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Zurückgezogenheit Zitate

40 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Zurückgezogenheit

  • Selig, wer sich vor der Welt / ohne Haß verschließt, / einen Freund am Busen hält / und mit dem genießt.

  • "Er ist sehr ungesellig" besagt beinahe schon: "Er ist ein Mann von großen Eigenschaften".

  • Der gewöhnliche Mensch, diese Fabrikware der Natur, wie sie solche täglich zu Tausenden hervorbringt, ist, wie gesagt, einer in jedem Sinn völlig uninteressierten Betrachtung, welche die eigentliche Beschaulichkeit ist, wenigstens durchaus nicht anhaltend fähig. Er kann seine Aufmerksamkeit auf die Dinge nur insofern richten, als sie irgendeine wenn auch nur sehr mittelbare Beziehung auf seinen Willen haben.

  • Alleinsein schafft Übermut.

  • Der geistreiche Mensch wird vor allem nach Schmerzlosigkeit, Ungehudeltsein, Ruhe und Muße streben, folglich ein stilles, bescheidenes, möglichst unangefochtenes Leben suchen und demgemäß die Zurückgezogenheit und bei großen Geistern sogar die Einsamkeit wählen.

  • Das einzelne Schaf ist immer in Gefahr vor dem Wolf.

  • Ich halte dafür, daß der, der nötig zu haben glaubt, vom sogenannten Pöbel zu entfernen, um den Respekt zu erhalten, ebenso tadelhaft ist als ein Feiger, der sich vor seinem Feinde verbirgt, weil er zu unterliegen fürchtet.

  • Die Welt ist ein Gefängnis, in dem Einzelhaft vorzuziehen ist.

  • Allein sein müssen ist das Schwerste, allein sein können das Schönste.

  • Wenn ich allein bin, bin ich am wenigste allein.

  • Das beste aller Güter, wenn es überhaupt Güter gibt, ist die Ruhe, die Zurückgezogenheit und ein Plätzchen, das man sein eigen nennen kann.

  • Gibt es den eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?

  • Lebe von der Welt geschieden, / und du lebst mit ihr in Frieden.

  • O Gott! Mich dünkt, es wär ein glücklich Leben, / nichts Höheres als ein schlichter Hirt zu sein, / auf einem Hügel sitzend, wie ich jetzt, / mir Sonnenuhren zierlich auszuschnitzen, / daran zu sehn, wie die Minuten laufen, / wieviele eine Stunde machen voll, / wieviele Stunden einen Tag vollbringen, / wieviele Tage endigen ein Jahr, / wieviele Jahr' ein Mensch auf Erden lebt.

  • Sollen dich die Dohlen nicht umreih'n, / mußt nicht Knopf auf dem Kirchturm sein.

  • Wer sich in alles will mischen, / muß oft die Augen sich wischen.

  • Stets zu Schwärmen gesellt sich das Volk der geschwätzigen Stare, / einsam sucht sich der Aar über den Wolken die Bahn.

  • Jeder Mensch, der emporkommt, vereinzelt sich. Ich möchte gern die Rangfolge der Geister einer Pyramide vergleichen. Die Untenstehenden entsprechen großen Kreisen und finden viel Gleichgesinnte. In dem Maße, als man höher kommt, entspricht man engeren Kreisen, und der Stein schließlich, der die Pyramide krönt, ist ganz für sich.

  • Was man gewöhnlich Menschenfeinde nennt, sind Menschenscheuende und sie Fürchtende. Der wahre Menschenfeind glänzt und prangt in den Gesellschaften und ist der beredteste Lobredner der Menschen, die er so gut zu benutzen weiß.

  • Bleib unbekannt.

  • Der Herr läßt Gras wachsen auf den hohen Bergen. Aber als lieber Gott hat er seinen schönen Blumen den Aufenthalt doch mehr im Tal angewiesen.

  • Beobachte demnach gegen deine Freunde einen solchen Grad von Zurückhaltung, daß du dich nicht in ihre Macht gibst, und gegen deine Feinde einen solchen Grad von Mäßigung, daß du es ihnen nicht unmöglich machst, deine Freunde zu werden!

  • Das beschauliche Leben ist oft elend. Man muß mehr handeln, weniger denken und sich nicht fortwährend studieren.

  • Nicht schlecht hat gelebt, wer von der Geburt bis zu seinem Tod nicht aufgefallen ist.

  • Wer's Licht hält, schaut zu!

  • Von gemeinen Menschen, von Leuten ohne Erziehung, halte dich in kalter, obgleich nicht stolzer Entfernung; denn, wie ein morgenländischer Spruch sagt, Kälte bändigt den Schlamm, damit er den Fuß nicht beschmutze.

  • Die bösartigsten Cliquen bestehen nur aus einem einzelnen.

  • In der Ferne zeigt sich alles reiner, / was in der Gegenwart uns nur verwirrt.

  • Von fernem bist du viel, von nahem meistens nichts, / ein Wunder des Gehörs, ein Spotten des Gesichts. / Du bist die Welt, die Welt ist du, o Nachtigall! / zum ersten lauter Pracht, zuletzt ein bloßer Schall.

  • Wie beneid ich den Mann, / der ruhig und still in Verborgenheit lebt / und von Ruhm nichts weiß.

  • Er war eitel genug zu dem Glauben, daß die Menschen ihn nicht mochten.

  • Es hält der Mensch mit Recht von seinem Wesen / jegliche Störung fern; allein sein Leben, ablehnend alles andre, nur auf sich, des eignen Sinns Bewahrung zu beschränken, / scheint widrig, unerlaubt.

  • Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.

  • Im dämmernden Schatten des Laubes versteckt, / da reifen die Früchte der Reben! / So muß, wer gedeihen im Innersten will, / sich des äußeren Schimmers begeben.

  • Es ist schlimm, wenn man gewissermaßen an der Welt zu verzweifeln anfängt und sich das Gemüt der freien Mitteilung verschließt. Man bewahrt dadurch Übel, die sich doch vielleicht lindern ließen.

  • Gibt den Armen nichts, so kommen sie nicht wieder! / Von Reichen suche Geld, so werden sie dich fliehen!

  • Mache dich den Menschen kostbar! Das ist: Lasse dich nicht vor jedermann sehen und lasse nicht jedermann vor dich kommen!

  • Glücklich lebte, wer in glücklicher Verborgenheit lebte.

  • Ja! Ich rechne mir's zur Ehre, / wandle fernerhin allein! / Und wenn es ein Irrtum wäre, / soll es doch nicht eurer sein!

  • Man soll sich nicht isolieren, denn man kann nicht isoliert bleiben. In Gesellschaft lernt man eher sich und andre tragen.

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