Zitate mit "verbergen"
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Man braucht nicht geistreich zu sein, um zu wissen, dass man begabt ist. Aber man braucht Geist, um zu verbergen, dass man keine Begabung hat.
Es gibt zuwenig Zivilcourage, und die meisten verbergen ihre wirkliche Meinung.
Vertraute Freunde dürfen einander nichts verbergen;
Taschentuch: ein bei Begräbnissen besonders nützlicher Gegenständem den Mangel an Tränen zu verbergen.
Es ist leicht den Haß, schwer die Liebe, am schwersten Gleichgültigkeit zu verbergen.
Das wäre eine armselige Wissenschaft, die die große, tiefe, geheiligte Unendlichkeit des Nichtwissens vor uns verbergen wollte, über welcher alle Wissenschaft wie bloßer oberflächlicher Nebel schwimmt.
Ein Geheimnis ist wie ein Loch im Gewande: Je mehr man es zu verbergen sucht, desto mehr zeigt man es.
Die Vorsichtsmaßregeln, die man in Rußland anwendet, um sogenannte Staatsgeheimnisse zu verbergen, befestigen mich mehr, als es offene barbarische Handlungen vermöchten, in dem Gedanken, daß dieses Land nichts als eine heuchlerische Tyrannei ist. Verheimlichung ist die Maske einer großen Unmenschlichkeit; denn das Gute verschleiert man nicht so sorgfältig.
Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.
Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.
Wenn alberne Leute sich bemühen, ein Geheimnis vor uns zu verbergen, dann erfahren wir es gewiss, so wenig uns auch danach gelüstet.
Geburt und Geist geben dem, der sie einmal besitzt, ein Gepräge, das sich durch kein Inkognito verbergen läßt. Es sind Gewalten wie die Schönheit, denen man nicht nahekommen kann, ohne zu empfinden, daß sie höherer Art sind.
Der Wirt räumt schon wieder auf in meiner Gegenwart, eben als wenn ich hinweg wäre, wie gefühllose, unvorsichtige Erben vor dem Abscheidenden die Anstalten, sich in Besitz zu setzen, nicht verbergen.
Nennen Sie mir einen Menschen, der übler Laune ist und so brav dabei, sie zu verbergen, sie allein zu tragen, ohne die Freude um sich her zu zerstören! Oder ist sie nicht vielmehr ein innerer Unmut über unsere eigene Unwürdigkeit, ein Mißfallen an uns selbst, das immer mit einem Neide verknüpft ist, der durch eine törichte Eitelkeit aufgehetzt wird? Wir sehen glückliche Menschen, die wir nicht glücklich machen, und das ist unerträglich.
Je besser man eine Sache macht, desto mehr muss man die darauf verwandte Mühe verbergen, um diese Vollkommenheit als etwas ganz aus unserer Natur Entspringendes erscheinen zu lassen.
Die Apotheker sind bemüht, ihr kaufmännisches Talent hinter ihrer wissenschaftlichen Vorbildung zu verbergen.
Man kann niemandem beibringen, wie er es anstellen soll, nicht eitel zu sein. Man kann nur lehren, Eitelkeit zu verbergen.
Es ist unglaublich, welche Anstrengungen die Menschen machen, um ihren Mangel an Unternehmung und Mut zu verbergen.
Man kann Niemanden beibringen, wie er es anstellen soll, nicht eitel zu sein. Man kann nur lehren, Eitelkeit verbergen.
Die Menschen haben, wie es scheint, die Sprache nicht empfangen, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben.
Was jemand willentlich verbergen will, sei es nur vor anderen, sei es vor sich selber, auch was er unbewusst in sich trägt: die Sprache bringt es an den Tag.
Es ist schwerer, Gefühle die man hat, zu verbergen, als solche, die man nicht hat, zu heucheln.
Wir sind so gewohnt, uns vor anderen zu verbergen, daß wir uns schließlich vor uns selber verbergen.
Alle Fehler, die man hat, sind verzeihlicher als die Mittel, welche man anwendet, um sie zu verbergen.
