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George Bernard Shaw

irischer Schriftsteller (1856 - 1950)

75 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.

  • Zwei Tragödien gibt es im Leben: Die eine, nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, die andre, es zu bekommen.

  • Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit.

  • Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt von unvernünftigen Menschen ab.

  • Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe.

  • Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine Schande, daß man sie an Kinder vergeudet.

  • Liebe auf den ersten Blick ist ungefähr so zuverlässig wie Diagnose auf den ersten Händedruck.

  • Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden als wie wir es verdienen.

  • Frauen sind wie Zigaretten: Zuletzt sammelt sich das ganze Gift im Mundstück.

  • Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.

  • Die Ehe ist deswegen so beliebt, weil sie das Maximum der Versuchung mit dem Maximum der Gelegenheit verbindet.

  • Mord und Todesstrafe sind nicht Gegensätze, die einander aufheben, sondern Ebenbilder, die ihre Art fortpflanzen.

  • Die Liebe beruht auf einer starken Übertreibung des Unterschiedes zwischen einer Person und allen anderen.

  • Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.

  • Das Leben, ob glücklich oder unglücklich, ob erfolgreich oder erfolglos, ist ungewöhnlich interessant.

  • Da wir aus Ärzten Kaufleute machen, zwingen wir sie, die Handelskniffe zu erlernen.

  • Wer behauptet, die Frauen zu kennen, ist kein Gentleman.

  • Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen, so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.

  • Aufrichtigkeit ist der Gipfel guter Manieren.

  • Alle Berufe sind Verschwörungen gegen die Laien.

  • Die Demokratie setzt die Wahl durch die beschränkte Mehrheit an die Stelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.

  • Haß ist die Rache des Feiglings dafür, daß er eingeschüchtert ist.

  • Halte dich sauber und hell: Du bist das Fenster, durch das du die Welt sehen mußt!

  • Das Volk besteht darauf, seine Wunder, seine Helden und Heldinnen, seine Heiligen, Märtyrer und Gottheiten zu haben, um die Kraft der Liebe, der Bewunderung und der Anbetung an ihnen üben zu können, und seine Judasse und Teufel, um die Möglichkeit zu haben, in Zorn zu entflammen und doch zu fühlen, daß dieser Zorn ein Gott wohlgefälliger Zorn ist.

  • In einer Schlacht brauchen die Menschen, um zum Kämpfen gebracht zu werden, nichts als ein wenig heißes Blut und das Bewußtsein, daß es gefährlicher ist, eine Schlacht zu / verlieren, als sie zu gewinnen.

  • Gedanken springen wie Flöhe von einem zum anderen, aber sie beißen nicht jeden.

  • Die wahre Tragödie des Don Juan liegt darin, daß er nur Beute, niemals Jäger war.

  • Was den Beitrag des internationalen Sports zur Völkerverständigung betrifft, erlaube ich mir zu bemerken, daß der Sport den heftigen Haß zwischen den Nationen verstärkt und auch zwischen jenen Völkern Zwietracht sät, die ansonsten keinen natürlichen Grund haben, miteinander zu streiten.

  • Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.

  • Kunst ist die reinste Form der Liebe.

  • Die Leitung der Welt, der politischen, der industriellen und der häuslichen, besteht sachlich im Empfang von Befehlen und im Gehorsam und genau unter solchen Bedingungen. "Widersprich nicht! Tu, was man dir sagt!", das muß man nicht nur Kindern und Soldaten, sondern eigentlich jedermann sagen. Glücklicherweise wollen die meisten gar nicht widersprechen. Sie sind nur froh, der Mühe des eigenen Nachdenkens enthoben zu sein.

  • Was man sparen nennt, heißt nur, einen Handel für die Zukunft abschließen.

  • Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte Meinung hat.

  • Die Moden sind eigentlich nur eingeführte Epidemien.

  • Wenn ein Mensch einen Tiger töten will, spricht er von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.

  • Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.

  • Es gehört zum Wesen des Krieges, daß seine wirklichen Gründe und Ziele nicht dem entsprechen, was als casus belli proklamiert wird.

  • Man muß ein Geschäftsmann sein, um einen anderen zu schätzen.

  • Geld hat keinen Wert für denjenigen, der mehr als genug davon hat, und die Weisheit, mit der er es ausgibt, ist die einzige soziale Rechtfertigung dafür, daß man es in seinem Besitz läßt.

  • Haben Sie nicht beobachtet, daß die Armen den Wert der Dinge, die sich nicht besitzen, immer überschätzen? Die Armen glauben, daß sie nichts Reichtümer brauchten, um vollkommen glücklich und gut zu sein.

  • Geld ist nicht alles, aber viel Geld ist schon etwas.

  • Gib auf den Groschen acht. Der Taler wird auf sich selbst achtgeben.

  • Es ist gefährlich, aufrichtig zu sein, außer wenn man auch dumm ist.

  • Jedes schwankende Regime hat bisher versucht, als letzten Ausweg seine Untertanen durch einen Krieg an sich zu fesseln.

  • Ein Wunder ist ein Ereignis, das Glauben schafft.

  • Das Leben ist eine Krankheit, und der einzige Unterschied zwischen den Menschen besteht darin, daß sie sich in verschiedenen Phasen dieser Krankheit befinden.

  • Die bösartigsten Cliquen bestehen nur aus einem einzelnen.

  • Der politiker, der ehemals lernen mußte, wie man Königen schmeichelt, muß jetzt lernen, wie man die Phantasie der Wähler bezaubert, unterhält, bestrickt, beschwindelt, erschreckt oder sonst irgendwie verblüfft.

  • Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht dem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, daß er seinen Mund immer voll davon behält.

  • Ich glaube, alle Empfängnisse sind unbefleckt.

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