Zitate mit "zauber"
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Allein der Rahmen, den ein Bild erhält, / Auch wenn es ein berühmter Pinsel malt, / Macht, daß es seltsam und bezaubernd strahlt, / Aus endloser Natur herausgestellt.
Ein treu Gedenken, lieb Erinnern, / das ist der goldne Zauberring, / der auferstehen macht im Innern, / was uns nach außen unterging.
Robinson auf seiner Insel, von allem beraubt, zu den härtesten Arbeiten genötigt, um seine tägliche Existenz sicherzustellen, genießt nach seinem Geständnis Augenblicke des Glücks. Nehmen wir an, er befände sich auf einer verzauberten Insel, mit allem versehen, was das Leben angenehm machen kann, so würde ihm die Beschäftigungslosigkeit vielleicht das Leben unerträglich gemacht haben.
Der Zauber der ersten Liebe liegt darin, daß man sich nicht vorzustellen vermag. sie könnte jemals enden.
Schläft ein Lied in allen Dingen, / die da träumen fort und fort, / und die Welt hebt an zu singen, / triffst du nur das Zauberwort.
Bei dem Namen Rom hört alles Träumen auf, und die Selbsterkenntnis fängt an. Die alte Zauberin weist jeglichem Menschen seinen Platz an. Mein hiesiger Aufenthalt ist eine Entwicklungsgeschichte.
Der Zauber steckt immer im Detail.
Sein Auge weilt auf dieser Erde kaum; / sein Ohr vernimmt den Einklang der Natur; / was die Geschichte reicht, das Leben gibt, / sein Busen nimmt es gleich und willig auf: / Das weit Zerstreute sammelt sein Gemüt, / und sein Gefühl belebt das Unbelebte. / Oft adelt er, was uns gemein erschien, / und das Geschätzte wird vor ihm zu nichts. / In diesem eignen Zauberkreise wandelt / der wunderbare Mann und zieht uns an, / mit ihm zu wandeln.
Der Dichter pflegt, um nicht zu langeweilen, / sein Innerstes von Grund aus umzuwühlen, / doch seine Wunden weiß er auszukühlen, / mit Zauberwort die tiefsten auszuheilen.
Durch bewegter Schatten Spiele / zittert Lunas Zauberschein, / und durchs Auge schleicht die Kühle / sänftigend ins Herz hinein
Und wären die Mädchen noch so blöde, / und wären die Weiber noch so spröde: / Doch allen wird so liebebang, / bei Zaubersaiten und Gesang.
Es wird schwer halten, daß das deutsche Publikum zu einer Art von reinem Urteil komme, wie man es etwa in Italien und Frankreich findet. Und zwar ist uns besonders hinderlich, daß auf unseren Bühnen alles durcheinander gegeben wird. An derselbigen Stelle, wo wir gestern Hamlet sahen, sehen wir heute den Staberle, und wo uns morgen die Zauberflöte entzückt, sollen wir übermorgen an den Späßen des Neuen Sonntagskindes Gefallen finden.
Groß sind des Berges Kräfte; / Da wirkt Natur so übermächtig frei, / Der Pfaffen Stumpfsinn / schilt es Zauberei.
Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert / vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.
Denn wie ein Märchenerzähler auch nicht an die Zaubereien glaubt, die er vorspiegelt, sondern sie nur aufs beste zu beleben und auszustatten gedenkt, damit seine Zuhörer sich daran ergötzen, ebensowenig braucht gerade der lyrische Dichter dasjenige alles selbst auszuüben, womit er hohe und geringe Leser und Sänger ergötzt und schmeichelt.
Wenn gelegentlich etwas Altmodisches wieder Mode wird, merken wir, wie bezaubernd unsere Großmütter gewesen sein müssen.
Wo von der Fülle des Glanzes und dem Zauber des Unerwarteten deine Augen geblendet sind, da musst du die Augen des Herzens auftun. Die werden bald erkennen, welcher Glanz vergänglich, welches Gold echt oder Flitter ist.
Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht: irgend Einem gefällt er.
Seit ich auf deutsche Erde trat, / durchströmen mich Zaubersäfte. / Der Riese hat wieder die Mutter berührt, / und es wuchsen ihm neu die Kräfte.
Mehr als die Schönheit selbst bezaubert die liebliche Stimmen. / Jene zieret den Leib sie ist der Seele Gewalt.
Religion ist die Poesie des Herzens; sie bezaubert unsere Sitten auf eine nützliche Weise; sie gibt uns Glück und Tugend.
Was für eine Zauberei darin liegt, wenn einer alten Frau unter das Kinn gegriffen wird.
Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
Man muß viel Ferne getrunken haben, um den Zauber des Nächsten zu fassen.
Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens. Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert.
Großen Männern gegenüber, besonders wenn ihnen in ungewöhnlichem Maße kraftvolle Männlichkeit innewohnt, ist die Welt wie ein Weib. Sie hat für sie nicht nur Bewunderung, sondern Liebe; denn eben jene Stärke bezaubert sie.
Gleiche Zaubermacht / übt Schönheit wie Musik, die uns so oft / von unbekannten Paradiesen hehres / Geheimnis zu enthüllen scheint.
