Zitate mit "sterne"
108 Fundstellen
Nicht alle Sterne lernten wir durch Aufblicken kennen. Mit manchen waren wir auf Du und Du, bis wir merkten, daß sie Sterne sind.
Die höchsten Ideen bleiben gleich groß, wie die Fixsterne, ob sie das bloße Auge des gemeinen Mannes, oder das Herschel'sche des Genies betrachtet.
Die Sonne des deutschen Volksgeistes ist in tausend Sterne von Menschengeistern zersprungen.
Die Sterne sind Nägel am Sarge der Welt.
Die Sterne lauter Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.
Es ist wohl gerade in unserer aufgeregten Epoche mehr denn je nötig, den Blick aus den Tagesaffären emporzuheben und ihn von der Tageszeitung weg auf jene ewige Zeitung zu richten, deren Buchstaben die Sterne sind, deren Inhalt die Liebe und deren Verfasser Gott ist.
Als Primaner versuchte ich zum ersten Mal, zu einer lebendigen Vorstellung zu gelangen, was wir des Alls Unendlichkeit nennen. Ich legte mich nachts auf einen fast horizontal gestellten Klappsessel in den Garten und bemühte mich, über das rein Bildmäßige des Sternenhimmels hinaus in seine Wirklichkeit einzudringen. Es gelang mir so wohl, daß ich empfand: Jetzt noch eine Sekunde solcher Erdabwesenheit, ein einziger kleiner Schritt weiter, und mein Gehirn ist auf immer verloren. Und ich brach das schauerliche Experiment ab.
Auch in der Liebe haben die feinsten Austernesser manchmal Appetit auf a paar Knödl und a G'selchts.
Oh, ihr empfindsamen Heuchler, ihr Lüsternen! Euch fehlt die Unschuld in der Begierde: Und nun verleumdet ihr darum das Begehren!
Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.
Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.
Sieh nach den Sternen, hab acht auf die Gassen.
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist soviel schönes Licht in der Welt.
Ich glaube an das Alter, lieber Freund, Arbeiten und Altwerden, das ist es, was das Leben von uns erwartet. Und dann eines Tages alt sein und noch lange nicht alles verstehen, nein, aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbarem, bis in die Sterne hinein.
Dafern nur ein Poete will, / so steht der Himmel nimmer still, / die Sterne müssen tanzen. / Es springen auch die Stein' herfür, / da hüpfen Wälder, Berg' und Tier', / es zittern Wäll' und Schanzen. / Ja, was die schwarze Nacht bedeckt, / wird durch Poeten aufgeweckt.
Wenn du erkennen willst den Ruhm in seiner Blöße, / vergleich am Himmel ihn mit Sternen erster Größe! / Die letzter Größe, sind sie etwa minder groß? / Sie scheinen kleiner dir durch ihre Höhe bloß. / Drum lächle, rückt man dich zum letzten Range nieder, / und rückt man dich empor zum ersten, lächle wieder!
Als ich noch ein junger Mann war, war die Astrologie nur das Vorrecht einiger verrückter komischer Käuze. Heutzutage ist diese Krankheit derart übermächtig geworden, daß die Massenpresse dazu verleitet wird, für das, was in den Sternen steht, Spalten zur Verfügung zu stellen.
Eine Grenze hat Tyrannenmacht: / Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, / wenn unerträglich wird die Last, greift er / hinauf getrosten Mutes in den Himmel / und holt herunter seine ew'gen Rechte, / die droben hangen unveräußerlich / und unzerbrechlich wie die Sterne selbst.
Duldet mutig, Millionen! / Duldet für die bess're Welt! / Droben überm Sternenzelt / wird ein großer Gott belohnen.
Sieh, Mutter zu den Sternen dort - ich sag, / es ohne Scheu - dort, wo der Tag anbricht, / stieg' ich hinauf, vermöchten's Menschenkräfte, / und in der Erde Tiefen taucht' ich unter, / die höchste der Göttinnen, die Gewalt, mir zu erringen! Mutter, und dies Gut sollt' ich in andern Händen lieber sehn als in den meinigen? Der ist kein Mann, der, wo das Größre zu gewinnen ist, am Kleinen sich genügen läßt. /
Brüder - überm Sternenzelt / richtet Gott, wie wir gerichtet.
Erhabene Vernunft, lichthelle Tochter / des göttlichen Hauptes, weise Gründerin / des Weltgebäudes, Führerin der Sterne, / wer bist du denn, wenn du, dem tollen Roß / des Aberwitzes an den Schweif gebunden, / ohnmächtig rufend, mit dem Trunkenen / dich sehend in den Abgrund stürzen mußt? / Verflucht sei, wer sein Leben an das Große / und Würd'ge wendet und bedachte Plane / mit weisem Geist entwirft! Dem Narrenkönig / gehört die Welt.
