Zitate mit "betrogen"

57 Fundstellen

Muß den einmal betrogen sein auf Erden, / so will ich lieber doch betrogen werden / als selber ein Betrüger sein.

Die Welt will betrogen sein.

Betrüge nicht; du hast nicht Rast / noch Ruh, wenn du betrogen hast.

Durch irgendwen, außer sich selbst, betrogen zu werden, ist für einen Menschen ebenso unmöglich wie für ein Ding, gleichzeitig zu sein und nicht zu sein.

Freigebiger wird betrogen, / Geizhafter ausgesogen, / Verständiger irregeleitet, / Vernünftiger leer geweitet, / der Harte wird umgangen, / der Gimpel wird gefangen. / Beherrsche diese Lüge, / Betrogener betrüge!

Man wird nie betrogen, man betrügt sich selbst.

Sogar dies Wort hat nicht gelogen: / Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen.

Jene garstige Vettel, / Die buhlerische, / Welt heißt man sie, / Mich hat sie betrogen / Wie die Übrigen alle.

Wie mancher hat nicht seine Braut / Belogen und betrogen!

Besser, man werde im Preise als in der Ware betrogen.

Viel glaubt, wer nie lügt, und viel traut, wer nie täuscht. Es entspringt nicht allemal aus Dummheit, dass man betrogen wird; sondern bisweilen aus Güte.

In der Absicht, niemals zu betrügen, werden wir oft betrogen werden.

Oft braucht man nur grob zu sein, um nicht höflich betrogen zu werden.

Wer nicht Selbsten kann betrügen, / Wird gemein betrogen; / Wer nicht andre kann belügen, / Wird gemein belogen.

Keiner wird betrogen als der, welcher traut.

Der Ungläubige an die Menschheit wird ebenso oft betrogen als der Gläubige an die Menschen.

Wer Andere betrogen hat, / Will dich gewiß betrügen, wenn's ihm dient.

Betrügen und betrogen werden, / nichts ist gewöhnlicher auf Erden.

Die Abneigung gegen die Betrüger entstammt meist der Furcht, betrogen zu werden. Daher der Hass von Menschen ohne Scharfsinn nicht nur gegen die Kunstgriffe der Verführung, sondern auch gegen die Umsicht und Vorsicht der Klugen.

Durch Betrogenwerden lernt man Betrügen, und wie bald ändert sich da nicht das Blatt, und der Meister wird Schüler seines Schülers.

Betrogene Betrüger schimpfen am lautesten.

Wer einen Betrüger betrogen hat, dem ist der Himmel wohlgesinnt.

Gute Menschen werden betrogen, so wie man gute Pferde zuschande reitet.

Ist der Preis zu billig, wirst du leicht betrogen.

Wer dich einmal betrogen hat, dem traue dein Lebtag nicht wieder.

Wer leicht traut, wird leicht betrogen.

Wer nie einmal betrogen wurde, kann kein Kenner von Geschäften werden.

Wer sich selbst betrügt, ist am betrogensten.

Man muss sich zwischen beiden entscheiden: Betrogener zu sein oder Spitzbube.

Ich, roh geprägt, entblößt von Liebes-Majestät, / vor leicht sich dreh'nden Nymphen mich zu brüsten; / ich, um dies schöne Ebenmaß verkürzt, / von der Natur um Bildung falsch betrogen, / entstellt, verwahrlost, vor der Zeit gesandt / in diese Welt des Atmens, halb kaum fertig / gemacht, und zwar so lahm und ungeziemend, / daß Hunde bellen, hink' ich wo vorbei: / Ich nun, in dieser schlaffen Friedenszeit, / weiß keine Lust, die Zeit mir zu vertreiben, / als meinen Schatten in der Sonne spähn / und meine eigne Mißgestalt erörtern. / Und darum, weil ich nicht als ein Verliebter / kann kürzen diese fein beredten Tage, / bin ich gewillt, ein Bösewicht zu werden.

's ist besser, sehr betrogen sein, / als nur ein wenig wissen.

Einfalt hat einen Teufel betrogen.

"Betrogen bist du zum Erbarmen, / nun läßt sie dich allein!" / und war es nur ein Schein, / sie lag in meinen Armen; / war sie drum weniger mein?

Alle Menschen werden in ihren Hoffnungen getäuscht, in ihren Erwartungen betrogen.

Solange es noch Fanatiker in der Welt gibt, ist kein Bubenstück so gräßlich, das nicht irgendein betrogener Wahnsinniger in majorem Dei gloriam zu verüben fähig sein sollte.

Wer der Frau glaubt, betrügt sich. Wer ihr nicht glaubt, wird betrogen.

Der Tor läuft den Genüssen des Lebens nach und sieht sich betrogen. Der Weise vermeidet die Übel.

Süßer Gesang hat manchen Vogel betrogen.

Unterhalten sich zwei Menschen sehr vertieft, so ist einer der Betrogene.

Niemand wird in der Welt leichter betrogen - nicht einmal die Weiber und die Fürsten - als das Gewissen.

Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen.

Hoffnung macht mehr Betrogene als Schlauheit.

Die Menschen können nur deshalb in Gemeinschaft leben, weil sie Betrüger und Betrogene zugleich sind.

Wir glauben den Männern! In den Augenblicken der Leidenschaft betrügen sie sich selbst. Warum sollten wir nicht betrogen werden?

Daß Leute edlerer Art und höherer Begabung so oft, zumal in der Jugend , auffallenden Mangel an Menschenkenntnis und Weltklugheit verraten, daher leicht betrogen werden oder sonst irregeführt werden, während die niedrigen Naturen sich viel schneller und besser in die Welt zu finden wissen, liegt daran, daß man beim Mangel der Erfahrung a priori zu urteilen hat und daß überhaupt keine Erfahrung es dem a priori gleichtut. Dies a priori nämlich gibt denen vom gewöhnlichen Schlage das eigene Selbst an die Hand, den Edeln und Vorzüglichen aber nicht; denn eben als solche sind sie von den andern weit verschieden. Indem sie daher deren Denken und Tun nach dem ihrigen berechnen, trifft die Rechnung nicht zu.

Du magst so oft, so fein, als dir nur möglich, lügen, / mich sollst du dennoch nicht betrügen. / Ein einzigmal nur hast du mich betrogen: / Das kam daher, du hattest nicht gelogen.

RECHT / / Du hast mich gezeugt / Das war dein Recht / Darum lebe ich / / Du hast mich misshandelt / Das war dein Recht / Darum bin ich hart geworden / / Du hast mich betrogen / Das war dein Recht / Darum bin ich misstrauisch geworden / / Du hast mich abgelehnt / Das war dein Recht / Darum bin ich traurig geworden / / Du bist gestorben / Das war dein Recht / Darum bin ich frei geworden / / Dein Unrecht begraben / Das ist mein Recht / Darum ist endlich Frieden in mir

Sei immer redlich, wenn du auch betrogen wirst; denn das ist der Probestein des Wackeren, dass er selten auf redliche Menschen trifft und doch sich selber gleich bleibt.

Wer dir schmeichelt, hat dich entweder betrogen oder hofft es zu tun.

Du weißt, daß der Leib ein Kerker ist; / die Seele hat man hinein betrogen; / da hat sie nicht freie Ellebogen. / Will sie sich da- und dorthin retten, / schnürt man den Kerker selbst in Ketten.

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