Zitate mit "löwe"

59 Fundstellen

Sobald eine Frau aus einem Mann einen Esel gemacht hat, redet sie ihm ein, er sei ein Löwe.

Löwen und Despoten sehen schärfer in der Dunkelheit, als bei Tage.

Zu einem guten Politiker gehören die Haut eines Nilpferdes, das Gedächtnis eines Elefanten, die Geduld des Bibers, das Herz des Löwen, der Magen des Vogels Strauß und der Humor einer Krähe. Diese Eigenschaften sind allerdings noch nichts wert ohne die Sturheit des Maulesels.

Wenn nun die Ungerechtigkeit auf zweierlei Weise verübt wird, entweder auf dem Wege der Gewalt oder durch Betrug, so paßt sich der Betrug gleichsam für den Fuchs, die Gewalt für den Löwen. Dem Menschen steht zwar beides nicht an, aber abscheulicher ist der Betrug.

Denn der Ewge herrscht auf Erden, / über Meere herrscht sein Blick, / Löwen sollen Lämmer werden, / und die Welle schwankt zurück. / Blankes Schwert erstarrt im Hiebe, / Glaub und Hoffnung sind erfüllt: / wundertätig ist die Liebe, / die sich im Gebet enthüllt.

Ich habe nicht leicht jemanden gesehen, der die Menschen mit denen er lebt, so wenig kennt, so von Grund aus verkennt, wie Sie. Erlauben Sie mir, es zu sagen: Wenn man Sie ihren Shakespeare erklären hört, glaubt man, Sie kämen eben aus dem Rate der Götter und hätten zugehört, wie man sich daselbst beredet, Menschen zu bilden. Wenn Sie dagegen mit Leuten umgehen, seh' ich in Ihnen gleichsam das erste groß geborene Kind der Schöpfung, das mit sonderlicher Verwunderung und erbaulicher Gutmütigkeit Löwen und Affen, Schafe und Elefanten anstaunt und sie treuherzig als seinesgleichen anspricht.

Wer sich nicht mit der Löwenhaut bekleiden kann, der nehme den Fuchspelz!

Mit zwanzig Jahren / ist der Mensch ein Pfau, / mit dreißig ein Löwe, / mit vierzig ein Kamel, / mit fünfzig eine Schlange, / mit sechzig ein Hund, / mit siebzig ein Affe, / mit achtzig - nichts.

Wenn man mit Löwen und Elefanten zu tun hat, wird man gottlob nirgends auf der Welt ernst genommen und darf überallhin.

Den Löwen freut's, daß ihm der Bär gehorcht, / nicht daß ihn Hund und Katze König schimpfen.

Ziehst du dir einen jungen Löwen groß / Sei sicher, daß er freundlich dir gesinnt.

Das Schicksal will, dass die großen Begabungen für gewöhnlich eher Rivalen als Freunde sind; sie wachsen und leuchten für sich aus Furcht, einander zu beschatten. Die Schafe müssen sich zusammenrotten, aber die Löwen leben für sich allein.

Ein Hund, der sich regt, / jagt mehr als ein Löwe, der sich legt.

Rom ist wie die Löwenhöhle in der Fabel: Man sieht die Fußstapfen von vielen, die hineingegangen sind, aber von niemand, der zurückgekommen ist.

Die Staatsgeschäfte teilten sich in mehrere Kammern. Wölfe besorgten die Finanzen, Füchse waren ihre Sekretäre. Tauben führten das Kriminalgericht, Tiger die gütlichen Vergleiche, Böcke schlichteten Heiratsprozesse. Soldaten waren die Hasen; Löwen und Elefant blieben bei der Bagage; der Esel war Gesandter des Reichs, und der Maulwurf Oberaufseher über die Verwaltung der Ämter. Genueser, was hofft ihr von dieser weisen Verteilung? Wen der Wolf nicht zerriß, den prellte der Fuchs. Wer diesem entrann, den tölpelte der Esel nieder. Tiger erwürgten die Unschuld; Diebe und Mörder begnadigte die Taube, und am Ende, wenn die Ämter niedergelegt wurden, fand sie der Maulwurf alle unsträflich verwaltet. Die Tiere empörten sich. Laßt uns einen Monarchen wählen, riefen sie einstimmig, der Klauen und Hirn und nur einen Magen hat - und einem Oberhaupt huldigten alle. /

Der Mann, der einst des Löwen Haut verkaufte, / da er noch lebte, kam beim Jagen um.

Die Hündin, die den Löwen wünscht zum Gatten, / muß liebend sterben.

Das Blut wallt mehr / beim Löwenhetzen als beim Hasenjagen!

Wenn Löwen um die Höhlen sich bekriegen, / entgelten ihren Zwist harmlose Lämmer.

Fürs erste habt Ihr gelernt wie Herr Proteus, Eure Arme ineinander zu winden, wie ein Mißvergnügter, an einem Liebesliede Geschmack zu finden wie ein Rotkehlchen, zu ächzen wie ein Schulknabe, der sein Abc verloren hat, zu weinen wie eine junge Dirne, die ihre Großmutter begrub, zu fasten wie einer, der in der Hungerkur liegt, zu wachen wie einer, der Einbruch fürchtet, winselnd zu reden wie ein Bettler am Allerheiligentage. Ihr pflegtet sonst, wenn Ihr lachtet, wie ein Hahn zu krähen, wenn Ihr einherginget, wie ein Löwe zu wandeln. Wenn Ihr fastetet, war es gleich nach dem Essen, wenn Ihr finster blicktet, war es, weil Euch Geld fehlte. Und jetzt sei Ihr von Eurer Dame verwandelt, daß, wenn ich Euch ansehe, ich Euch kaum für meinen Herrn halten kann.

