Zitate mit "schwan"
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Unser Ziel sollte sein, daß Schwangerschaftsabbrüche sicher und legal, aber selten werden.
Kein Mittelalter ist so grauenvoll / Wie Mittelalter deiner Lebensfrist; / Wann du dahin schwankst / zwischen weis' und toll, / Bist du - ich weiß es kaum, / was du dann bist.
Des Knaben Alter ist Idylle. / Der Jüngling braust des Herzens Fülle / in Oden aus und Dithyramben. / Der Mann schwankt hin und her in Jamben. / Der Greis beklagt in Elegien / der guten Zeiten schnelles Fliehen. / Der Tod macht auf den ganzen Kram / ein bittres Epigramm.
Es gehört zu den ewigen Gesetzen der Angst, dass wir uns, wenn der Boden zu schwanken beginnt, anzuklammern versuchen.
Unter deutschen Intellektuellen gehört es noch immer zum guten Ton, den USA, dem riesigen Staatengebilde jenseits des Atlantiks, souveräne Verachtung zu beweisen. Der Antiamerikanismus ist noch immer im Schwange, fast möchte man sagen: eine Sache der Reputation. Moralisch, psychologisch, politisch.
Wenn ihr suchet ohne Wanken, / was das Leben kann erfrischen, / bleiben jung auch die Gedanken, / weil sie ewig jung nur zwischen / Hoffen und Erfüllen schwanken.
Heute ist es möglich, in wenigen Sekunden ein Bild auf einer photographischen Platte festzuhalten - genauer und wirklichkeitsgetreuer, als es ein Mensch zeichnen kann. Mit dem Aufkommen der Photographie verschwand in der Kunst die Notwendigkeit exakter Reproduktion.
Es ist ein Fehler, auf die täglichen Schwankungen einer Aktie zu achten. Sie machen keinen Unterschied.
Wenn ich beim Sonnenschein durch diese Straßen / bewundernd wandle, der Gebäude Pracht, / die felsengleich getürmten Massen schaue, / der Plätze Kreis, der Kirchen edlen Bau, / des Hafens masterfüllten Raum betrachte: / Das scheint mir alles für die Ewigkeit / gegründet und geordnet; diese Menge / gewerksam Tätiger, die hin und her / in diesen Räumen wogt, auch die verspricht, / sich unvertilgbar ewig herzustellen. / Allein wenn dieses große Bild bei Nacht / in meines Geistes Tiefen sich erneut, / da stürmt ein Brausen durch die düstre Luft, / der feste Boden wankt, die Türme schwanken, / gefugte Steine lösen sich herab, / und so zerfällt in ungeformten Schutt / die Prachterscheinung.
Du verklagest das Weib, sie schwanke von einem zum andern! / Tadle sie nicht: Sie sucht einen beständigen Mann.
Denn, Knabe, wie wir uns auch preisen mögen, / sind unsre Neigungen doch wankelmütiger, / unsicherer, schwanken leichter her und hin / als die der Fraun.
Des Dichters Aug', in schönem Wahnsinn rollend, / blitzt auf zum Himmel, blitzt zur Erd' hinab, / und wie die schwang're Phantasie Gebilde / von unbekannten Dingen ausgebiert, / gestaltet sie des Dichters Kiel, benennt / das luft'ge Nichts und gibt ihm festen Wohnsitz.
Willst du dein Wyb soll schwanger syn, / schick sie ins Bad und geh nit hin!
So lange Einsicht noch Elemente von Verblüffung enthält, ist sie in der Regel noch nicht fest zentriert, sondern noch zart und schwankend in ihrem Werde-Prozess.
Wer mit der Eitelkeit schwanger geht, der gebiert Lügen.
Die Wahl ist schwerer als das Übel selbst, / die zwischen zweien Übeln schwankend bebt.
Kluge schwanken, Weise fehlen, / doppelt ist dann ihre Qual. / Recht zu handeln, / grad zu wandeln, / sei des edlen Mannes Wahl.
Die schwangre Erde / ist mit 'ner Art von Kolik oft geplagt, / durch Einschließung des ungestümen Windes / in ihrem Schoß, der, nach Befreiung strebend, / Altmutter Erde ruckt und niederwirft / Kirchtürm' und moosige Burgen.
Oft schlägt Erwartung fehl und dann zumeist, / wo sie gewissen Beistand uns verheißt, / und wird erfüllt, wo Hoffnung längst erkaltet, / wo Glaube schwand und die Verzweiflung waltet.
Der Feinde Meute / hetzte mich müd, / Gewitterbrunst / brach meinen Leib: / doch schneller als ich der Meute / schwand die Müdigkeit mir; / sank auf die Lider mir Nacht, / die Sonne lacht mir nun neu!
Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. / Mit wenig Witz und viel Behagen / dreht jeder sich im engen Zirkeltanz, / Wie junge Katzen mit dem Schwanz.
