Zitate mit "eitelkeit"
111 Fundstellen
Geld und Sexualität sind die reellen Mysterien des Lebens! Eitelkeit und Ehrgeiz die unreellen.
Männliche Eitelkeit ist nicht, in den Spiegel zu sehen, sondern nicht in den Spiegel zu sehen.
Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.
Um zu gefallen, muß man eitel sein. Man lernt der Eitelkeit anderer nur an sich selbst zu schmeicheln.
Eitelkeit ist Ökonomie; man sollte sie nicht tadeln, sie ist eine Tugend.
Eitelkeit ist die sicherste Wächterin der öffentlichen Ruhe.
Liebe ist Eitelkeit und Selbstsucht vom Anfang bis zum Ende.
Es gibt eine Eitelkeit, der schöne Kleider nicht genügen; sie bedarf auch schöner Taten.
Eitelkeit oder, um es gelinder zu nennen, Verlangen nach Bewunderung und Beifall ist vielleicht die allgemeinste Triebfeder menschlicher Handlungen. Ich sage nicht eben die beste, sondern will gestehen, daß sie zuweilen sehr törichte und lasterhafte Handlungen hervorbringt. Aber sie ist soviel öfter die Ursache guter Taten, daß, ob sie auch eine bessere haben sollten, diese Ursache ihrer Wirkungen wegen wert zu halten und zu befördern ist.
Frauenzimmer sind einander viel ähnlicher als Männer. Sie haben in Wahrheit nur zwei Leidenschaften: Eitelkeit und Liebe.
Ich kenne nichts Lasterhafteres, Gemeineres als das Lügen. Es ist entweder ein Produkt der Bosheit, der Feigheit oder der Eitelkeit.
Die Eitelkeit ist ruhig; sie sehnt sich nach dem Applaus der Menge.
Die Triebfeder der Politik ist meist Eitelkeit, Ehrgeiz, Machtwille, nur selten Habsucht und noch seltener der uneigennützige Wille, einer Idee oder einer Menschengruppe zu dienen.
Eitelkeit ist die Gabe, sich noch wichtiger zu nehmen, als man sich fühlt.
Die Bescheidenheit kriecht aus demselben Loch wie die Eitelkeit.
Die Eitelkeit weist jede gesunde Nahrung von sich, lebt ausschließlich von dem Gifte der Schmeichelei und gedeiht dabei in üppigster Fülle.
Es gibt nichts Böses, aber auch kaum etwas Gutes, das nicht schon aus Eitelkeit getan worden wäre.
Wo wäre die Macht der Frauen, wenn die Eitelkeit der Männer nicht wäre?
Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.
Wie jede schöne Daseinsblume verwelkt im Alter auch der Ehrgeiz; perennierend aber ist die elende Klette Eitelkeit.
Wir werden alt, unsere Eitelkeit wird immer jünger.
Man könnte die Hypochondrie die Eitelkeit des Befindens nennen.
Unsere Prinzipien dauern gerade so lange, bis sie mit unseren Leidenschaften oder Eitelkeiten in Konflikt kommen, und ziehen dann jedesmal den kürzeren.
Ein vernünftiges Auto soll seinen Besitzer überallhin transportieren - außer auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten.
Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot.
Ihr klagt über die vielen Steuern: Unsere Trägheit nimmt uns zweimal soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal soviel.
Eitelkeit ist eine persönliche Ruhmsucht: Man will nicht wegen seiner Eigenschaften, seiner Verdienste, Taten geschätzt, geehrt, gesucht werden, sondern um seines individuellen Daseins willen. Am besten kleidet die Eitelkeit deshalb eine frivole Schöne.
Was ist denn das, was man oft als Eitelkeit verrufen möchte? Jeder Mensch soll Freude an sich selbst haben, und glücklich, wer sie hat. Hat er sie aber, wie kann er sich verwehren, dieses angenehme Gefühl merken zu lassen?
