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Moral Zitate

63 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Moral

  • Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  • Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.

  • Moral predigen ist leicht, Moral begründen schwer.

  • Das Moralische in der Liebe ist ein künstliches, von der Gesellschaft erfundenes Gefühl, welches die Frauen mit vielem Geschick und mit großer Hingebung feiern, um ihr Reich zu begründen und das Geschlecht, das gehorchen sollte, zum herrschenden zu machen.

  • Moral ist, wenn man so lebt, daß es gar keinen Spaß macht, so zu leben.

  • Ein Mann, der liebt, entdeckt die Moral. Eine Frau, die liebt, vergißt sie.

  • Man hört so oft über weitverbreitete Immoralität in unserer Zeit klagen, und doch wüßte ich nicht, daß irgendeiner, der Lust hätte, moralisch zu sein, verhindert würde.

  • Jeder Mensch hat auch seine moralische backside, die er nicht ohne Not zeigt und die er solange wie möglich mit den Hosen des guten Anstandes zudeckt.

  • Man sollte nie etwas tun, worüber man nach Tisch nicht reden kann.

  • Echte Moral und Moralität ist von keiner Religion abhängig, wiewohl jede sie sanktioniert und ihr dadurch eine Stütze gewährt.

  • Die Moral errichtet ein höheres und fürchterlicheres Tribunal als das der Gesetze. Sie will nicht nur, daß wir das Böse vermeiden, sondern daß wir das Gute tun; nicht nur, daß wir tugendhaft erscheinen, sondern daß wir es seien.

  • Die moralisierende Frau ist ohne jeden Reiz.

  • Unsere moralische und politische Welt ist mit unterirdischen Gängen, Kellern und Kloaken miniert, wie eine große Stadt zu sein pflegt.

  • Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder.

  • Unmoral ist die Moral derer, die sich amüsieren.

  • Läge im Herzen des Menschen nichts Moralisches, woher käme ihm die begeisterte Bewunderung heldenhafter Taten, die liebende Hinwendung zu den großen Seelen, der Enthusiasmus für die Tugend?

  • Und andere gibt es, die heißen Tugend das Faulwerden ihrer Laster, und wenn ihr Haß und ihre Eifersucht einmal die Glieder strecken, wird ihre Gerechtigkeit munter und reibt sich die verschlafenen Augen.

  • Das, was man "Laxe Moral" nennt, ist dann und wann nur eine behagliche, gutmütige Teilnahme an der Komödie auf der Bühne der Menschheit.

  • In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.

  • Der große Haufen bekümmert sich wenig um Moral: Der Glaube ist ihm bequemer.

  • Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

  • Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist.

  • Es gibt keine unantastbaren Moralgesetze, aber es gibt unantastbare Spielregeln.

  • Jede Frau will in der Liebe zuerst das jeweilige Stadium der Annäherung ganz erfassen, bevor sie den nächsten Schritt tut. Nur was für ihr Gefühl reif ist, ist auch für sie moralisch.

  • Was heißt, beim Licht besehen, / den Menschen die Moral? / Zwei scheuen das Vergehen / und hundert den Skandal!

  • Es stände besser um die Welt, wenn die Mühe, die man sich gibt, die subtilsten Moralgesetze auszuklügeln, an die Ausübung der einfachsten gewendet würde.

  • Das Moralische versteht sich immer von selbst.

  • Bei uns sind diejenigen, die als moralische Leuchten gelten, Menschen, die selber auf gewöhnliche Freuden verzichten und, um sich schadlos zu halten, anderen die Freude verderben.

  • Die Kinder haben mehr für die Entwicklung der Moral getan als alle Prediger zusammen.

  • Strenge Moral vernichtet die Kraft des Geistes.

  • Man sollte der Moral im allgemeinen treu sein - schon um sich, ist man ihr einmal untreu, nicht des heimlichen Vergnügens zu berauben, daß man etwas Außergewöhnliches erlebt.

  • Der Prüfstein trügt dich nie: Gut ist, was wohl dir tut, / und das ist schlimm, o Herz, wobei dir schlimm zumut.

  • Ich glaube, daß die moralische Empfindlichkeit im Menschen zu unterschiedenen Zeiten verschieden ist, des Morgens stärker als des Abends.

  • Was ist Moral? Die vernünftige Anweisung zum weisen Genuß der Gegenwart.

  • Die Moralität des Weibes ist im Gefühl wie die des Mannes in der Vernunft begründet.

  • Manche haben die Moral nur stückweise, wie einen Stoff, aus dem sie kein Kleid machen können.

  • Es ist eine alte Bemerkung, daß die Dezenz steigt, wie die Moralität fällt.

  • Kraft ist die Moral der Menschen, die sich auszeichnen.

  • Doch wer sagt uns denn, ob es bei der Entwicklung der Moral, so wie bei vielen anderen Entwicklungen doch auch, nicht teilweise auch zu Fehlentwicklungen kam? Nicht umsonst gibt es heute die Scheinmoral in allen Gebieten, die uns eigentlich viel mehr zu schaffen machen sollte.

  • Moral hat weniger mit Sex zu tun, als vielmehr mit Ehrlichkeit zu sich selbst, mit Mitmenschlichkeit und einem klaren Denken.

  • Übernimmt man sich beim Heben der eigenen Moral, zieht man sich einen Leistenbruch in der Herzgegend zu.

  • Moral ist die Grammatik der Religion; es ist leichter, gerecht als schön zu handeln.

  • Moral ist ein privater und teurer Luxus.

  • Für die Moral ist es sehr gefährlich, der Stärkere zu sein.

  • Es gibt Dinge im Leben, die sind vielleicht rechtlich in Ordnung, aber gesellschaftlich nicht tragbar.

  • Das Moralische fängt erst später an: nämlich beim Bewußtsein! Beim Ueberwinden des Instinktiven.

  • Die Doppelmoral gehört zur CSU wie der Senf zur Weißwurscht. Da gibt es ja vieles, was vorne hui und hinten pfui ist.

  • Wenn der Mensch der Körper wäre, so gäbe es keine andere Moral als die Hygiene.

  • Also demütigt das moralische Gesetz unvermeidlich jeden Menschen, indem dieser mit demselben den sinnlichen Hang seiner Natur vergleicht.

  • Moral dient oft als Mantel, um die eigenen Schwächen zu verhüllen, statt dazu, andere vor der Kälte zu schützen.

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