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Sprichwörter aus Mongolei

36 Weisheiten und Redewendungen aus Mongolei

  • Eine gute Schwiegertochter ist der Sonne gleich, die zur Tür hereinlacht.

  • Mit nur einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.

  • Gier macht den Menschen allezeit arm, und die Fülle dieser Welt macht ihn nicht reich.

  • Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.

  • Reich ist, wer keine Schulden hat, glücklich, wer ohne Krankheit lebt.

  • Ein Mensch mag noch so klug geboren sein, zum Weisen wird er allein durch Belehrung.

  • Wenn die Elefanten sich aneinander reiben, ist es um die Mücken geschehen.

  • Ein guter Mann ist überall im Lande bekannt. Die gute Frau wird man nur im Umkreis einer Tagesreise kennen.

  • Wer keine große Angst erkennen läßt, dem begegnet auch kein großes Mitleid.

  • Der Kluge kennt viele Auswege.

  • Hat ein Mongole nichts zu tun, / dann schleift er sein Messer. / Hat ein Chinese nichts zu tun, / tötet er Flöhe.

  • Das Löwenjunge erhält sein Leben dadurch, daß es junge Enten frißt.

  • Weilt der Gast auch nur kurze Zeit, so sieht er doch viel.

  • Nie weiß der Mensch, wie hoch sein Korn wachsen wird im Laufe des Jahres vor der Ernte. Auch kann er nicht wissen, ob sein Sohn einmal auf Abwege geraten wird.

  • Wenn das Feuer nicht geschürt wird, kann das Essen nicht gar werden.

  • Gut ist es, wenn die Schwiegereltern fern und Wasser und Brennstoff nahe sind.

  • Der Tapfere hält beim Kampfe ein, wenn sein Gegner strauchelt.

  • Nimm die Worte eines weisen Mannes als Rat an! Wenn man sich um ein gutes Wort recht kümmert, dann geht es im Herzen auf.

  • Ein Esel, der mich trägt, ist mir mehr wert als ein Pferd, das nach mir schlägt.

  • Wenn Mann und Frau auch auf dem gleichen Kissen schlafen, so haben sie doch unterschiedliche Träume.

  • Eine in die Fremde gegebene Tochter gleicht einem in die Berge geschossenen Pfeil.

  • Der Schaft eines Pfeils mag noch so gerade sein: Ohne Feder und Kerbe ist er zum Schießen nicht zu gebrauchen.

  • Es mag ein Umstand noch so gering sein, seine Ursachen sind auf jeden Fall bewundernswert.

  • Wenn der Diener zum Herrn wird, vergißt er Vergangenheit und Zukunft.

  • Das sind des Mannes Leiden: Jäher Tod des Wallachs während des Marsches, Zerbrechen des Bogens auf der Jagd, Tod der Frau im Alter und Bersten des Kessels im Winter.

  • Verfolge keinen Feind, den du schon bestraft hast!

  • Des Volkes Kleinod ist ein kluger und weiser Ratgeber.

  • Wenn der Mensch die Herkunft des leiblichen Vaters nicht kennt, gleicht er einem Affen, der sich im Walde verlaufen hat.

  • Wenn du es nicht fertigbrachtest, dich an der Mähne festzuhalten, wird es dir am Schweif erst recht nicht gelingen.

  • Wenn ein Mann auch vielleicht kein Herz hat, so hat er doch bestimmt einen Magen.

  • Es gibt nichts, was den zehn Fingern gleichkäme.

  • Wenn der Mann am Morgen aus dem Hause geht, freut sich die Frau.

  • Wen der Zorn packt wegen der Flöhe im Bett, wird leicht das Laken ins Feuer werfen.

  • Wer dem Laufe der Sonne folgt, wird niemals frieren, und wer dem Herrn oder Herrin folgt, den wird nie hungern.

  • Wo ein Mann eine Meinung hat, gleicht sie dem Manne.

  • Eine Mutter hat für jede Wunde eine Salbe.