Zitate mit "könig"

205 Fundstellen

Das Schweigen des Volkes ist eine Lehre für die Könige.

Das ist königlich, daß man Böses über sich sagen läßt von einem, dem man Gutes getan.

Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

Nur die Kunden können Könige sein, die sich wie Könige benehmen.

Nur die Kunden können Könige sein, die sich wie Könige benehmen.

Nie soll das Geld König sein, sondern die Barmherzigkeit.

Und wärest du dem ärmsten Bettler gleich, / bleibt dir ein Freund, so bist du reich. / Doch wer den höchsten Königsthron gewann / und keinen Freund hat, ist ein armer Mann.

Das Schicksal macht nie einen König matt, ehe es ihm Schach geboten hat.

Denn der Geist sei König der Welt, und das Recht sein Schwert.

Der Schmerz verleiht höchste, königliche Würde; es ist oftmals schwer, von diesem Piedestal in den Schatten herabzusteigen.

Hört, ihr Herrn, so soll es werden: / Gott im Himmel, wir auf Erden, / und der König absolut, / wenn er unsern Willen tut. / Lobt die Jesuiten!

Auch in einem Königshaus lernt man, wie die Affen lernen: Indem man die Eltern beobachtet.

Wollt ihr eures Königs Günstling sein, so wendet euch an seine Schwächen! Euch an seine Vernunft zu wenden, das würde euch selten viel helfen.

Ich bin der König der Welt! Ich habe die Welt erschüttert.

Sie müssen nicht gegen Republik und Demokratie losziehen, weil Sie sie durch einige Windbeutel verkörpert sehen! Das Königtum wäre vermutlich durch dieselben Individuen verkörpert.

Kein Zug des Schicksals setzt mich matt: - / Matt werden kann ja nur der König.

Die Freiheit hab ich stets im Sinn getragen, / doch haß ich eins noch grimmer als Despoten: / Das ist der Pöbel, wenn er sich den roten / zerfetzten Königsmantel umgeschlagen.

Hätte der König Augias nicht einen Weltrekord an Schlamperei aufgestellt in der Kunst, einen Kuhstall verdrekken zu lassen - niemand mehr dächte an ihn. So jedoch merken sich alle Schulkinder der Welt seinen Namen. Was aber wird aus denen, die ihren Kuhstall brav sauber halten?

Wenn sich aber das Schicksal seit Jahren zwei Völker ausersah, wenn es beiden dieselbe Anwartschaft auf erfinderischen Geist und auf Vorherrschaft eröffnete, wenn es, wie vorhin, uns beiden auf der Waagschale kostbare Gewichte, die aber völlig verschieden wiegen, zuerteilte, um die Freude, das Gewissen und die Natur selbst zu werten, wenn es dem einen wie dem anderen durch seine Architekten, Dichter, Maler ein Königreich von Inhalten, Tönen und Nuancen geschenkt hat, das dem anderen völlig entgegengesetzt ist, wenn es sie das trojanische Balkendach und das thebanische Gewölbe, das phrygische Recht, das griechische Indigo erfinden ließ, so weiß das Weltall wohl, daß es hiermit den Menschen nicht zweierlei Farben und Entwicklungsarten zudachte, sondern sich ein Festspiel vorenthielt: Das der Entfesselung jener Hoheit, jenes menschlichen Irrsinns, aus der allein die Götter Zuversicht schöpfen.

Bildende Künstler müssen wohnen wie Könige und Götter. Wie wollten sie denn sonst für Könige und Götter bauen und verzieren?

Ein alter Mann ist stets ein König Lear! / Was Hand in Hand mitwirkte, stritt, / ist längst vorbeigegangen; / was mit und an dir liebte, litt, / hat sich woanders angehangen. / Die Jugend ist um ihretwillen hier; / es wäre törig zu verlangen: / Komm, ältele du mit mir.

"Warum denn wie mit einem Besen / wird so ein König hinausgekehrt?" / Wären's Könige gewesen, / sie stünden noch alle unversehrt.

Des Königs Milde zeugt Verwegenheit.

Raubt der König ja selbst so gut als einer, wir wissen's. / Was er selber nicht nimmt, das läßt er Bären und Wölfe / holen und glaubt, es geschähe mit Recht. Da findet sich keiner, / der sich getraute, ihm die Wahrheit zu sagen, so weit hinein ist es / böse, keine Beichtiger, kein Kaplan; sie schweigen! Warum das? / Sie genießen es mit, und wär nur ein Rock zu gewinnen.

Der König will seinen Willen.

Schilt nicht, o König, unser arm Geschlecht! / Nicht herrlich wie die euern, aber nicht / unedel sind die Waffen eines Weibes.

Der Skythe setzt ins Reden keinen Vorzug, / am wenigsten der König. Er, der nur / gewohnt ist, zu befehlen und zu tun, / kennt nicht die Kunst, von weitem ein Gespräch / nach seiner Absicht langsam fein zu lenken.

