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Traum Zitate

58 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Traum

  • Die Unschuld im Leben hat unter ihren unendlichen Herrlichkeiten auch diese, daß sogar ihre Träume unschuldig sind, wogegen die Träume des Schuldbelasteten vielleicht von allen seinen Quälgeistern die schrecklichsten sind.

  • Romeo: Frau Mab, wer ist sie? / Mercutio: Sie ist der Feenwelt Entbinderin. / Sie kommt, nicht größer als der Edelstein / am Zeigefinger eines Aldermanns, / und führt mit 'nem Gespann von Sonnenstäubchen / den Schlafenden quer auf der Nase hin. / Die Speichen sind gemacht aus Spinnenbeinen, / des Wagens Deck' aus eines Heupferds Flügeln, / aus feinem Spinnengewebe das Geschirr, / die Zügel aus des Mondes feuchtem Strahl. / Aus Heimchenknochen ist der Peitsche Griff, / die Schnur aus...

  • Ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt.

  • Auch der Fremdeste, der uns seine gewöhnlichen Träume erzählt, schließt uns sein Innerstes auf, selbst ohne es zu wollen.

  • Bedeutend fand ich stets / die sanften Träume, die der Morgen uns / ums Haupt bewegt.

  • Goldne Träume lassen hungrig aufwachen.

  • Nichts Ewiges kann das Glück uns geben; / denn flüchtiger Traum ist Menschenleben, / und selbst die Träume sind ein Traum!

  • Träume sind Schäume.

  • Die Männer träumen, wenn sie schlafen. Die Frauen träumen, wenn sie nicht schlafen können.

  • Manche Leute schlafen nur deshalb so gut, weil sie so langweilige Träume haben.

  • Ach, wie oft seh ich große Kunst gut Ding im Schaf, desgleichen mir wachend nit fürkommt!

  • Träume kommen von Gott.

  • Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.

  • Schlafen ist Verdauen der Sinneseindrücke. Träume sind Exkremente.

  • Wenn ich nur deiner Frau wie auch der Frau von Stein die Verwünschte Aufmerksamkeit auf Träume wegnehmen könnte! Es ist doch immer das Traumreich wie ein falscher Lostopf, wo unzählige Nieten und höchstens kleine Gewinstchen untereinander gemischt sind.

  • Wären die Träume vielleicht nur unvollkommne Gedichte? / Ist ein gutes Gedicht ein vollkommener Traum? / In die wirkliche Welt sind viele mögliche andre / eingeschachtelt, der Schlaf läßt sie wieder heraus, / sei es der tiefe der Nacht, der alle Menschen bewältigt, / sei es der helle des Tags, der nur den Dichter befällt.

  • Der Traum ist der beste Beweis dafür, daß wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, wie es scheint.

  • Eben die Träum' verraten mir's, daß es auf die Neig' geht, ich mein' die wachen Träum', die jeder Mensch hat. Bestehen diese Träum' in Hoffnungen, ist man jung, bestehen sie in Erinnerungen, so is man alt.

  • Den bängsten Traum begleitet / ein heimliches Gefühl, / daß alles nichts bedeutet, / und wär' es noch so schwül. / Da spielt in unser Weinen / ein Lächeln hold hinein. / Ich aber möchte meinen, / so sollt es immer sein.

  • Doch vergiß es nicht: Die Träume / sie erschaffen nicht die Wünsche, / die vorhandenen wecken sie, / und was jetzt verscheucht der Morgen, / lag als Keim in dir verborgen.

  • Wenn Leute ihre Träume aufrichtig erzählen wollten, da ließe sich der Charakter eher daraus erraten als aus dem Gesicht.

  • Was die Brust im Wachen enget, / aber treu Verschließt der Mund, / hat der Schlaf das Band gesprenget, / tut es sich in Träumen kund.

  • Dazu sind eben Wünsch' und Träume dir verliehen, / um alles, was dir fehlt, in deinen Kreis zu ziehen.

  • Wenn der Mensch im Schlaf liegt, aufgelöst, nicht mehr zusammengehalten durch das Bewußtsein seiner selbst, dann verdrängt ein Gefühl der Zukunft alle Gedanken und Bilder der Gegenwart, und die Dinge, die kommen sollen, gleiten als Schatten durch die Seele, vorbereitend, warnend, tröstend.

  • Man träumt nicht mehr so schön, wenn man erwachsen ist.

  • Willst du dich schädigen, nimm Schlaftabletten ein. Denn sie werden das träumende Selbst daran hindern, mit dem Körper nachts eine Einheit zu sein!

  • Ich weiß aus unleugbarer Erfahrung, daß Träume zu Selbsterkenntnis führen.

  • Was dir begegnen wird, wie sollte der Traum es dir sagen? / Was du tun wirst, das zeigt er schon eher dir an.

  • Der Schlaf heißt rücklings "falsch"; denn er betrügt uns oft, / gibt Gold im Traume, gibt, wenn wir erwachen, Luft.

  • So wie nicht jeder träumt, der schläft, so schläft auch nicht jeder, der träumt.

  • Mein Herz im Traume Wunder sieht, / was nie geschah und nie geschieht.

  • Wir sehen oft im Traum den Finger Gottes, / und wenn wir noch im Wachen ängstlich zittern, / wie du es tust, so sahn wir ihn gewiß.

  • Schlaf ohne Traum dünkt uns das höchste Glück / nach eines sauren Tages Last und Plage

  • Die Wirklichkeit der Träume kann schlimmer sein, als die schrecklichste Fantasie im Wachzustand.

  • Perfekt verkaufte Träume sind so tief angelegt, dass der Träumer sich weigern wird, zu Lebzeiten noch jemals daraus aufzuwachen.

  • Träume, die unsern Schlaf besuchen, sind transparente Mondscheingemälde unserer Seele

  • Alles was wir sehen oder scheinen, / ist nichts als ein Traum in einem Traum.

  • Traum ist heute noch so wahr, / Als er war vor hundert Jahr.

  • Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume.

  • Ein Traum ist ein Dreck, / Wer dran glaubt, ist ein Geck.

  • Ein Traum ist ein Trug, aber was man ins Bette macht, das findet man wieder.

  • Träume sind wie Sterne; du kannst sie nicht berühren, soch wenn du ihnen folgst, führen sie dich zu deiner Bestimmung

  • Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?

  • Wir träumen öfters das, was wir fürchten; seltener das, was wir hoffen.

  • Traum ist von Tat nicht so verschieden, wie mancher glaubt. Alles Tun der Menschen war vorher Traum und wird später zum Traume.

  • Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.

  • Wir sind dem Aufwachen nah, wenn wir träumen, dass wir träumen.

  • Ich bin es müde, geträumt zu haben, freilich nicht müde zu träumen.

  • Meine Ergüsse sind die Traume eines Schattens.

  • Eines Schattens Traum sind Menschen.

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