Zitate mit "erwachsen"

51 Fundstellen

Kinder müssen die Dummheiten der Erwachsenen ertragen, bis sie groß genug sind, sie selbst zu machen.

Die Maske des Erwachsenen heißt 'Erfahrung'.

Unmittelbar aus den menschlichen Unmöglichkeiten erwachsen Gottes herrliche Gelegenheiten.

Kinderschmerz ist so gut echter Schmerz wie der der Erwachsenen, - nur daß wir ihn so leicht vergessen.

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

Es gibt sittliche Ideen. Sie erwachsen aus dem religiösen Gefühl, aber mit der Logik allein sind sie niemals zu rechtfertigen.

Erwachsen ist man, wenn man das vereinen kann: lieben, arbeiten, genießen.

Man träumt nicht mehr so schön, wenn man erwachsen ist.

Die Jugend kann nicht mehr auf die Erwachsenen hören. Dazu ist ihre Musik zu laut.

Zwei Hände können sich wohl fassen, aber doch nicht in einander verwachsen. So Individualität zu Individualität.

Mit der ersten Jugend ist der beste Umgang; alle Erwachsenen haben entweder Prätensionen, oder stellen sich wenigstens so an; und dies verbittert die herzliche Freude.

Es ist ein Unfug, die Kinder zu erziehen, will sagen, ihnen zu befehlen, dafür aber den Erwachsenen zu gehorchen. Es ist schon deshalb Unfug, weil die Kindheit Stil hat und eine freimütige Vornehmheit, die man wohl zerstören, aber durch nichts ersetzen kann.

Das Kind hat von tausend Waffen, die wir Erwachsenen in Kunst, Wissenschaft, Erfahrung finden, keine einzige. Es hat nichts als sein kleines, unbeschütztes, nacktes Herz, das wir ebenso leicht erheben als zu Boden schlagen können.

Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft, und - was uns Erwachsenen kaum passieren kann - sie genießen die Gegenwart.

Reue ist oft nicht so sehr das Bedauern über das Böse, das wir getan haben, als die Furcht vor dem, was uns daraus erwachsen könnte.

Erwachsene nennen ihre Teddybären Ideale.

Die Kinder finden im Nichts das Gesamte, die Erwachsenen im Gesamten das Nichts.

Er hatte seine Bibliothek verwachsen, so wie man eine Weste verwächst. Bibliotheken können überhaupt der Seele zu enge und zu weit werden.

So wie wir ein Paar Hosen verwachsen, so verwachsen wir Umgang, Bibliotheken, Grundsätze und dergleichen.

Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

Die Umgebung des Erwachsenen ist keine lebenbringende Umwelt für das Kind, sondern eher eine Anhäufung von Hindernissen, zwischen denen das Kind Abwehrkräfte entwickelt, zu verbildenden Anpassungen genötigt wird und allerlei Suggestionseinflüssen unterliegt.

Denn die erste Leidenschaft des erwachsenden Menschen ist nicht Liebe zu der einen, sondern Haß gegen alle.

Die Mütter mögen geruhen, ihre Kinder selbst zu stillen, so werden die Sitten von selber sich bessern, und die Regungen der Natur werden in aller Herzen wieder erwachsen.

So eng verwachsen sind ihm Freund und Feind, / daß, wenn er reißt, den Gegner zu entwurzeln, / er einen Freund auch los und wankend macht, / so daß dies Land ganz wie ein trotzend Weib, / das ihn erzürnt, mit Streichen ihr zu drohn, / wie er nun schlägt, sein Kind entgegen hält / und schweben macht entschloßne Züchtigung.

Aus der Art, wie das Kind spielt, kann man erahnen, wie er als Erwachsener seine Lebensaufgabe ergreifen wird.

Kinder geben Armen bisweilen Brot, Zucker und Geld und sind mit sich selbst zufrieden, über sich selbst gerührt und meinen, sie täten etwas Gutes. Kinder wissen nicht und können nicht wissen, woher Geld und Brot stammen. Erwachsene aber müssten wissen und begreifen, dass nichts Gutes daran sein kann, dem einen etwas wegzunehmen und es dem anderen zu geben.