Der ist am glücklichsten, er sei / ein König oder ein Geringer, dem / in seinem Hause Wohl bereitet ist.

Wie selten kommt ein König zu Verstand. Und sollen sich viele nicht lieber vielen vertrauen als einem?

Ein alter König drängt die Hoffnungen der Menschen / in ihre Herzen tief zurück / und fesselt dort sie ein. / Der Anblick aber eines neuen Fürsten / befreit die lang' gebundnen Wünsche.

Sprichst du zum Volke, zu Fürsten und Königen, allen / magst du Geschichten erzählen, worin als wirklich erscheinet, / was sie wünschen und was sie selber zu leben begehrten.

Wie man den König an dem Übermaß der Gaben kennt - denn ihm muß wenig scheinen, / was Tausenden schon Reichtum ist - so kennt / man euch, ihr Götter, an gesparten, lang / und weise zubereiteten Geschenken.

(Schach) Sie nennen's ein königlich Spiel und sagen, es sei für einen König erfunden worden, der den Erfinder mit einem Meer von Überfluß belohnte. Wenn's wahr ist, so ist mir's, als wenn ich ihn sähe. Er war minorenn an Verstand oder an Jahren, unter der Vormundschaft seiner Mutter oder seiner Frau, hat Milchhaare im Bart und Flachshaare um die Schläfe. Er war so gefällig wie ein Weidenschößling und spielte gern mit den Damen und auf der Dame, nicht aus Leidenschaft, behüte Gott, nur zum Zeitvertreib.

Der edle König, er liebt sich / ganz besonders Leute, die bringen und die nach der Weise, / die er singt, zu tanzen verstehen.

Mit dem besten Willen leisten wir / so wenig, weil uns tausend Willen kreuzen. / O wäre mir zu meinen reinen Wünschen / auch volle Kraft auf kurze Zeit gegeben: / Bis an den letzten Herd im Königreich / empfände man des Vaters warme Sorge.

Ein König sagt nicht, wie gemeine Menschen, / verlegen zu, daß er den Bittenden / auf einen Augenblick entferne, noch / verspricht er auf den Fall, den er nicht hofft: / Dann fühlt er erst die Höhe seiner Würde, / wenn er den Harrenden beglücken kann.

Prächtig habt ihr gebaut. Du lieber Himmel! Wie treibt man, / nun er so königlich er wohnet, den Irrtum heraus?

Was geschehen werde, sinnst du nicht aus! / Königin, schreite dahin / guten Muts! / Gutes und Böses kommt / unerwartet dem Menschen.

Auf Bergen, in der reinsten Höhe, / Tief Rötlichblau ist Himmelsnähe. / Du staunest über die Königspracht, / Und gleich ist sammetschwarz die Nacht.

Eignes Geschick geht mir nicht nah, / Der ich Königinnen weinen sah.

Die Liebe, Königin aller Herzen, die freie und einzigartige, ist käuflich zu haben. Wie haben wir sie gezwungen, uns tributpflichtig zu sein!

Demüthig war Tristan, / Er war züchtig, getreu und mild, / Adliger Sitten ein echtes Bild. / Er war nicht träg, nach Preis zu jagen, / Der Erste war er, ›Ich!‹ zu sagen, / Wenn rings die feige Meute schwieg. / Doch wie er freudig war zum Sieg, / Er war's für seinen König nur.

Jeder sei, in seiner Art, majestätisch. Wenn er auch kein König ist, müssen doch alle seine Handlungen, nach seiner Sphäre, eines Königs würdig sein.

Daß einst ein König jenes Wort gewagt / "Der Staat bin ich!", erscheint euch ungebührlich; / doch daß ihr all' mehr oder wen'ger sagt / "Die Welt bin ich! ", das findet ihr natürlich!

Freilich, ein Fieber des Volks, das revolutionäre, / aber, wie seltsam, es stirbt immer der König daran!

Freilich, ein Fieber des Volks, das revolutionäre; aber, wie seltsam, es stirbt immer der König daran!

Die meisten unserer Kritiker sind nur deshalb Scharfrichter geworden, weil sie keine Könige werden konnten.

König, ist wohl nicht das Hauptwerk. / Das Eroberte behalten, / dieses ist das Schwere.

Alle sehr gebildeten Leute, die ihre Bildung nur für sich besitzen und sie nicht beständig durch das Handeln auf ihren Wert kontrolieren, stehen in Gefahr, entweder Pessimisten zu werden, die nur mit sich selbst zufrieden sind, oder, wenn sie klug genug dazu sind, auch ihren eigenen Wissenserwerb, wie der weiseste aller Könige, zuletzt für »Eitelkeit der Eitelkeiten« anzusehen.

Ein König ohne Religion scheint immer ein Tyrann.

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