Zitate mit "schwan"
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Im Lenzen prangt die Welt mit zarter Jungfernschaft, / im Sommer ist sie Frau, mit Schwangersein verhaft, / wird Mutter in dem Herbst, gibt reiche Frucht heraus, / ist gute Wirtin, hält im Winter ratsam Haus.
Was die Natur dem Hahn am Kamme nimmt, das gibt sie ihm am Schwanze.
Was die Schreiberei unserer Philosophen so überaus gedankenarm und dadurch marternd langweilig macht, ist zunächst dieses, daß ihr Vortrag sich durchgängig in höchst abstrakten, allgemeinen und überaus weiten Begriffen bewegt, daher auch meistens nur in unbestimmten, schwankenden, verblasenen Ausdrücken einherschreitet. Zu diesem aerobatischen (in der Luft schwebenden) Gange sind sie genötigt, weil sie sich hüten müssen, die Erde zu berühren, als wo sie, auf das Reale, Bestimmte, Einzelne und Klare stoßend, lauter gefährliche Klippen antreffen würden, an denen ihre Wort-Dreimaster scheitern könnten.
Berühmtheit sehe ich so: Bleib mit beiden Füßen auf der Erde, sonst bist du nur noch ein schwankendes Rohr im Wind.
Herr Schwan, Herr Schwan, dein Gesang ist süß, aber deine Eier sind sauer.
Wenn ein schönes Gedicht Tränen in die Augen drängt, so sind diese Tränen nicht ein Beweis eines freudigen Überschwanges, sondern sie zeugen von einer Natur, die, in diese Unvollkommenheit verbannt, sich gleich auf der Erde schon eines geoffenbarten Paradieses bemächtigen möchte.
Im Raten sieh mehr auf den Schwanz als auf den Schnabel.
Sich zu schmücken begierig verfolgte den rinnenden Bach einst / früh die Muse hinab, sie suchte die ruhigste Stelle. / Eilend und rauschend indes verzog die schwankende Fläche / stets das bewegliche Bild. Die Göttin wandte sich zürnend. / Doch der Bach rief hinter ihr drein und höhnte sie: "Freilich / magst du die Wahrheit nicht sehn, wie rein dir mein Spiegel sie zeiget!" / Aber indessen stand sie schon fern am Winkel des Sees, / ihrer Gestalt sich erfreuend, und rückte den Kranz sich zurechte.
Der schwanzlosen Kuh treibt Gott selbst die Fliegen hinweg.
Man hält einen Aal am Schwanze fester als einen Lacher mit Gründen.
Das "Staatsschiff" - wie bezeichnend trifft / das Bild hier den Gedanken! / Daß wir seit langem eingeschifft, / man fühlt's am steten Schwanken.
Kein Tanz, / Der Teufel hat dabei den Schwanz.
Alles entsteht und vergeht nach dem Gesetz, doch über des Menschen / Leben, dem köstlichen Schatz, herrschet ein schwankendes Los. / Nicht dem blühenden nickt der willig scheidende Vater, / seinem trefflichen Sohn, freundlich vom Rande der Gruft, / nicht der Jüngere schließt dem Älteren für immer das Auge, / das sich willig gesenkt, kräftig dem Schwächeren zu.
Dadurch wird eben alles so halb bei euch, daß ihr euch Tugend und Laster als zwei Extrema vorstellt, zwischen denen ihr schwankt. Anstatt euren Mittelzustand als den positiven anzusehn und den besten, wie's eure Bauern und Knechte und Mägde noch tun.
O flücht'ge Gnade sterblicher Geschöpfe, / wonach wir trachten vor der Gnade Gottes! / Wer Hoffnung baut in Lüften eurer Blicke, / lebt wie ein trunk'ner Schiffer auf dem Mast, / bereit, bei jedem Ruck hinabzutaumeln / in der verderbenschwangeren Tiefe Schoß.
So böse ist kein Hund, daß er nicht mit dem Schwanze wedelte.
Wahrheit ist niemals schädlich. Sie straft, und die Strafe der Mutter / bildet das schwankende Kind, wehret der schmeichelnden Magd.
Was wir an Weihnachten feiern, ist alles andere als eine Idylle. Die Krippe, die wir längst in unsere warmen Stuben geholt haben, stand bekanntlich im Stall. Niemand war da, der der schwangeren Frau und dem jungen Mann aus Nazareth in Galiläa menschenwürdige Bleibe zu geben bereit war. Kaum war das Kind zur Welt gekommen, mußte die junge Familie fliehen, weil Herodes, der machtbesessene Herrscher, dem Kind Jesus nach dem Leben trachtete. Flüchtlinge waren sie, politisch Verfolgte, Asylsuchende.
Man nimmt den Mann beim Wort und den Hund beim Schwanz.
Wenn die Ratte sterben will, beißt sie die Katze in den Schwanz.
Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist, der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter.
Feiger Gedanken / bängliches Schwanken, / weibisches Zagen, / ängstliches Klagen / wendet kein Elend, / macht dich nicht frei. / Allen Gewalten / zum Trutz sich erhalten; / nimmer sich beugen, / kräftig sich zeigen, / rufet die Arme / der Götter herbei.
O, verzeih, mein trefflicher Freund, daß ich, selbst an dem Arm dich / haltend, bebe! So scheint dem endlich gelandeten Schiffer / auch der sicherste Grund des festesten Bodens zu schwanken.
Mit technischer Finesse baust du an deiner Partnerschaft. / Mit merkantilem Überschwang sicherst du dein Alter ab. / Doch in der Dumpfheit deines Seins vergisst du glatt, im Hier und Jetzt zu leben.
Wer einen Aal beim Schwanz / und Weiber fasst bei Worten, / Wie feste der gleich hält, / hält nichts an beiden Orten.
Der Teufel hält den Schwanz darüber.
Man muß dem Teufel auf den Schwanz treten.
Mit wenig Witz und viel Behagen / Dreht jeder sich im engen Zirkeltanz, / Wie junge Katzen mit dem Schwanz.
Gestern lebte ich ein paar selige Stunden recht über der Erde, ich hatte einen Berg erstiegen, an dessen Umgebungen jede Spur menschlichen Anbaus zu Zweck und Nutzen verschwand; es ward mir wohl und heiter. (...). In solchen Augenblicken behält nur das Ewige Wert, der schaffende Genius und das heilige Gemüt.
Komm ich über den Hund, so komm ich auch über den Schwanz.
Er ist ein Hund, wenn er nur einen Schwanz hätte.
Greift man den Hund beim Schwanz, so knurrt er.