Winkt der Sterne Licht, / Ledig aller Pflicht / Hört der Bursch die Vesper schlagen; / Meister muß sich immer plagen.
Nacht muß es sein, wo Friedlands Sterne strahlen.
In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.
Durch das lieblich Vögelsingen / ist die stille Ruh der Nacht / aufgelöset und erwacht, / Berg und Tal und Wäld' erklingen, / auch steht jetzt der Himmel leer, / man sieht nicht viel Sternen mehr.
Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen.
Über rauhe Pfade zu den Sternen.
Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann nur noch lächeln über die kostbaren Fußböden der Reichen.
Eine herrliche Ausflucht für den Liederlichen, seine hitzige Natur den Sternen zur Last zu legen! Mein Vater ward mit meiner Mutter einig unterm Drachenschwanz, und meine Nativität fiel unter ursa major, und so folgt denn, ich müsse rauh und verbuhlt sein.
Seht zu, daß Ihr lispelt und seltsame Kleidung tragt, macht alles Ersprießliche in Eurem eignen Lande herunter, entzweit Euch mit Euren Sternen und scheltet schier den lieben Gott, daß er Euch kein andres Gesicht gab: Sonst glaub ich es kaum, daß Ihr je in einer Gondel gefahren seid.
Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, / durch eigne Schuld nur sind wir Schwächlinge.
Zweifle an der Sonne Klarheit, zweifle an der Sterne Licht, zweifle, ob lügen kann die Wahrheit, nur an meiner Liebe nicht.
Von erloschenen Sternen fällt der Strahl / immer noch wie einst auf Berg und Tal. / Und so leuchten mir noch aus der Ferne / meiner Jugend längst erlosch'nen Sterne.
Ideale sind wie Sterne: Wenn ihr Glanz uns erreicht, gibt es sie vielleicht gar nicht mehr.
Wenn der Mensch um jedem Preis nach anderen Sternen strebt, so kommt mir das so vor, als wollte ein Hawaiianer eine Erholungsreise in die Sahara buchen.
Orpheus' Leier hat mehr getan als Herkules, Keule. Sie machte Unmenschen zu Menschen, und daher steht sie auch unter den Sternen.
Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.
Unwissenheit ist die Nacht des Geistes, eine Nacht ohne Mond und Sterne.
So viele Sterne der Himmel, so viele Mädchen hat dein Rom.
Sammlung? Mein Kind, sprach das der Zufall bloß? / Wie, oder fühltest du des Wortes Inhalt, / das du gesprochen, Wonne meinem Ohr? / Du hast genannt den mächt'gen Weltenhebel, / der alles Große tausendfach erhöht / und selbst das Kleine näher rückt den Sternen. / Des Helden Tat, des Sängers heilig Lied, / des Sehers Schaun, der Gottheit Spur und Walten, / die Sammlung hat's getan.
Ich glaub' an Gott und nicht an jene Sterne, / doch jene Sterne auch, sie sind von Gott, / die ersten Werke seiner Hand, in denen / er seiner Schöpfung Abriß niederlegte, / da sie und er nur in der wüsten Welt. / Und hätt' es später nicht dem Herrn gefallen, / den Menschen hinzusetzen, das Geschöpf, / es wären keine Zeugen seines Waltens, / als jene hellen Boten in der Nacht. / Der Mensch fiel ab von ihm, sie aber nicht. / Wie eine Lämmerherde ihrem Hirten, / so folgen sie gelehrig seinem Ruf / so heut als morgen, wie am ersten Tag. / Drum ist in Sternen Wahrheit.
Erfolg ist wie ein scheues Reh. Der Wind muß stimmen, die Witterung, die Sterne, der Mond.
Wer stets zu den Sternen aufblickt, wird bald auf der Nase liegen.
Die kleinen Sterne scheinen immer, während die große Sonne oft untergeht.
Wem die Sonne scheint, der fragt nichts nach den Sternen.
Hebe deine Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!
Träume sind wie Sterne; du kannst sie nicht berühren, soch wenn du ihnen folgst, führen sie dich zu deiner Bestimmung
Mir ist auf der Straße ein sehr armer junger Mann begegnet, der verliebt war. Sein Hut war alt, sein Mantel abgetragen; Wasser rann durch seine Schuhe. Aber Sterne zogen durch seine Seele.
Das lüsterne Spiel mit der Macht ist besonders fein gewürzt, je genauer man weiß, was alle anderen nicht wissen.