Bauern ist gut pfeifen.
- aus Deutschland
Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern.
- aus Deutschland
Was die Frau erspart, ist so gut, als was der Mann erwirbt.
- aus Deutschland
Dem Fremden soll man die Ehre lassen.
- aus Deutschland
Große Freundschaft und Geschlecht / Machen krumme Sachen recht.
- aus Deutschland
Bar Geld lacht.
- aus Deutschland
Was macht man nicht alles fürs Geld! sprach der Narr, da sah er einen Affen.
- aus Deutschland
Das Gute lobt mancher und tut's nicht; das Böse tut mancher und sagt's nicht.