Zitate mit "frech"
69 Fundstellen
Was ist Ehre? Das, was mich aufrecht erhält.
Niemand hat mehr Feinde in der Welt als ein aufrechter und stolzer Mensch. Er nimmt Personen und Dinge, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sollen.
Niemand hat mehr Feinde in der Welt als ein aufrechter, stolzer, gefühlvoller Mann, der Personen und Dinge nimmt, wie sie sind und nicht wie sie sein wollen.
Hüte dich vor den Überbescheidenen! Sobald sie sich fühlen, sind sie die Frechsten.
Auflehnungen, die mehr sind als ein Putsch, mehr als ein frech vom Zaun gebrochenes Spiel, tragen die Gewähr des Sieges in sich, wenn nicht heute, so morgen.
Für einen leeren Sack ist es schwer, aufrecht zu stehen.
Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie Dividende haben wollen.
Die Schicklichkeit umgibt mit einer Mauer / das zarte, leicht verletzliche Geschlecht. / Wo Sittlichkeit regiert, regieren sie, / und wo die Frechheit herrscht, da sind sie nichts.
Willst du mit reinem Gefühl der Liebe Freuden genießen, / o, laß Frechheit und Ernst ferne vom Herzen dir sein! / Jene will Amorn verjagen, und dieser denkt ihn zu fesseln. / Beiden das Gegenteil lächelt der schelmische Gott.
Uneigennützige Liebe kann der Mund / mit Frechheit oft beteuern, wenn im Herzen / der Selbstsucht Ungeheuer lauschend grinst. / Die Tat allein beweist der Liebe Kraft.
Ist es das erste Mal in Eurem Leben, / daß Ihr falsch Zeugnis ablegt! / Habt Ihr von Gott, der Welt und was sich drin bewegt, / vom Menschen, was sich ihm in Kopf und Herzen regt, / Definitionen nicht mit großer Kraft gegeben, / mit frecher Stirne, kühner Brust? / Und wollt Ihr recht ins Innre gehen, / habt Ihr davon - Ihr müßt es grad gestehen! - / soviel als von Herrn Schwerdtleins Tod gewußt?
Willst d genau erfahren, was sich ziemt, / so frage nur bei edlen Frauen an; / denn ihnen ist am meisten dran gelegen, / daß alles wohl sich zieme, was geschieht. / Die Schicklichkeit umgibt mit einer Mauer / das zarte, leicht verletzliche Geschlecht. / Wo Sittlichkeit regiert, regieren sie, / und wo die Frechheit herrscht, da sind sie nichts. / Und wirst du die Geschlechter beide fragen: / Nach Freiheit strebt der Mann, das Weib nach Sitte.
Die Jugend ist trotz ihrer Frechheiten schüchterner, das Greisenalter trotz seiner Würde frecher, als man glaubt.
In den Schwankungen des Lebens hältst du dich nur aufrecht, wenn du für jede und alle Lagen deinen Schwerpunkt in Wahrheit und Gerechtigkeit suchst.
Ach, die Liebe läßt das Menschenherz zum Pilzgarten werden, einem üppigen und unverschämten Garten, in dem geheimnisvolle und freche Pilze stehen.
Unser Hauptfehler ist, dass wir unser bisschen Bewusstsein über den Moment zu einem Bewusstsein über alle Zukunft ausdehnen möchten. Keine schönere Naturen als diejenigen, die sich ohne Dumpfheit und Frechheit in gläubigem Vertrauen ans Leben hingeben.
Die Regierung ist zuerst formelle Ausübung der Gesetze und Aufrechterhaltung derselben. Nach außen hin verfolgt sie den Staatszweck, welcher die Selbständigkeit der Nation als eine Individualität gegen andre ist. Endlich nach innen hat sie das Wohl des Staates und aller seiner Klassen zu besorgen und ist Verwaltung.
Weit impertinenter noch als durch Worte offenbart sich durch das Lächeln eines Menschen seiner Seele tiefste Frechheit.
Lebt das Wort, so wird es von Zwergen getragen; ist das Wort tot, so können es keine Riesen aufrechterhalten.
