Zitate mit "holz"
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Die Saiteninstrumente sind das eigentliche Kulturvolk, die Hellenen des Orchesters, gegenüber den idyllischen Hirten- und orientalischen Luxusvölkern der Holzbläser, der kriegerischen Stämme der Trompeten, Hörner und Posaunen und den Bardenhorden der Ophikleiden, Bombardons, Schallbecken, Türkentrommeln.
Die neuen Freunde, die wir uns nach einem gewissen Alter erwerben und welche uns jene ersetzen sollen, die wir verloren haben, gleichen diesen, wie Glasaugen, künstliche Zähne und Holzbeine den natürlichen Augen und Zähnen und Beinen von Fleisch und Blut gleichen.
Ich scheue die Disziplin, den mathematischen Geist, den beschränkten Geist, und das Herz der Händler, das so vertrocknet ist wie das Holz ihres Ladentisches.
Nicht wie die Mumie sei, dem Phönix gleiche die Kirche, / der sich den Holzstoß selbst türmt, wenn die Kraft ihm erlahmt. / Freudig den sterblichen Leib, den gealterten, gibt er den Flammen, / weiß er doch, daß ihn die Glut jugendlich wiedergebiert
Den Faust, dächt' ich, gäben wir ohne Holzschnitte und Bildwerk. Es ist so schwer, daß etwas geleistet werde, was dem Sinne und dem Tone nach zu einem Gedicht paßt. Kupfer und Poesie parodieren sich gewöhnlich wechselweise.
Ein Holz brennt, weil es Stoffe dazu in sich hat, und ein Mensch wird berühmt, weil der Stoff dazu in ihm vorhanden. Suchen läßt sich der Ruhm nicht, und alles Jagen danach ist eitel. Es kann sich wohl jemand durch kluges Benehmen und allerlei künstliche Mittel eine Art von Namen machen, fehlt aber dabei das innere Juwel, so ist es eitel und hält nicht auf den anderen Tag.
Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, / sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"
"Tanzt, ich die Niobe nicht und die Daphne recht nach dem Leben?" / Wahrlich! Jene wie Stein, diese wie starrendes Holz.
Überall auf der Welt leiden Hotelzimmer unter drei unheilbaren Krankheiten: Zwanzig-Watt-Birnen, ab Mitte April wird nicht mehr geheizt und die Kissen sind mit irgend etwas zwischen Holz und Rohgummi gefüllt.
Willst Du zeigen, daß Du von ganzem Holz, / sei nach unten bescheiden, nach oben stolz!
In jeder Fakultät sollte wenigstens ein recht tüchtiger Mann sein. Wenn die Scharniere von gutem Metall sind, so kann das übrige von Holz sein.
Lieber eine Feindschaft aus ganzem Holz als eine geleimte Freundschaft.
Die Lebensleiter ist voller Holzsplitter, aber sie machen sich erst dann bemerkbar, wenn wir rückwärtsrutschen.
Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhüllt?
Auf allen Gebieten ist die Einfachheit verschwunden, selbst aus der Kinderstube. Schellen von Silber, von Gold, von Korallen, von geschliffenem Kristall, Klappern von jedem Preise und jeder Gattung - was für unnützes und verderbliches Zeug! Fort mit all diesem Krame! Fort mit den Schellen! Fort mit den Klappern! Kleine Baumzweige mit ihren Früchten und Blättern, ein Mohnkopf, in welchem man die Samenkörner klappern hört, ein Stück Süßholz, an dem es saugen und kauen kann, werden das Kind in ebenso großes Entzücken versetzen.
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Wenn Gott ein Feuer ist, so ist mein Herz ein Herd, / auf welchem er das Holz der Eitelkeit verzehrt.
Der Geist ist nicht wie ein Gefäß, das gefüllt werden soll, sondern wie Holz, das lediglich entzündet werden will.
Da kommt Rustan mit dem König, / tut schon vornehm, blickt schon stolz. / Ei, umgüldet's nur ein wenig, / dünkt sich Edelstein das Holz.
Wenn die Menschen von Gott reden, so kommen sie mir vor wie Lichtenbergs Kahlenberger Bauern, die, wenn ein Messer fehlt, dafür ein Stück Holz in die Scheide stecken, damit diese nicht leer sei.
Zanke nicht mit einem Schwätzer, daß du nicht Holz zutragest zu seinem Feuer.
Der liebe Gott hat dicke und dünne Bäume wachsen lassen. Die dicken bringen mehr Holz.
Der Dienstweg ist leicht zu finden: Er verbindet die Sackgasse mit dem Holzweg.
Dem reichen Walde wenig schadet, / Daß sich ein Mann mit Holz beladet.
Unglück, Holz und Haar / Wachsen immerdar.
Vom gefällten Baum machen alle Kleinholz.
Daß Stolz Narrheit, ist bekannt, / Denn Stultus ist von Stolz genannt; / Auch sagt man wohl, Stultus und Stolz / Wachsen beid auf einem Holz.
Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.
Tu recht und laß die Leute aufs Kerbholz reden.
Die Frau und den Maulesel schlägt mit Holz, einen Mann mit Worten.
Torheit und Stolz / wachsen auf einem Holz.
Holz, Haar und Unglück wachsen über Nacht.
Wenn Neid brennte wie Feuer, / Wäre das Holz nicht so teuer.
Achte beim Holzsammeln auf den Skorpion.
Wer zornig ist, verbrennt oft an einem Tag das Holz, das er in vielen Jahren gesammelt hat.
Liegt der Baum, so klaubt jedermann Holz.
Oft essen die Eltern Holzäpfel, davon den Kindern die Zähne stumpf werden.
Brennte Falschheit wie Feuer, / So wär' das Holz nicht halb so teuer.
Es fehlt der Welt noch an Münz, Holz und guten Freunden.
Geduld überwindet Holzäpfel.
Trag Holz und laß Gott kochen.
Das Mangelholz hängt ihm vor der Tür.
Weshalb sich um Brennholz sorgen, wenn man einen großen Baum besitzt?
Wenn der Baum gefallen ist, läuft jeder hin, um Holz zu holen.
Freiheit geht vor Gold, / Sprach die Wachtel und flog ins Holz.
Liebe macht Löffelholz aus manchem jungen Knaben stolz.
Trüge jeder Narr einen Kolben, das Holz würde teuer.
Er ist ein guter Narr, ich wollte Holz auf ihm hacken.
Man kann nicht den Wald abholzen und das Echo stehenlassen.
Phantasie, Ideen, Impulse und Tatkraft sind das Brennholz für ein feurig gelebtes intensives Leben.