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Frömmigkeit Zitate

88 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Frömmigkeit

  • In ihm sei's begonnen, / der Monde und Sonnen / an blauen Gezelten / des Himmels bewegt. / Du, Vater, du rate! / Lenke du und wende! / Herr, dir in die Hände / sei Anfang und Ende, / sei alles gelegt!

  • Ein frommes Weib ist des Lebens Heil / Man findet es aber selten feil.

  • Ein Mann ohne Religion ist zu jedem Bubenstreich fähig, wenn er übrigens Kopf hat: aber ein Weib ohne Religion – macht Heilige zu Schurken.

  • Da die Volksfrömmigkeit Frucht des inkulturierten Evangeliums ist, ist in ihr eine aktiv evangelisierende Kraft eingeschlossen, die wir nicht unterschätzen dürfen; anderenfalls würden wir die Wirkung des Heiligen Geistes verkennen. Wir sind vielmehr aufgerufen, sie zu fördern und zu verstärken, um den Prozess der Inkulturation zu vertiefen, der niemals abgeschlossen ist.

  • Ein frommes Herz, gesundes Blut / Ist mehr, denn vieles Geld und Gut.

  • Schön und fromm, ein seltner Fall, / Wenn sie beisammen in einem Stall.

  • Das Fromme ist ein Teil des Gerechten.

  • Wahre Frömmigkeit besteht in vollkommner Uebung seiner Pflichten, und geht vom Herzen aus, und nicht von den Lippen. Aber Kenntniß seiner Pflichten ist vorzüglich ein wesentlicher Theil der Frömmigkeit.

  • Und was kein Verstand der Verständigen sieht, / das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt.

  • Das Wort Gottes ist nicht so schwer: Wenn nur der Eigennutz nicht wär!

  • Gottes Haustür ist immer offen.

  • Unter allen Weibern aber sind die gefährlichsten und schädlichsten jene, die zu viel Religion, und zu wenig Gewissen haben.

  • Mit der Andacht Mienen / und frommem Wesen überzuckern wir / den Teufel selbst.

  • Der heilige Benedikt wollte, daß die Menschen auf Erden so glücklich werden wie möglich - und gerade noch in den Himmel kommen.

  • Die Grausamkeit gehört zu den ältesten Festfreuden der Menschheit. Folglich denkt man sich auch die Götter erquickt und festlich gestimmt, wenn man ihnen den Anblick der Grausamkeit anbietet. Und so schleicht sich die Vorstellung in die Welt, daß freiwillige Leiden, die selbsterwählte Marter einen guten Sinn und Wert haben.

  • Als hohe in sich selbst verwandte Mächte / in heilger Ordnung bildend sich gereiht, / entzündete im wechselnden Geschlechte / die Liebe lebende Beweglichkeit / und ward im Beten tief geheimer Nächte / dem Menschen jene Fremde eingeweiht. / Ein stilles Heimweh ist mit dir geboren, / hast du gleich früh den Wanderstab verloren.

  • In unsers Busens Reine wogt ein Streben, / sich einem Höhern, Reinern, Unbekannten / aus Dankbarkeit freiwillig hinzugeben, / enträtselnd sich den ewig Ungenannten. / Wir heißens: Fromm sein!

  • Frömmigkeit ist kein Zweck, sondern ein Mittel, um durch die reinste Gemütsruhe zur höchsten Kultur zu gelangen. Deswegen läßt sich bemerken, daß diejenigen, welche Frömmigkeit als Zweck und Ziel aufstecken, meistens Heuchler werden.

  • Pietät ist nicht Liebe, sondern Unterwerfung. Eine furchtsame Tugend.

  • Befiehl du deine Wege / und was dein Herze kränkt / der allertreusten Pflege / des, der den Himmel lenkt: / Der Wolken, Luft und Winden / gibt Wege, Lauf und Bahn, / der wird auch Wege finden, / da dein Fuß gehen kann.

  • Wir bilden uns ein, fromm zu sein, indem wir ohne Überlegung hinschlendern, uns durch angenehme Zufälle determinieren lassen und endlich dem Resultate eines solchen schwankenden Lebens den Namen einer göttlichen Führung geben.

  • Warum sind die Frommen, die Andächtigen, so hart, so widerlich, so ungesellig? Sie haben sich zu leisten auferlegt, was ihnen nicht natürlich ist. Sie leiden, und wenn man leidet, macht man andere leiden.

