Zitate mit "sterne"

108 Fundstellen

Die Menschen heben auch ihren Blick zu Sternen auf, die schon lange nicht mehr über ihnen stehen.

Ronald Reagans Sternenkrieg ist ein Rausch zum Tode hin, kaum noch zu bremsen und natürlich von den Deutschen, wenn auch nicht der Mehrheit der Bevölkerung, warm begrüßt.

Der Geist des Mannes ist sonnenlichter Tag. Der Geist des Weibes gleicht mondheller Nacht, und der trübste Tag ist heller als die hellste Nacht. Aber der Tag verdunkelt die Sterne und macht das Leben irdisch, und die Nacht ruft alle Welten hervor und macht das Leben himmlisch. Der Tag bringt Glut und Dürre und Haß. Die Nacht aber bringt Milde, Tau und Liebe.

Vergiß mein nicht, du treues Herz, / bleib treu mir in der Ferne, / ohn dich ist alle Freude Schmerz, / ohn dich sind dunkel die Sterne.

Wenn das Abendrot niedergesunken, / keine freudige Farbe mehr spricht, / und die Kränze still leuchtender Funken / die Nacht um die schattichte Stirne flicht: / Wehet der Sterne / heiliger Sinn / leis durch die Ferne / bis zu mir hin.

Führt, sternenreine Engelein, / die Braut auf guter Weide, / durch Lieb und Leid, bis klar und rein / der Geist im Lilienkleide / sich scheidet von dem Dornental / und mit uns singt beim Hochzeitsmahl: / "O Stern und Blume, Geist und Kleid / Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit!"

Ich darf wohl von den Sternen singen, / mich hat die Blume angeblickt, / und wird mein armes Lied gelingen, / dann wird vom Stern mir zugenickt. / O Stern und Blume, Geist und Kleid, / Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit.

Es gibt keine kriegslüsternen Völker. Es gibt nur kriegslüsterne Führer.

Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden. Er läßt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild die Erdbewohner noch nach Jahrhunderten sehen.

Die ewigen Sterne kommen wieder zum Vorschein, sobald es finster genug ist.

Sterne hoch die Kreise schlingen, / aus des Schnees Einsamkeit / steigst's wie wunderbares Singen - / O du gnadenreiche Zeit.

Minderheiten sind die Sterne des Firmaments; Mehrheiten sind das Dunkel, in dem sie fließen.

Der Tag ist nun vergangen, / die güldnen Sterne prangen / am blauen Himmelssaal. / Also werd ich auch stehen, / wenn mich wird heißen gehen / mein Gott aus diesem Jammertal.

O heiliger Abend mit Sternen besät, / wie lieblich und labend dein Hauch mich umweht! / Vom Kindergetümmel, vom Lichtergewimmel / aufschau ich gen Himmel in leisem Gebet.

Es rauschen die Wasser, / die Wolken vergehn; / doch bleiben die Sterne, / sie wandeln und stehn. / So auch mit der Liebe / der Treuen geschieht: / Sie wegt sich, sie regt sich / und ändert sich nicht.

Die Sterne, die begehrt man nicht, / man freut sich ihrer Pracht, / und mit Entzücken blickt man auf / in jeder heitern Nacht.

Jemand sagte: "Was bemüht ihr euch um den Homer? Ihr versteht ihn doch nicht." Darauf antwortete ich: "Versteh ich doch auch Sonne, Mond und Sterne nicht; aber sie gehen über meinem Haupt hin, und ich erkenne mich in ihnen, indem ich sie sehe und ihren regelmäßigen wunderbaren Gang betrachte, und denke dabei, ob auch wohl etwas aus mir werden könnte."

Was haben diese Sterne droben / für ein Recht an mich, / daß sie mich begaffen?

Laßt mich nur auf meinem Sattel gelten! / Bleibt in euern Hütten, euern Zelten! / Und ich reite froh in alle Ferne, / über meiner Mütze nur die Sterne.

Was ist Größe, Clavigo? Sich in Rang und Ansehn über andere zu erheben? Glaub' es nicht! Wenn dein Herz nicht größer ist als anderer ihres, wenn du nicht im Stande bist, dich gelassen über Verhältnisse hinauszusetzen, die einen gemeinen Menschen ängstigen würden, so bist du mit all deinen Bändern und Sternen, bist mit der Krone selbst nur ein gemeiner Mensch.

Dies ist der Jugend edelster Beruf: / Die Welt, sie war nicht, eh ich sie erschuf! / Die Sonne führt ich aus dem Meer herauf; / mit mir begann der Mond des Wechsels Lauf. / Da schmückte sich der Tag auf meinen Wegen, / die Erde grünte, blühte mir entgegen. / Auf meinen Wink, in jener ersten Nacht, / entfaltete sich aller Sterne Pracht.

Wir bringen wohl Fähigkeiten mit, aber unsere Entwicklung verdanken wir tausend Einwirkungen einer großen Welt, aus der wir uns aneignen, was wir können und was uns gemäß ist. Ich verdanke den Griechen und Franzosen viel, ich bin Shakespeare, Sterne und Goldsmith Unendliches schuldig geworden. Allein damit sind die Quellen meiner Kultur nicht nachgewiesen.

Nachts, wenn gute Geister schweifen, / Schlaf dir von der Stirne streifen, / Mondenlicht und Sternenflimmern / dich mit ewigem All umschimmern, / scheinst du dir entkörpert schon, / wagest Dich an Gottes Thron.