Es ist eine große Schlauheit, seine Schlauheit verbergen zu können.
Feierlichkeit dient fast immer dazu, Dummheit zu verbergen.
Würde ist eine körperliche Kunst, erfunden, um die Mängel des Geistes zu verbergen.
Es ist schwerer, Gefühle, die man hat, zu verbergen, als solche, die man nicht hat, zu heucheln.
Er tat was er konnte, um zu verbergen, dass er nicht konnte, was er tat.
Gott, wie leicht / mir wird, daß ich nun weiter auf der Welt / nichts zu verbergen habe! Daß ich vor / den Menschen nun so frei kann wandeln als / vor Dir, der Du allein den Menschen nicht / nach seinen Taten brauchst zu richten, die / so selten seine Taten sind.
Nützlicher wäre ein anderer Weg, den Charakter der Menschen zu erforschen, und der sich vielleicht wissenschaftlich behandeln ließe: Nämlich aus bekannten Handlungen eines Menschen, und die zu verbergen er keine Ursache zu haben glaubt, andere, nicht eingestandene zu finden.
Zukunft ist die Ausrede derer, die Vergangenheit und Gegenwart zu verbergen trachten.
Seinen Hochmut kann man verbergen, aber nicht seine Bescheidenheit.
Viel von sich reden, kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen.
Die Politik ist die Wissenschaft von der Freiheit: die Beherrschung des Menschen durch den Menschen, gleichviel hinter welchem Namen sie sich verbergen mag, ist Unterdrückung, die höchste Vollkommenheit der Gesellschaft findet sich in der Vereinigung von Ordnung und Anarchie.
Des Meisters ruhigste Linie ist meisterhaft durch die Unruhe, die sie verbergend verrät. Das gute Kunstwerk stellt nicht etwa Gegensätze nebeneinander, sondern es läßt uns das Gegensätzliche in einem unsichtbaren Hintergrunde ahnen. In dem Leichten ist das Schwere mitgegenwärtig. Das Wesen des Kitsches ist dagegen, daß in ihm das Süße nur süß ist.
Die gewöhnliche Kunst der Sophisten besteht darin, eine Menge Argumente anzuhäufen, um deren Schwäche zu verbergen.
Du allein durchdrangst das gräßliche Geheimnis, / dir und den Göttern nur kann ich mich öffnen. / Dir konnt' ich nicht verbergen, was ich gern / mir selbst verbarg - urteil', ob ich dich liebe!
Öfters, wenn man einen Fehl entschuldigt, / macht ihn noch schlimmer die Entschuldigung, / wie Flicken, die man setzt auf kleine Risse, / da sie den Fehl verbergen, mehr entstellen, / als selbst der Fehl, eh man ihn so geflickt.
Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.
Wir entdecken in uns selbst, was die anderen uns verbergen, und erkennen in anderen, was wir vor uns selber verbergen.
Der Neid kann sich nicht verbergen. Er klagt an und verurteilt, ohne Beweise zu haben; er übertreibt die Fehler; er hat maßlose Namen für die geringsten Irrtümer, und seine Sprache ist voll Bitterkeit, Übertreibung und Mißgunst. Mit unerbittlichem Haß und rasender Wut stürzt er sich auf jedes wirkliche Verdienst; er ist blind, jähzornig, gefühllos, brutal.
Die herrschenden Eigenschaften der Menschen sind nicht jene, welche sie zur Schau tragen, sondern im Gegenteil jene, welche sie am liebsten verbergen.
Unsere Gesichter sind Masken, die uns die Natur verlieh, damit wir unseren Charakter dahinter verbergen.
Die Natur liebt es, sich zu verbergen.
Große Worte verbergen kleine Gedanken.
Liebe und Husten lassen sich nicht verbergen.
Kunst über alle Künste, seine Kunst verbergen.
Armut und Reichtum lassen sich nicht verbergen.
Armut ist kein Laster, aber es ist besser, sie zu verbergen.