Zitate mit "wunsch"
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Jedoch ist es natürlich, wohl gar unvermeidlich, das zu lieben, was als ein unermüdlicher Proteus jeden Augenblick bereit ist, sich in den jedesmaligen Gegenstand unserer so wandelsbaren Wünsche und mannigfaltigen Bedürfnisse zu verwandeln. Jedes andere Gut nämlich kann nur einem Wunsch, einem Bedürfnis genügen: Speisen sind bloß gut für den Hungrigen, Wein für den Gesunden, Arznei für den Kranken, ein Pelz für den Winter, Weiber für die Jugend usw. Sie sind folglich alle nur relativ gut: Geld allein ist absolute Gute: Weil es nicht bloß einem Bedürfnis in concreto begegnet, sondern dem Bedürfnis überhaupt in abstracto.
Bei jeder menschlichen Unternehmung ist nämlich etwas, das nicht in unserer Macht steht und nicht in unsere Berechnung fällt. Der Wunsch, dieses für sich zu gewinnen, ist der Ursprung der Götter.
Die Pein des unerfüllten Wunsches ist klein gegen die der Reue; denn jene steht vor der stets offenen unabsehbaren Zukunft, diese vor der unwiderruflich abgeschlossenen Vergangenheit.
Naturgegebene Bedürfnisse sind beschränkt, aus trügerischem Wunschdenken entstehende wissen nicht, wo sie aufhören sollen.
Es gibt wenig Menschen, die nicht den Wunsch haben, von Zeit zu Zeit ihrer Verdienste versichert zu werden.
Der betrauert die Toten, der nach ihrem Wunsche lebt.
Stets sorge, daß das Volk ohne Wissen und Wunsch sei. Und sorge zugleich, daß die Wissenden nicht zu handeln wagen.
Ich stehe still, gelassen und wunschlos, wie ein Neugeborenes, das noch nicht lächelt, wie ein Heimatloser, den nichts mehr hält.
Mit Fleiß, mit Mut und festem Willen / läßt jeder Wunsch sich endlich stillen.
Die Ahnung trügt nicht, wenn vom Wunsch erzeugt.
Wenn man in einem Bentley fahren gelernt hat, tritt der Wunsch nach einem Rolls-Royce etwas in den Hintergrund.
Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren, als dadurch, daß er in Erfüllung geht
Selig sind, die da immer nur fernsehen wollen, angstfrei sind, die wissen, daß Bilder nicht beißen, wunschlos glücklich sind, denen auf Knopfdruck die ganze Welt vor Augen erscheint.
Der große Wunsch der Deutschen ist, daß das Gute siegen möge, aber kämpfen sollen dafür die anderen.
Mein größter Wunsch ist, daß Wunder wirklich existieren und ich darauf treffe.
Es genügt nicht, zum Fluß zu kommen mit dem Wunsche, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen.
Hinweisschild in einer Metzgerei: "Auf Wunsch schlage ich kostenlos meinen Kunden die Knochen entzwei."
Wunsch, Wirklichkeit, Wahrscheinlichkeit und Zukunft haben geheimnisvolle Verabredungen miteinander, die nicht nur der Zeitqualität unterliegen, sondern auch der Intelligenz eines Wunsches und der Kraft des Glaubens daran.
LEZTER WUNSCH / / Lass mich unser Ende träumen / Manchmal werden Träume wahr / Nichts gibt es mehr zu versäumen / Alles, was ich will, ist klar / / Bis zuletzt an Deiner Seite / Irgendwann gemeinsam gehn / Dann zuletzt mit Dir ins Feuer / Und in alle Winde wehn
ABSCHIED / / / Es war sein Weg / Wollte ihn nicht gehn / Es war sein Wunsch / Konnt es nicht verstehn / / Abschied tut weh / Ihm war es egal / Freunde ade / Hab keine Wahl / / Nun sei still und folge blind / / Schweige - undankbares Kind
Mein sehnlichster Weihnachtswunsch: Kain und Abel würden einen Nichtangriffspakt schließen und alle Menschen wären Brüder.
Der Mensch trägt den Wunsch nach Freiheit im Herzen, in einem Land, in dem Veränderung möglich ist in Brüderlichkeit und in Solidarität.
Ich träume von einem Europa, wo die jungen Menschen die reine Luft der Ehrlichkeit atmen, wo sie die Schönheit der Kultur und eines einfachen Lebens lieben, die nicht von den endlosen Bedürfnissen des Konsumismus beschmutzt ist; wo das Heiraten und der Kinderwunsch eine Verantwortung wie eine große Freude sind und kein Problem darstellen, weil es an einer hinreichend stabilen Arbeit fehlt.
Die Gefühle, die am meisten schmerzen, die Gefühlswallungen, die am meisten quälen, sind diejenigen, die ganz absurd sind - Verlangen nach unmöglichen Dingen, eben weil sie unmöglich sind, Sehnsucht nach dem, was nie gewesen ist, Wunsch nach dem, was gewesen sein könnte, Kummer darüber, nicht ein anderer zu sein, Unzufriedenheit mit der Existenz der Welt. Alle diese Halbtöne des seelischen Bewusstseins schaffen in uns eine schmerzerfüllte Landschaft, einen ewigen Sonnenuntergang dessen, was wir sind. Unser Selbstgefühl ist dann ein verlassenes Feld in der Abenddämmerung, traurig mit Schilf bestanden neben einem Fluss ohne Schiffe, der hell zwischen entfernten Ufern dunkelt.
Aller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden Organismus, über sein Einkommen hinaus zu leben.
Jedes Geschenk, das von Herzen kommt, ist ein Glückwunsch.