Kinderland, du Zauberland, / Haus und Hof und Hecken. / Hinter blauer Wälderwand / spielt die Welt Verstecken.
Niemand war und ist mir eine empfindliche Geißel als der richterlich geartete Mitmensch. Er ist für mich der personifizierte böse Blick. Vor ihm erschrickt alles Lebendige in mir so tief, als hätte der Tod selbst es gestreift. So mag eine Pflanze aufhören zu wachsen, wenn sie ein schlimmer Zauberer anhaucht. Sie will gern von Wind, Regen und Kälte vernichtet werden, und wenn sie jemand zertritt, so wird sie es als etwas Natürliches hinnehmen; aber sich bei lebenndigem Leibe Von einem anderen lebenden Wesen schlechtweg in Frage stellen, verneinen, für unfähig, für einen Irrtum erklären lassen zu müssen und das nicht etwa unter einem Feuer von Leidenschaft, sondern kalt, Vorbedacht - das ist unerträglich.
Das Weib lernt hassen in dem Maße, in dem es zu bezaubern verlernt.
In der Liebe wird der Ernst der Jungfrau bezaubern; in der Ehe, die selber ein langer Ernst ist, möchte leichtes Scherzen und Bescherzen der Welt besser einschlagen.
O du heiliges Unglück, welch einen Zauber lässest du aufleuchten, wenn deine geheimnisvolle Hand eine reine schuldlose Stirn berührt!
Mit dem Zauberstab des Wortes bildet der Mensch aus der Formlosigkeit und Bewegtheit der Welt die ordnenden Gestalten der Begriffe.
Wein und schöne Mädchen / sind zwei Zauberfädchen, / die auch die erfahrnen / Vögel gern umgarnen.
Aus vier Elementen besteht Musik, / sie sind aufs engste verbunden, / und wenn auch nur eines von diesen fehlt, / so ist ihr Zauber verschwunden. / Die Seele ist die Melodie, / sie erhebt sich auf leichten Schwingen / hoch über das Meer der Harmonie, / ein geträumtes Ziel zu erringen. / Doch muß als bestimmender, kühler Verstand / der Takt die Gefühle meistern / und Rhythmus in lebenbekundendem Flug / die Herzen zur Freude begeistern.
Anmut ohne Schönheit ist ein Magnet, der heimlich, aber fest zieht, ein Glanz, der nicht blendet, aber wohltut, ein Zauber, der nicht überrascht, aber beseligt.
Deine Zauber binden wieder, / was die Mode streng geteilt; / alle Menschen werden Brüder, / wo dein sanfter Flügel weilt.
Es schwinden jedes Kummers Falten, / so lang des Liedes Zauber walten.
Die Hoffnung führt ins Leben ein, / sie umflattert den fröhlichen Knaben, / den Jüngling locket ihr Zauberschein, / wie wird mit dem Greis nicht begraben; / denn beschließt er im Grabe den müden Lauf, / noch am Grabe pflanzt er die Hoffnung auf.
Der fremde Zauber reißt die Jugend fort.
Im dem Gürtel bewahrt Aphrodite der Reize Geheimnis: / Was ihr den Zauber verleiht ist, was sie bindet, die Scham
Arbeit! Arbeit! Segensquelle, / Arbeit ist das Zauberwort, / Arbeit ist des Glückes Seele, / Arbeit ist des Friedens Hort!
Sie sagen, immer, wann die Jahreszeit naht, / wo man des Heilands Ankunft feiert, singe / die ganze Nacht durch dieser frühe Vogel. / Dann darf kein Geist umhergehn, sagen sie, / die Nächte sind gesund. Dann trifft kein Stern, / kein Elfe faht, noch mögen Hexen zaubern: / So gnadenvoll und heilig ist die Zeit.
Sie liebte mich, weil ich Gefahr bestand; / ich liebte sie um ihres Mitleids willen: / Das ist der ganze Zauber, den ich brauchte.
Freundschaft hält Stand in allen anderen Dingen, / nur in der Liebe Dienst und Werbung nicht. / Drum brauch' ein Liebender die eigne Zunge, / es rede jeglich Auge für sich selbst, / und keiner trau' dem Anwalt: Schönheit weiß / durch Zauberkünste Treu in Blut zu wandeln.
Ein Feuer brennt das andre nieder, / ein Schmerz kann eines andern Qualen mindern. / Dreh' dich in Schwindel, hilf durch Dreh' dir wieder! / Fühl' ein andres Leid, das wird dein Leiden lindern! / Saug' in dein Auge neuen Zaubersaft, / so wird das Gift des alten fortgeschafft.
Zauberer wissen ihre Zeit.
Der politiker, der ehemals lernen mußte, wie man Königen schmeichelt, muß jetzt lernen, wie man die Phantasie der Wähler bezaubert, unterhält, bestrickt, beschwindelt, erschreckt oder sonst irgendwie verblüfft.
Ein frommer Zauber hält mich nieder; anbetend, / staunend muß ich stehn. / Es sinkt auf meine Augenlider / ein goldner Kindertraum hernieder. / Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.
Der Geist ist ein Zauberer, er kann alles!