Was verlangt ihr, Hunde, / die Krieg nicht wollt, noch Frieden? Jener schreckt euch, / und dieser macht euch frech. Wer euch vertraut, / find't euch als Hasen, wo er Löwen hofft, / wo Füchse, Gäns'. Ihr seid nicht sichrer, nein, / als glühnde Feuerkohlen auf dem Eis, / Schnee in der Sonne. Eure Tugend ist, / den adeln, den Verbrechern niedergetreten, / dem Recht zu fluchen, das ihn schlägt. Wer Größe / verdient, verdient auch euern Haß, und eur' Verlangen / ist eines Kranken Gier, der heftig wünscht, / was nur sein Übel mehrt. Wer sich verläßt / auf eure Gunst, der schwimmt mit bleiernen Flossen / und haut mit Binsen Eichen nieder. Hängt euch! / Euch traun? / Ein Augenblick, so ändert ihr den Sinn / und nennt den edel, den ihr eben haßtet, / den schlecht, der euer Abgott war. Was gibt's, / daß ihr, auf jedem Platz der Stadt gedrängt, / schreit gegen den Senat, der doch allein / zunächst den Göttern euch in Furcht erhält? / Ihr fräßt einander sonst.

Wenn dem Lamm der Löwe liebkost, / so hört das Lamm nie auf, ihm nachzugehn.

Ein großes Maul, / das Tod ausspeit und Berge, Felsen, Seen, / das so vertraut von grimmen Löwen schwatzt / wie von dem Schoßhund dreizehnjährige Mädchen. / Hat den Kumpan ein Kanonier erzeugt? / Er spricht Kanonen, Feuer, Dampf und Knall. / Er gibt mit seiner Zunge Bastonaden. / Das Ohr wird ausgeprügelt. Jedes Wort / pufft kräftiger als eine fränksche Faust.

Soll man zur Beute werden, wieviel besser, / dem Löwen zuzufallen als dem Wolf.

Wem wirft der Löwe sanfte Blicke zu? / Dem Tier nicht, das sich drängt in seine Höhle. / Und wessen Hand ist's, die der Waldbär leckt? / Nicht dessen, der sein Junges vor ihm würgt. / Wer weicht der Schlange Todesstachel aus? / Nicht wer den Fuß auf ihren Rücken setzt. / Der kleinste Wurm, getreten, windet sich, / und Tauben picken, ihre Brut zu schützen.

Gut gebrüllt, Löwe!

Der Mensch ist wie der Löwe in der Fabel, der seine eigenen Reißzähne beschimpft, weil ihm das Beutetier leid tut, nachdem es ihm gut geschmeckt hat.

Durch Anstrengung gelingen die Werke, nicht durch Wünsche. Es läuft das Wild nicht in den Rachen des schlafenden Löwen.

Ich wollte lieber bei Löwen und Drachen wohnen, denn bei einem bösen Weibe. Wenn sie böse wird, so verstellet sie ihre Gebärde und wird so scheußlich wie ein Sack. Ihr Mann muß sich ihrer schämen, und wenn man es ihm vorwirft, so tut es ihm im Herzen wehe.

Der bayerische Löwe setzt zwar immer noch zu gewaltigen Sprüngen an, doch in Bonn landet das gute Tier allenfalls noch als Bettvorleger des Kanzlers ...

Es ist schwer, alte Löwen davon zu überzeugen, dass sie für den Zirkus zu alt sind.

Ein lebendiger Hund ist besser als ein toter Löwe.

Wenn der Löwe alt wird, lauert er am Mauseloch.

10 Jahr ein Kitz, / 20 Jahr ein Kalb, / 30 Jahr ein Stier, / 40 Jahr ein Löwe, / 50 Jahr ein Fuchs, / 60 Jahr ein Wolf, / 70 Jahr eine Katze, / 80 Jahr ein Hund, / 90 Jahr ein Esel, / 100 Jahr eine Gans!

Der Löwe sieht sich nicht um, wenn ihn ein Hündchen ankläfft.

Die Bosheit ist ein Löwe, der zuerst seinen Herrn anspringt.

Ein brüllender Löwe zerreißt keinen Menschen.

Jeder Mann ist ein Löwe in seiner eigenen Sache.

Junggeselle, ein Pfau. Verlobt, ein Löwe. Verheiratet, ein Esel.

Der eine Löwe leiht dem anderen nicht die Zähne.

Das Löwenjunge erhält sein Leben dadurch, daß es junge Enten frißt.

Für die Maus ist die Katze ein Löwe.

Ein Floh kann einem Löwen mehr zu schaffen machen als ein Löwe einem Floh.

Auch der Löwe muß sich vor der Mücke wehren.

Menschenantlitz, Löwenantlitz.

Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs.

Wo die Löwenhaut nicht ausreicht, da knüpft man den Fuchspelz daran.

Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart.

Den toten Löwen kann jeder Hase an der Mähne zupfen.

Mancher rauft den toten Löwen beim Bart, der ihn lebend nicht ansehen durfte.

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