Zitate mit "strafe"
99 Fundstellen
Popularität ist eine Strafe, die wie eine Belohnung aussieht.
Wer glücklich ist, der ist auch gut, / das zeigt auf jedem Schritt sich; / denn wer auf Erden Böses tut, / trägt seine Strafe mit sich.
Die Strafe, die züchtigt ohne zu verhüten, heißt Rache.
Es gibt zwei Dinge, denen man sich anpassen muß, bei Strafe, sonst das Leben unerträglich zu finden: Den Unbilden des Wetters und den Ungerechtigkeiten der Menschen.
Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! / Bin Freund und komme nicht zu strafen. / Sei gutes Muts. Ich bin nicht wild, / sollst sanft in meinen Armen schlafen!
Die Strafe muß sein wie eine vom Arzt gereichte bittere Medizin.
Viele fordern laut, die Schuldigen zu bestrafen, aber wenige bemühen sich, die Unschuldigen zu rehabilitieren.
Ich würde die Todesstrafe in unserem Strafsystem auch deshalb als einen Fremdkörper empfinden, weil nach den Vorstellungen unserer Zeit die entscheidende, zumindest doch die wesentliche Aufgabe der Strafe ist, zu resozialisieren, den Menschen zu bessern.
Durch strenge Strafen, Gefängnis und Zuchthaus, könntet ihr vielleicht die Hälfte von ihnen retten. Ihr würdet ihnen die Last leichter, nicht schwerer machen. Die Reinigung durch Leiden ist leichter als das Schicksal, das ihr vielen von ihnen durch den Freispruch vor Gericht bereitet.
Um mich für meine Autoritätsverachtung zu bestrafen, hat mich das Schicksal selbst zu einer Autorität gemacht.
Um die Zeder stunden Sträucher. Da nun die Männer kamen vom Meer und die Axt ihr an die Wurzel legten, da erhub sich ein Frohlocken: "Also strafet der Herr die Stolzen; also demütigt er die Gewaltigen!" Und sie stürzte und zerschmetterte die Frohlocker, die verzettelt wurden unter dem Reisig.
Die Idee eines bösen Geistes und eines Straf- und Quälortes nach dem Tode konnte keineswegs in dem Kreise meiner Ideen Platz finden. Ich fand die Menschen, die ohne Gott lebten, deren Herz dem Vertrauen und der Liebe gegen den Unsichtbaren zugeschlossen war, schon so unglücklich, daß eine Hölle und äußere Strafen mir eher für sie eine Linderung zu versprechen, als eine Schärfung der Strafe zu drohen schienen.
Strafen heißt / dem Jüngling wohltun, daß der Mann / uns danke.
Der ist schuldig der Tat, der zu strafen Gewalt hat / und nicht strafet.
Wenn sich die Sozietät des Rechtes begibt, die Todesstrafe zu verfügen, so tritt die Selbsthilfe unmittelbar wieder hervor. Die Blutrache klopft an die Tür.
Wahrheit ist niemals schädlich. Sie straft, und die Strafe der Mutter / bildet das schwankende Kind, wehret der schmeichelnden Magd.
Nicht dem Menschen, / der Gottheit nur geziemt die Rach' und Strafe.
Für eine einzige Schuld legt sich ein edler Mensch eine zwanzigfache Strafe auf.
Es ist die Strafe unserer eignen Jugendsünden, daß wir gegen die unserer Kinder nachsichtig sein müssen.
Die Menschheit verurteilt den einzelnen zur Todesstrafe und begeht dadurch gegen ihn ein größeres Verbrechen, als er gegen sie begangen hat, indem sie ihm die Besserung unmöglich macht.
Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?
Allein sein bringt nur Strafen.
Überhaupt müssen Strafen den Kindern immer mit der Behutsamkeit zugefügt werden, daß sie sehen, daß bloß ihre Besserung der Endzweck derselben sei.
Kann derjenige wohl redlich, kann er wohl tugendhaft heißen, welcher sich gern seinen Lieblingslastern ergeben würde, wenn ihn nur keine künftige Strafe schreckte, und wird man nicht vielmehr sagen müssen, daß er zwar die Ausübung der Bosheit scheute, die lasterhafte Gesinnung aber in seiner Seele nähre, daß er den Vorteil der tugendähnlichen Handlungen liebe, die Tugend selber aber hasse?
Die Todesstrafe, die ein Staat verhängt und durchführt, macht alle göttlichen und irdischen Gesetze zunichte und zerstört grundsätzlich alle Moral und die Grundlagen der Zivilisation.
Späte Strafen sind wie späte Arzneien.
Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe.
Kinder fühlen genau, was sie verdienen, und werden durch ungerechte Strafen nicht weniger verdorben als dadurch, daß man sie überhaupt nicht bestraft.
Das Alter ist ein Tyrann, der bei Lebensstrafe alle Vergnügungen der Jugend verbietet.
Das Alter ist ein Tyrann, der alle Freuden der Jugend bei Todesstrafe verbietet.
Das Greisenalter ist ein Tyrann, der bei Todesstrafe alle Freuden der Jugend verbietet.
Wen Gott strafen will, dem schenkt er eine geltungsbedürftige Frau.
Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.
Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.
Ehemänner leben länger als Junggesellen, das ist ihre Strafe.
Ein König lässt befehlen, dass man bei Lebensstrafe einen Stein für einen Demant halten soll.
Man muß also strafen, daß der Apfel bei der Rute sei.
Wo die Strafen groß sind, müssen auch die Belohnungen groß sein.
Wer weiß nicht, daß Betrug, Diebstahl, Raub, Streit, Tumult, Beleidigung, Empörung, Totschlag, Verrat und Giftmord - durch die üblichen Strafen mehr geahndet als verhütet ausstürben, wenn das Geld erwürgt wäre?
Fuß und Augen sollen nicht lügen, noch sich einander lügen strafen. Aber es ist viel Lügnerei bei den kleinen Leuten.
Mißtraut allen, in welchen der Trieb zu strafen allmächtig ist!
Es ist nicht immer Heuchelei, wenn derselbe Mann, der im Hause tobt, in fremder Gesellschaft mild erscheint. Zu Hause findet er eingewurzelte, wiederholte Fehler, die er zu bestrafen hat.
Die Satire bessert selten. Darum sei sie nicht bloß lächelnd, sondern bitter, um die Toren, die sie nicht bessern kann, wenigstens zu bestrafen.
Freude am Strafen hat nur der Teufel.
Wer Rügen und Strafen mit einem Gefühle austeilt, als bekomme er sie selber, der kann seiner Gerechtigkeit versichert sein.
Strafen heißt, absichtlich ein Übel zufügen. Wer in diesem Sinne strafen will, muß sich eines höheren Auftrags zuversichtlich bewußt sein.
Ein Mensch, der sich ein Schnitzel briet, / bemerkte, daß ihm das missriet. / Jedoch da er es selbst gebraten, / tut er, als wär es ihm geraten. / Und, sich nicht selbst zu strafen Lügen, / ißt er's mit herzlichem Vergnügen.
Welche Strafe mir auch auferlegt wird, wird sie doch minder grausam sein als die Erinnerung an mein Verbrechen.
Die Strafe macht dich frei von dem Gefühl der Schuld; / drum straft dich, Kind, nicht Zorn des Vaters sondern Huld.
Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.