Da ists denn wieder, wie die Sterne wollten: / Bedingung und Gesetz, und aller Wille / ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten, / und vor dem Willen schweigt die Willkür stille.

Bösen Felsweg auf und nieder / trösten, Hafis, deine Lieder, / wenn der Führer mit Entzücken / von des Maultiers hohem Rücken / singt, die Sterne zu erwecken / und die Räuber zu erschrecken

So wahr und gut es wäre, den Kindern frühzeitig Geographie zu lehren, so bin ich doch der Meinung, daß man mit den nächsten Umgebungen der bildenden Natur anfangen müsse. Alles, was auf ihre Augen und Ohren Eindruck macht, erregt Aufmerksamkeit: Sonne, Mond und Sterne, Feuer, Wasser, Schnee, Eis, Wolken, Gewitter, Tiere, Pflanzen und Steine.

Ich blick in die Ferne, / ich seh in der Näh, / den Mond und die Sterne, / den Wald und das Reh. / So seh ich in allen / die ewige Zier, / und wie mir's gefallen, / gefall ich auch mir.

Halte das Bild der Würdigen fest! Wie leuchtende Sterne / teilte sie aus die Natur durch den unendlichen Raum.

Schaut mit den Augen des Geistes hinan! In euch lebe die bildende Kraft, die das Schönste, das Höchste hinauf, über die Sterne das Leben trägt.

Wer die Sterne fragt, was er tun soll, ist gewiss nicht klar über das, was zu tun ist.

Es ist traurig, wenn über einem Leben keine anderen Sterne stehen als Mahlzeiten!

Mußt du denn besitzen, / was dich erfreuet? Unerreichbar wandeln / die Sterne ihre Bahn und jeder freut / sich ihrer dennoch.

Seelen gibt es, die an Sterne mahnen, / unbemerkt auf sonnigen Alltagsbahnen. / Dämmerung und Finsternis erst sagen / euch, wieviel des Lichts sie in sich tragen.

Als einst die Götter, müde dieser Welt, / sich flüchteten hinauf ins Sternenzelt, / mitnehmend, was auf Erden sie besessen, / da haben sie die Liebe hier vergessen. /

Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.

Am Meer, am wüsten, nächtlichen Meer / steht ein Jüngling-Mann, / die Brust voll Wehmut, das Haupt voll Zweifel, / und mit düstern Lippen fragt er die Wogen: / "O löst mir das Rätsel des Lebens, / das qualvoll uralte Rätsel, / worüber schon manche Häupter gegrübelt, / Häupter in Hieroglyphenmützen, / Häupter in Turban und schwarzem Barett, / Perückenhäupter und tausend andre, / arme, schwitzende Menschenhäupter. / Sagt mir, was bedeutet der Mensch? / Woher ist er kommen? Wo geht er hin? / Wer wohnt dort oben auf den goldenen Sternen?" / Es murmeln die Wogen ihr ew'ges Gemurmel, / es wehet der Wind, es fliehen die Wolken, / es blinken die Sterne gleichgültig und kalt. / Und ein Narr wartet auf Antwort.

Sterne sind Gottestänzer.

Ich komme von den Sternen und bringe den Weiheduft der Unendlichkeit mit.

Wenn das Haus durchsichtig wird, gehören die Sterne mit zum Fest.

Auf, o Seele, du mußt lernen, / ohne Sternen, / wenn das Wetter tobt und bricht, / wenn der Nächte schwarze Decken / uns erschrecken, / dir zu sein dein eigen Licht!

Wie der Sternenhimmel: Still und bewegt!

Noch ahnd ich, ohne zu finden. / Ich frage die Sterne, / und sie verstummen, / ich frage den Tag und die Nacht, / aber sie antworten nicht. / Aus mir selbst, wenn ich mich frage, / tönen mystische Sprüche, / Träume ohne Deutung.

Vor den Alpen, die in der Entfernung von einigen Stunden hieherum sind, stehe ich immer noch betroffen, ich habe wirklich einen solchen Eindruck nie erfahren, sie sind wie eine wunderbare Sage aus der Heldenjugend unserer Mutter Erde und mahnen an das alte bildende Chaos, indes sie niedersehn in ihrer Ruhe, und über ihrem Schnee in hellerem Blau die Sonne und die Sterne bei Tag und Nacht erglänzen.

Die Seelen werden zueinander geführt und voneinander gerissen mit der Gewalt von Sternenbahnen.

Wenn die Menschheit sich im Kreis bewegte wie die Sterne, könnte man ihre Bahn berechnen; weil sie fortschreitet und sich nicht im Kreis bewegt, ist die unberechenbar.

Jeder bewahrt in seinem Gedächtnis eine Reihe von Tagen, an denen er durchzudringen vermochte und den Glanz der sieben Schöpfungstage erblickte. Die Knabenjahre waren reicher daran. Da war ein erster Sonnenaufgang, Tauwiesen, eine erste Hochgebirgsnacht mit brennenden Sternen, der Fall in einen Augusttag beim Baden am Fluß: Tage, in denen das Anschaun gelang.

Die Sterne sind nur der Vater Deines Schicksals. Die Mutter ist Deine eigene Seele.

Der Mensch, das sonderbare Wesen: Mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen.

Sind wir nicht auch ein Weltgebäude, so gut als der Sternenhimmel, und eines, das wir kennen sollten und besser kennen könnten, sollte man denken, als das dort oben?

Krieg kommt, wenn die Menschen ihn haben wollen, wobei die Angst, die sie vor ihm haben, die lüsterne Angst, die Lust selber nicht widerlegt.

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