Pflicht, wunderbarer Gedanke, du wirkst nicht durch Überredung oder Schmeicheleien, sondern einfach dadurch, daß du dein nacktes Gesetz in der Seele aufrechthältst und dir stets Achtung, wenn auch nicht immer Gehorsam erzwingst, so daß alle Begierden, wie sehr sie auch insgeheim sich auflehnen mögen, vor dir verstummen müssen.
Keine Pflicht einer Staatsregierung ist grundlegender als die, höchste Normen ethischen Verhaltens unter denjenigen aufrechtzuerhalten, die mit der Führung der öffentlichen Angelegenheiten betraut Sind.
Es hat der frech / Beleidigte den Nachteil, daß die Tat / ihm die Besinnung selbst der Rache raubt / und daß in seiner eignen Brust ein Freund / des Feindes aufsteht wider ihn, die Wut.
Den Sieg nicht mag ich, der, ein Kind des Zufalls, / mir von der Bank fällt; das Gesetz will ich, / die Mutter meiner Krone, aufrecht halten, / die ein Geschlecht von Siegen mir erzeugt.
Die Frechheit der Quacksalber und ihre traurigen Erfolge kommen der Heilkunde und den Ärzten zugute: Diese lassen nur sterben, die anderen töten.
Es ist mit der Dankbarkeit wie mit der Redlichkeit der Kaufleute: Sie hält den Handel aufrecht. Wir bezahlen nicht, weil es gerecht ist, unsere Schulden zu bezahlen, sondern um leichter wieder Leute zu finden, die uns borgen.
Wer immer verzeiht, der stärkt die Frechheit.
Der Staat ist eine Maschine zur Aufrechterhaltung der Herrschaft einer Klasse über eine andere.
Die Disziplin ist der Grundpfeiler der Armee, und ihre strenge Aufrechterhaltung eine Wohltat für alle.
Ich bin peinlich gerecht, weil es die Distanz aufrecht erhält.
Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.
Wir behaupten uns nicht aus eigener Kraft in der Tugend, sondern durch das Gegengewicht zweier entgegengesetzter Laster, so wie wir uns zwischen zwei entgegengesetzten Winden aufrecht erhalten. Nehmt eines der beiden Laster weg, und wir fallen in das andere.
Unsittliche Frechheit könnte man mit Arseniksublimat vergleichen, das die Farbenstoffe glänzender macht, am Ende aber den Zeug zerfrißt und dessen Träger vergiftet.
Wer eine Lüge sagt, merkt nicht, welch große Aufgabe er übernimmt; denn er wird gezwungen sein, zwanzig weitere zu finden, um diese eine aufrechtzuerhalten.
Recht thun auf ungerechte Art, ist Unrecht; / Recht nehmen auf ungerechte Art, ist Unrecht; / Schwer ist das Unrecht; drückend Recht behalten! / Hart, frech das Unrecht lösen auch ist Irrthum.
Wer treulos sich des Dankes will entschlagen, / dem fehlt des Lügners freche Stirne nicht.
Wie die Tugend hat das Laster seine Grade: / Nie sah man noch unschuldige Schüchternheit / zu wilder Frechheit plötzlich übergehn. / Ein Tag macht keinen Mörder.
O über mich Narren, der ich wähnte, die Welt durch Greuel zu verschönern und die Gesetze durch Gesetzlosigkeit aufrecht zu halten! Ich nannte es Rache und Recht! Ich maßte mich an, o Vorsicht, die Scharten deines Schwerts auszuwetzen und deine Parteilichkeiten gut zu machen - aber - o eitle Kinderei - da steh' ich am Rand eines entsetzlichen Lebens und erfahre nun mit Zähnklappern und Heulen, daß zwei Menschen wie ich den ganzen Bau der sittlichen Welt zu Grund richten würden. Gnade - Gnade dem Knaben, der dir vorgreifen wollte - dein eigen allein ist die Rache!
Wenn auch des Betrügers Witz den Betrug nicht adelt, so adelt doch der Preis den Betrüger. Es ist schimpflich, eine Börse zu leeren. Es ist frech, eine Million zu veruntreuen. Aber es ist namenlos groß, eine Krone zu stehlen. Die Schande nimmt ab mit der wachsenden Sünde.