  • Es trägt der echte Christ dem Glauben nicht am Rocke / und hängt die Frömmigkeit nicht an die große Glocke

  • Gottesfurcht ist Gotteslästerung.

  • Den Frommen legt man ein Kissen bei, / Dem Schelmen aber gibt man zwei.

  • Der kleine Geist, fand er in Gott die Ruh, / schließt vor der Welt sich ängstlich bangend zu. / Der große strebt, gestählt an Kraft und Sinnen, / die Welt für Gott erobernd zu gewinnen.

  • Die Frömmelei des einen Teils der vornehmen Weiber fließt aus derselben Quelle wie die Koketterie des andern Teils: Müßiggang und Langeweile. Sie vertrödeln den Tag an der geistlichen Toilette wie die andern an der leiblichen. Der Beichtvater ist ihre Marchande de modes, die Beichte ihr Ankleidspiegel, Kirchgänge sind ihre Rendezvous, Haß und Verfolgung Andersdenkender ihre Eifersüchteleien und dépits amoureux.

  • Die meisten Freunde verleiden einem die Freundschaft, die meisten Frommen die Frömmigkeit.

  • Alltagsmenschen suchen den Himmel. Sonntagsmenschen aber, die tiefen und auserwählten Geister, suchen Gott.

  • Die gewöhnlichen Menschen trachten, so scheint es wenigstens, nach nichts weniger als nach einem der heiligen Schrift entsprechenden Leben. Vielmehr sehen wir, daß sie fast alle ihre Hirngespinste für Gottes Wort ausgeben und nur darauf bedacht sind, unter dem Deckmantel der Religion andere Leute zu zwingen, daß sie denken wie sie selbst.

  • Mensch, gibst du Gott dein Herz, er gibt dir seines wieder: / Ach, welch ein wertrer Tausch! Du steigest auf, er nieder.

  • Wer kein Geld hat, dem hilft nicht, daß er fromm ist.

  • Gott geht zu dem, der zu ihm kommt.

  • Böse Eltern haben oft fromme Kinder.

  • Wer Gott liebt, schmeckt schon hier seins Geistes Süßigkeit, / wer aber ihn nur fürcht', der ist davon noch weit.

  • In New York, sagt man, finden sich neunzig christliche Kirchen abweichender Konfession, und nun wird diese Stadt besonders seit Eröffnung des Eriekanals überschwenglich reich. Wahrscheinlich ist man der Überzeugung, daß religiöse Gedanken und Gefühle, von welcher besondern Art sie auch seien, dem beruhigenden Sonntag angehören, angestrengte Tätigkeit, von Frommen Gesinnungen begleitet, den Werkeltagen.

  • Gäbe es einen Moment, wo wir Gott ganz und durchaus lieben könnten, so bräche die Welt zusammen.

  • Des Glückes froh ehrt ihre Götter auch die Stadt.

  • Der mißversteht die Himmlischen, der sie / blutgierig wähnt: Er dichtet ihnen nur / die eignen grausamen Begierden an.

  • Unerfüllbare Wünsche werden als "fromme" bezeichnet. Man scheint anzunehmen, daß nur die profanen in Erfüllung gehen.

  • Fromm ist der, für den es etwas Heiliges gibt.

  • Der Fanatismus ist verderblicher als der Atheismus.

  • Wer Gott recht liebt, muß nicht verlangen, daß Gott ihn wieder liebe.

  • Gott müßte die Frömmigkeit so zuwider sein wie einem ehrenhaften Menschen die Schmeichelei.

  • Mensch, wenn du noch nach Gott Begier hast und Verlangen, / so bist du noch von ihm nicht ganz und gar umfangen.

  • Wer Gott vertraut, / ist schon auferbaut.

  • Lernet, gewarnt, rechttun und nicht mißachten die Götter!

  • Es gibt schlechterdings keine bessere Art, Gott zu verehren, als die Erfüllung seiner Pflichten und das Handeln nach Gesetzen, die die Vernunft gegeben hat.

  • Ich glaube nicht, daß die sogenannten frommen Leute gut sind, weil sie fromm sind, sondern fromm, weil sie gut sind.

  • Siccus ist ein frommer Mann, und es geht die Sage, / wenn er nichts zu beißen hat, fast' er manche Tage.

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