Besteht nicht die Hälfte der Kinderzucht darin, das wieder abzulehren, was die Kinder von Erwachsenen sehen und lernen?

Es gilt also wohl der Satz, daß die Tapferen kühn sind, nicht aber der, daß die Kühnen auch alle tapfer sind. Denn Kühnheit kann dem Menschen erwachsen sowohl aus kunstmäßiger Übung wie aus Zorneserregung und Raserei, die Tapferkeit dagegen erwächst aus natürlicher Anlage und richtiger Bildung der Seele.

Die Familie ist immer wieder schweren Belastungen ausgesetzt. Und doch erweist sie sich stets von neuem als wichtigste Quelle unserer Kraft. In ihr lernen wir die Probe des Lebens bestehen. Daraus kann menschliches Glück erwachsen. Es wird größer, wenn man es mit anderen teilt.

Mini-Playback-Show für Erwachsene.

Unsere Nachbarländer haben viel früher begriffen, dass ein Kind nicht in eine Katastrophe schlittert, wenn seine Eltern berufstätig sind. Sondern, dass es darauf ankommt, ob sich die Gesellschaft kümmert, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden und dass Erwachsene verlässliche Bindungen zu Kindern eingehen.

Freiheit ist vielleicht das wichtigste Element im Leben einer ausgeglichenen Gesellschaft, aber mit dem Luxus der Freiheit wächst auch die menschliche Verantwortung unermeßlich. Sie ist eine Form des Erwachsenseins, eine normale Fortentwicklung von der Unterwürfigkeit in den Klassenzimmern doktrinärer Regimes.

In Amerika kann man alt werden, ohne erwachsen werden zu müssen.

Demokratie muss bei uns selbst erwachsen, Demokratie muss aus der Kultur und der Geschichte eines Volkes heraus entstehen.

Einen Erwachsenen nennt man jenes Krüppelwesen, das in einer entzauberten Welt sogenannter Tatsachen existiert.

Würde ist jener Rang, jener Grad an Ehrbarkeit und Achtungsanspruch eines Lebewesens innerhalb unserer Gesellschaft und darüber hinaus, der ihm aus der Summe der rechte erwächst, die er sich aus der Erfüllung angeborener, anerzogener und selbsterworbener Pflichten verdient hat. Ein Recht auf Würde ohne persönliche Pflichterfüllung darf es für Erwachsene nicht geben.

Erwachsene sind sehr auf die Nachsicht der Kinder angewiesen.

Ein Problem der Menschheit liegt darin, dass aus kleinen Kindern keine großen Kinder werden, sondern Erwachsene.

Eine Tochter ist für einen Vater ein beunruhigender Schatz. Aus Besorgnis für sie findet er nachts keinen Schlaf: Solange sie klein ist, daß sie nicht verführt werde; wenn sie erwachsen ist, daß sie nicht verhure; wenn sie mannbar ist, daß sie nicht sitzenbleibe; wenn sie alt ist, daß sie nicht Zauberei treibe.

Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe.

Ein Vater auf die Frage seines Kindes, wann der Mensch erwachsen sei: "Wenn er seine Dummheiten bewusst macht."

Kinder sind werdende Götter, sofern die verhinderten Götter, die nun erwachsen sind, sie jemals ernsthaft göttlich werden lassen.

Weihnachten kennt keine Grenzen. Es verbindet Kulturen, Geschlechter, Kinder und Erwachsene, Arm und Reich.

Die erwachsene Art, ein Unternehmen zu leiten, ist fast wie das Regieren eines Staats. Es gibt Streitigkeiten, aber es gibt auch einen gewaltigen Austausch. Sie bewerfen sich nicht gegenseitig mit Bomben.

Bildung hilft uns, erwachsen zu werden.

Erinnerungen – Seifenblasen für Erwachsene.

Ein Spiel ist ein Auslöser für Erwachsene, um wieder primitiv, ursprünglich zu werden, als eine Art zu denken und zu erinnern. Ein Erwachsener ist ein Kind, das nur mehr Ethik und Moral besitzt, das ist alles.

Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen und die Alten von übermorgen.

Das Schwierigste am Erwachsenwerden ist das Bewahren kindlicher Begeisterungsfähigkeit.

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