Der Hauptzug im Nationalcharakter der Italiener ist vollkommene Unverschämtheit. Diese besteht darin, daß man einesteils sich für nichts zu schlecht hält, also anmaßend und frech ist, anderenteils sich für nichts zu gut hält, als niederträchtig ist. Wer hingegen Scham hat, ist für einige Dinge zu blöde, für andere zu stolz. Der Italiener ist weder das eine noch das andere, sondern nach Umständen allenfalls furchtsam oder hochfahrend.
Keine Lüge ist so frech, daß ein anonymer Rezensent sie sich nicht erlauben sollte: Er ist ja nicht verantwortlich.
Der Schlaf borgt vom Tode zur Aufrechterhaltung des Lebens. Oder: Er ist der einstweilige Zins des Todes, welcher selbst die Kapitalabzahlung ist. Diese wird um so später eingefordert, je reichlicher und je regelmäßiger jener gezahlt worden.
Jeder Standesunterschied infolge der Geburt ist ein frecher Hohn der Christuslehre.
Dem fehlte nie, der freche Laster übte, / die Unverschämtheit, seine Tat zu leugnen.
Was verlangt ihr, Hunde, / die Krieg nicht wollt, noch Frieden? Jener schreckt euch, / und dieser macht euch frech. Wer euch vertraut, / find't euch als Hasen, wo er Löwen hofft, / wo Füchse, Gäns'. Ihr seid nicht sichrer, nein, / als glühnde Feuerkohlen auf dem Eis, / Schnee in der Sonne. Eure Tugend ist, / den adeln, den Verbrechern niedergetreten, / dem Recht zu fluchen, das ihn schlägt. Wer Größe / verdient, verdient auch euern Haß, und eur' Verlangen / ist eines Kranken Gier, der heftig wünscht, / was nur sein Übel mehrt. Wer sich verläßt / auf eure Gunst, der schwimmt mit bleiernen Flossen / und haut mit Binsen Eichen nieder. Hängt euch! / Euch traun? / Ein Augenblick, so ändert ihr den Sinn / und nennt den edel, den ihr eben haßtet, / den schlecht, der euer Abgott war. Was gibt's, / daß ihr, auf jedem Platz der Stadt gedrängt, / schreit gegen den Senat, der doch allein / zunächst den Göttern euch in Furcht erhält? / Ihr fräßt einander sonst.
Nach "rechts gehören alle Ideologien und Programme, die entschlossen sind, sich zur Aufrechterhaltung der bestehenden oder zur Durchsetzung einer neuen Ordnung über das konkrete Wohl der konkreten Mitglieder einer Gesellschaft hinwegzusetzen. Als "links" wären nur solche Forderungen zu bezeichnen, die die tatsächliche Existenzverbesserung, Bewußtseinserweiterung, Entfaltungsfreiheit des tatsächlich hier und heute lebenden Menschen im Sinne haben. Dort, wo die Linke die Durchsetzung eines Systems über das Wohl des einzelnen stellt, wird aus ihr eine rechte Position.
Es ist ein Unding, Menschen Bildung bringen zu wollen, die ständig vom Hungertod bedroht sind, und wie unehrlich die Verkünder dieses Auswegs sind, lässt sich besonders daran erkennen, dass man nicht - und sei es auch nur mit Hilfe der Wissenschaft - nach Gleichheit streben und andererseits mit seinem ganzen Leben die Ungleichheit aufrechterhalten kann.
Sattheit enthält, wie jede andere Kraft, immer auch ein bestimmtes Maß an Frechheit, und dies äußert sich vor allem darin, dass der Satte dem Hungrigen Lehren erteilt.
Romane und andere Lesereien haben schon manches gute Mädchen zur Schwärmerin und endlich zur alten Jungfer gemacht, wie jene Lebenspoesie manchen Jüngling zum Misanthropen, wenn die Übermacht der Wirklichkeit ihn aus seinen höheren Regionen herabstürzte, wo ein prosaischer Mensch aufrechtgeblieben wäre. Phantasie wirkt Schwindel.
Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens.
Das einzige, was uns das ganze Leben hindurch aufrecht erhält, ist die Überzeugung von der Inferiorität der andern.