Viele sind geistreich genug und voller Kenntnisse, allein sie sind zugleich voller Eitelkeit, und um sich von der kurzsichtigen Masse als witzige Köpfe bewundern zu lassen, haben sie keine Scham und Scheu und ist ihnen nichts heilig.
Nennen Sie mir einen Menschen, der übler Laune ist und so brav dabei, sie zu verbergen, sie allein zu tragen, ohne die Freude um sich her zu zerstören! Oder ist sie nicht vielmehr ein innerer Unmut über unsere eigene Unwürdigkeit, ein Mißfallen an uns selbst, das immer mit einem Neide verknüpft ist, der durch eine törichte Eitelkeit aufgehetzt wird? Wir sehen glückliche Menschen, die wir nicht glücklich machen, und das ist unerträglich.
Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden. / Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein; / wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein, / auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.
Man kann niemandem beibringen, wie er es anstellen soll, nicht eitel zu sein. Man kann nur lehren, Eitelkeit zu verbergen.
Man kann Niemanden beibringen, wie er es anstellen soll, nicht eitel zu sein. Man kann nur lehren, Eitelkeit verbergen.
Eitelkeit ist die genügsamste Speise.
Die Eitelkeit ist der Triumph der Natur im Negativen.
Eitelkeit kann die schlechtesten Streiche unternehmen, um irgendeinen Prunk zu erhalten. Wahre Selbstliebe weicht nie vom Adel.
Eitelkeit und Ehrgeiz sind immer ein schlimmes Anzeichen, denn beide beruhen im Grunde auf einer Selbstverurteilung, die die mangelnde innere Befriedigung durch den äußern. Schein, oder das günstige Urteil. Anderer ersetzen will.
Alle sehr gebildeten Leute, die ihre Bildung nur für sich besitzen und sie nicht beständig durch das Handeln auf ihren Wert kontrolieren, stehen in Gefahr, entweder Pessimisten zu werden, die nur mit sich selbst zufrieden sind, oder, wenn sie klug genug dazu sind, auch ihren eigenen Wissenserwerb, wie der weiseste aller Könige, zuletzt für »Eitelkeit der Eitelkeiten« anzusehen.
Wohltätigkeiten, die der Undank auslösen kann, ist keine Tugend, sondern wie ein schlechter und lockerer Zunder, auf den die Eitelkeit einen Funken geworfen hat, der eben so schnell erlöscht, als er gezündet hat.
Eitelkeit nimmt nur dann Vernunft an, wenn sie zufrieden ist.
Die Empfindung von der Ehre ist am Franzosen Eitelkeit, an dem Spanier Hochmut, an dem Engländer Stolz, an dem Deutschen Hoffart und am Holländer Aufgeblasenheit.
So lange also die Eitelkeit der menschlichen Gemüter noch mächtig sein wird, so lange wird sich das Vorurteil auch erhalten, d.i. es wird niemals aufhören.
Lerne Widerspruch ertragen. Sei nicht aus schwacher Eitelkeit und törichtem Dünkel eingenommen von Deinen Meinungen.
Ganz wird unsereins die Eitelkeit wohl nie los, aber man sollte wenigstens versuchen, sie mit der Zeit in würdigere Bahnen zu lenken.
Die Eitelkeit ist die größte aller Schmeichlerinnen.
Selbst die heftigste Leidenschaft gönnt uns zeitweise Rast, die Eitelkeit nie.
Der Prunk der Begräbnisse dient mehr der Eitelkeit der Lebenden als der Ehre der Toten.
Schande und Eifersucht schmerzen deshalb so heftig, weil die Eitelkeit uns nicht helfen kann, sie zu ertragen.
Die Eitelkeit anderer Menschen wird uns unerträglich, weil sie unsere eigene verletzt.
Die sogenannte Freigebigkeit ist meistens nur die Eitelkeit des Schenkens.