Zitate mit "könig"
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Jeder ist entsprossen aus einem uralten Königsstamm. Aber wie wenige tragen noch das Gepräge dieser Abkunft?
Du weißt, geliebte Königin, / Wie ich so ganz dein eigen bin. / Hab' ich nicht schon seit langen Jahren / Im Stillen deine Huld erfahren? / Als ich kaum meiner noch bewusst, / Sog ich schon Milch aus deiner sel'gen Brust.
Und war wiederum einer ein Sträfling und trug bei Lebzeiten Spuren der Schläge oder Narben von Peitschenhieben oder andere Wunden an seinem Körper, dann wird man diese auch am Körper des Toten sehen können. Oder wenn jemand im Leben gebrochene oder verrenkte Glieder hatte, dann ist das auch am Toten sichtbar. Mit einem Wort: Wie jemand in leiblicher Beziehung zu sein sich bemühte, so ist alles oder doch das meiste eine Zeitlang auch am Toten sichtbar. Ich glaube nun aber, Kallikles, daß es mit der Seele ganz dasselbe ist. Wenn sie vom Körper befreit ist, dann wird an ihr alles sichtbar, sowohl ihre natürliche Anlage als auch die Merkmale, die der Mensch durch Beschäftigungen aller Art in seiner Seele empfangen hat. Wenn sie nun zum Richter kommen, so die aus Asien zu Rhadamanthys, so läßt dieser sie vor sich hintreten und betrachtet die Seele eines jeden, ohne zu wissen, wem sie gehört. Da hat er vielleicht die Seele des Perserkönigs oder sonst eines Königs oder Herrschers vor sich und sieht gar nichts Gesundes an ihr, sondern findet sie durchgepeitscht und voll von Narben, die von Meineid und Ungerechtigkeit stammen und die ihm jede seiner Taten in die Seele eingeprägt hat, und alles ist schief vor Lüge und Hochmut, und nichts ist gerade, weil sie ohne Wahrheit aufgewachsen ist.
Die Philosophen sollen Könige, die Könige Philosophen sein.
Ungestraft zu tun, was beliebt, heißt König sein.
Da kommt Rustan mit dem König, / tut schon vornehm, blickt schon stolz. / Ei, umgüldet's nur ein wenig, / dünkt sich Edelstein das Holz.
Der Fürst verklärt die Gattin, die er wählt, / die Königin erniedrigt den als Mann, / den wählend sie als Untertan erhöht.
Seit wir unsere Fabriken zerstörten, haben wir nur noch Industriemuseen vorzuweisen. Tourismus, die königliche Familie, Whisky und Tweed-Stoffe - davon leben wir. Wir sind eine Bananenmonarchie.
Ehre den Arzt mit gebührlicher Verehrung, daß du ihn habest zur Not. Denn der Herr hat ihn geschaffen, und die Arznei kommt von dem Höchsten, und die Könige ehren ihn.
Von Gott hat der Arzt die Weisheit, vom König empfängt er Geschenke.
Der Mann, das angeblich starke oder stärkere Wesen, hat im Vergleich zur Frau aggressiveres Auftreten über Jahrhunderte gelernt und als für sein Geschlecht richtige und wichtige Verhaltensweise von der Gesellschaft anerzogen bekommen. Die Geschichte zeigt, daß dies nicht der Königsweg ist.
Barrikade, Bürgerkrieg und Königsmord sind die häßlichen und doch zugleich unerläßlichen Seiten von Demokratie, Verfassung und Parlamentsherrschaft gewesen, und es gibt kaum ein nationales Selbstbestimmungsrecht ohne nationalen Befreiungskrieg.
Wenn die Unordentlichen Könige werden, so ist ihr erstes, daß sie die Untertanen zur Ordnung ermahnen.
Der Himmel ist hoch und die Erde tief, aber der Könige Herz ist unerforschlich.
Wehe dir, Land, des König ein Kind ist und des Fürsten in der Frühe speisen!
Besser ein junger Mann, der niedriger Herkunft, aber gebildet ist, als ein König, der alt, aber ungebildet ist - weil er es nicht mehr verstand, auf Ratschläge zu hören.
Königs Wort / Reißt Berge fort.
Jeder Mensch sei König in seinem Gewerbe!
Der Könige Zorn ist ein Vorbote des Todes.
Unter Blinden ist der Einäugige König.
Trink Wasser wie ein Ochs und Wein wie ein König.
Wer seinen Vorteil nicht versteht, den will der König nicht im Lande wissen.
Die Räuber von Geld werden hingerichtet, die Räuber von Ländern zu Königen gemacht.
Aller Laster König ist der Geiz.
Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich.
Gewohnheit ist König über den Verstand.
Zwei Könige fahren nicht in einem Kahn.
Darnach das Spiel ist, sticht die Sau den König.
Darnach das Spiel ist, macht man einen Strohwisch zum König.
Kommt ein Bettler auf den Gaul, / dann wird er stolz wie König Saul.
Der König ist tot, es lebe der König.
Not hat weder Gesetz, Glauben noch König.
Der große Stuhl macht noch keinen König.
Ein guter König ist der Schatten Gottes auf Erden.
Die Frau ist listiger als ein König.
Wo der Ochse König ist, sind die Kälber Prinzen.
Der Könige König ist Vergänglichkeit.
Geld ist Königin, Tugend und Kunst ihre Schüsselwascherinnen.
Es hat wohl mehr denn ein König gebettelt.
Der wahre Bettler ist der wahre König.
Der Edelwein am Rhein / Muß aller König sein.
Auch der Dummkopf auf dem Thron ist ein König.
Neuer König, neue Gesetze.
Es sind drei Kronen: Des Richters, des Priesters, des Königs. Aber die Krone eines guten Namens ist höher als alle.
Unser Leben gleicht einem Schachspiel. Ist es zu Ende, so kommen alle Figuren - Könige, Königinnen, Läufer, Türme, Springer und Bauern - in einen Sack.
Seine militärischen Erfolge haben bei ihm keinen Stolz noch Eitelkeiten hervorgerufen wie es geschehen wäre, wären diese für eigene Zwecke erlangt worden. In der Zeit seiner größten Macht bewahrte er die gleiche Einfachheit in seinem Benehmen und seinem Erscheinen wie in den Tagen der Not. So weit entfernt von Königsgebaren, war er verärgert, wurden ihm beim Betreten eines Raumes ungewöhnliche Ehrerbietungen dargebracht.
Das bürgerlichste aller Leiden ist die Angst. Dies bedeutet jedoch nicht, dass auch Könige und Hochadel, Großbürger, Künstler oder Bettler nicht auch ebenfalls eine durch und durch bürgerliche Seele besitzen könnten.
Geld-haben ist doch wohl keine Kunst! Aber wenig Geld haben und es ernsthaft und authentisch als viel zu betrachten, ist einzig die Königsdisziplin!
Ich war eine Königin - und ihr nahmt mir die Krone; eine Ehefrau - und ihr tötetet meinen Ehemann; eine Mutter - und ihr entzogt mir meine Kinder. Nur mein Blut ist mir verblieben: nehmt es, aber lasst mich nicht lange leiden.
Heiligkeit erfordert, jeden Tag zu Opfer und Hingabe bereit zu sein. Daher ist die Ehe ein Königsweg, um heilig zu werden.