Sieh, ein Waldgebüsch bewegt sich / nach der Stadt hin; aller Gärten / froher blumenhafter Aufputz / reißt sich los, um sich ins grüne / Prachtgehäng hinein zu flechten, / das der Häuser, das der Hütten / Ansicht schön verhüllt und zieret, / das von Giebel sich zu Giebel / ziehend reicht und kranzbeladen, / schwankend, frischbelastet schwebt. / Bunter wird die tiefe Grüne, / muntrer immer; Band an Bändern / schlingt sich um, geknüpft zu Schleifen / krümmt sich's, und die losen Enden / flattern windbewegt. Zum Laubgang / siehst du Straßen umgewandelt / und zum Feiersaal den Marktplatz. / Außenseiten sind nun Wände, / Fenster volkverzierte Nischen; / unter ihnen schmückt die Brüstung / sich mit bunten Teppichen. / Hier mit holden Blumenzügen / spricht's dich an und dort mit goldnen, / so, als ob dir offne Herzen / überall begegneten.
Warum unterwirfst du dich nicht endlich der Bescheidenheit der Frage, statt unbescheiden nur auf Antworten zu hoffen, die mangels Fragen nicht einmal schwanger werden konnten.
Sie schwankt, sie zögert, mit einem Worte: Sie ist eine Frau.
Wenn eine tiefe Frau liebt, so fällt sie; eine oberflächliche schwankt.
Wundere dich nicht über die Schwankungen einer Frauenseele; sie ist ein Meer von Widersprüchen – auch sie hat Ebbe und Flut.
Wir bilden uns ein, fromm zu sein, indem wir ohne Überlegung hinschlendern, uns durch angenehme Zufälle determinieren lassen und endlich dem Resultate eines solchen schwankenden Lebens den Namen einer göttlichen Führung geben.
Die Geburt ist der Tod der Schwangerschaft.
Das Werdende, das ewig wirkt und lebt, / umfaß euch mit der Liebe holden Schranken, / und was in schwankender Erscheinung schwebt, / befestiget mit dauernden Gedanken!
Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt, / schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.
Im Staat der Sozialisten wird einer auf den anderen aufpassen. Und Faulenzer werden nicht geduldet, dulden sich selber nicht. Wer aber will vorher wissen, wer ein Faulenzer und wer ein Schwangerer ist? Man würde den Schwangeren samt dem Faulenzer verurteilen und damit das Beste der Erde: Das stille, langsame Reifen neuer Gedanken.
Freundliche Schrift des Gesetzes, des menschenerhaltenden Gottes, / seit aus der ehernen Welt fliehend die Liebe verschwand.
Wenn ein Vogel auf der Spitze des äußersten Baumzweiges sitzt, so erlebt er nur die Bewegungen des Zweiges. Rückt er tiefer hinein auf den Ast, so umfaßt er die Bewegungen von hundert Zweigen und schwankt doch nur wenig. Wählt er aber seinen Platz im Kroneninnern, hart am Stamm, so erlebt er die Bewegungen des ganzen Baumes und wird selbst nicht mehr erschüttert. Noch mehr wie diesem Vogel geschieht es einem Menschen, der bis in die Tiefe seiner Seele sinkt.
So undeutlich, schwankend und verworren der Begriff auch sein mag, den man mit dem Worte Gott verbindet, so sind doch zwei Prädikate davon unzertrennlich: Die höchste Macht und die höchste Weisheit.
Gott läßt der Ziege den Schwanz nicht länger wachsen, als sie ihn brauchen kann.
Der Jüngling reifet zum Manne; / besser im stillen reift er zur Tat oft, als im Geräusche / wilden, schwankenden Lebens.
Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!
Fasse den Schwanz des Leoparden nicht an! Aber wenn du einmal gefaßt hast, lasse ihn nicht mehr los!
Eine herrliche Ausflucht für den Liederlichen, seine hitzige Natur den Sternen zur Last zu legen! Mein Vater ward mit meiner Mutter einig unterm Drachenschwanz, und meine Nativität fiel unter ursa major, und so folgt denn, ich müsse rauh und verbuhlt sein.
Wie Katzen / Die sich in den Schwanz beißen / Bewegen wir uns ewig kreisend / Im Feld von Ursache und Wirkung
In den Schwankungen des Lebens hältst du dich nur aufrecht, wenn du für jede und alle Lagen deinen Schwerpunkt in Wahrheit und Gerechtigkeit suchst.
Denn der Ewge herrscht auf Erden, / über Meere herrscht sein Blick, / Löwen sollen Lämmer werden, / und die Welle schwankt zurück. / Blankes Schwert erstarrt im Hiebe, / Glaub und Hoffnung sind erfüllt: / wundertätig ist die Liebe, / die sich im Gebet enthüllt.
Auf das Mäuerchen setzten / beide sich nieder des Quells. Sie beugte sich über, zu schöpfen; / und er faßte den anderen Krug und beugte sich über. / Und sie sahen gespiegelt ihr Bild in der Bläue des Himmels / schwanken und nickten sich zu und / grüßten sich freundlich im Spiegel.
Ein Löwe geht mit keinem Hasen schwanger.
Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanze weg.
Himmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend.
Die Menge schwankt im ungewissen Geist; / dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt.
Jedes schwankende Regime hat bisher versucht, als letzten Ausweg seine Untertanen durch einen Krieg an sich zu fesseln.
Wo's Mode ist, trägt man den Kuhschwanz als Halsband.
Ein wanderndes Mädchen ist immer von schwankendem Rufe.