Zitate mit "warm"
57 Fundstellen
Ronald Reagans Sternenkrieg ist ein Rausch zum Tode hin, kaum noch zu bremsen und natürlich von den Deutschen, wenn auch nicht der Mehrheit der Bevölkerung, warm begrüßt.
Preußen ist wie eine neue Wolljacke: Es kratzt ein bißchen, hält aber warm.
Wenn du von kalt und warm sprichst, so weisst du, was böse und gut bedeutet, und wenn du an lau denkst, so begreifst du vielleicht, was schlecht ist.
O Mutter, halte dein Kindlein warm, / die Welt ist kalt und helle, / und trag es fromm in deinem Arm / an deines Herzens Schwelle.
Briefe leben, atmen warm und saugen / mutig, was das bange Herz gebeut. / Was die Lippen kaum zu stammeln wagen, / das gestehn sie ohne Schüchternheit.
Das Glück ist beflügelt, leuchtend und warm; um es zu erreichen, muß man echte Herzensflügel haben; geborgte Flügel schmelzen bei seinem Glanze.
Enttäuschung ist wie ein Garten, der Wüste wird, eine warme Quelle, die zu Eis erstarrt, ein lächelndes Gesicht, das plötzlich sich verdüstert.
Das Mitleid derer, die nicht gelitten haben, ist wie ein leichter, scharfer Wind, der die Sonne selber kalt macht. Die Teilnahme derer, die gelitten haben, ist wie ein Tauwind, warm wie der Föhn, selbst im Winter; aber sie macht widerstandslos.
In seiner Liebsten Armen / entschlafen und erwarmen / ist, was in dieser Zeit / uns einzig noch erfreut.
Einen mit Weisheit Gesalbten darf man nie warm werden lassen, sonst trieft er.
Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das so genannte Glück davon abhängt, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht oder guten Zug hat.
Der Mäßige wird öfters kalt genannt / von Menschen, die sich warm vor andern glauben, / weil sie die Hitze fliegend überfällt.
Ich fühle, daß meine Liebe zu dir nicht eigennützig ist, nicht die Leidenschaft einer Liebhaberin, die alles dahingäbe, den erflehten Gegenstand zu besitzen. Fernando, mein Herz ist warm und voll für dich. Es ist das Gefühl einer Gattin, die aus Liebe selbst ihre Liebe hinzugeben vermag.
Wie ich denn mit honnetten Mädchen am ungernsten zu tun habe. Ausgeredet hat man bald mit ihnen, hernach schleppt man sich eine Zeitlang herum, und kaum sind sie ein bißchen warm bei einem, hat sie der Teufel gleich mit Heiratsgedanken und Heiratsvorschlägen, die ich fürchte wie die Pest.
Die Menschen machen mir durch Wahrheiten und Fabeln den Kopf warm, und wenn es nicht noch Berg und Gestein gäbe, so wüßt' ich nicht, wohin flüchten.
So eine wahre, warme Freude ist nicht in der Welt, als eine große Seele zu sehen, die sich gegen einen öffnet.
Mit dem besten Willen leisten wir / so wenig, weil uns tausend Willen kreuzen. / O wäre mir zu meinen reinen Wünschen / auch volle Kraft auf kurze Zeit gegeben: / Bis an den letzten Herd im Königreich / empfände man des Vaters warme Sorge.
Das Kalte wird warm, / der Reiche wird arm, / der Narre gescheit: / Alles zu seiner Zeit.
Sie liebt mich noch, sie ist mir gut, / drum bin ich froh und wohlgemut; / mein Herz schlägt warm in kalter Nacht, / wenn es ans treue Lieb gedacht.
Immer machen einige gute Menschen ein warmes Stübchen aus, auch ohne Ofen, Dach und Fenster.
Seid Brunnen kalten Wassers oder heißen Glühweins, aber seid nicht lauwarme Brühe.
Junge Bekanntschaft ist warm.
Willst du alt werden, so werde balde alt. / Behalt den Kragen warm, / fülle nicht zu sehr den Darm, / mache dich der Greten nicht zu nah, / also wirst du langsam grau.
Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.
Was dem Schwarm nicht zuträglich ist, ist auch der Biene nicht zuträglich.
Dle Eisspitze harter Menschen schneidet uns; aber wenn wir sie nur fest in der warmen Hand halten, schmilzt sie doch.
Ruft den Ackerbau wieder ins Leben, erneuert die Wollspinnerei; das gäbe ein recht ehrsames Geschäft, in dem sich mit Nutzen jener Schwarm von Tagedieben betätigen könnte, die bisher die Not zu Dieben gemacht hat.
Eine Wissenschaft aber, die vergißt, daß sie eine seltene, wunderbare Blume auf dem Boden des Mysteriums ist, ja, die vergißt, daß sie selbst Mysterium ist, die fällt mit der übelsten Schwarmgeisterei in eins zusammen.
Ach, wie sehr verlange ich nach Gesundheit! Man habe nur erst etwas vor, das länger dauern soll als man selber, dann dankt man für jede gute Nacht, für jeden warmen Sonnenstrahl, ja für jede geregelte Verdauung.
Der Zank in der Ehe ist die Schneedecke, unter der sich die Liebe warmhält.
Alles ist von Skepsis und Ideologieverdacht angefressen. Der "warme unheimliche Atem des Tauwinds", den Nietzsche spürte, hat sein Werk getan.
Aber hat Natur uns viel entzogen, war die Kunst uns freundlich doch gewogen, unser Herz erwarmt an ihrem Licht.
Den Altgesellen / ist nun der Undank einmal einverleibt. / Ihr Blut ist Gallert, kalt und fließt nur dünn. / Es ist nicht frisch und warm; sie fühlen nichts, / und die Natur, der Erd' entgegen wachsend, / ist, wie das Reiseziel, schon dumpf und schwer.
Er ist ein gut Stück Narr, eindeutige Memme: / Doch dies bestimmte Böse macht ihn schmuck / und hält ihn warm, indes stahlherzige Tugend / im Frost erstarrt.
Dein Eh'mann ist dein Herr, ist dein Erhalter, / dein Licht, dein Haupt, dein Fürst. Er sorgt für dich / und deinen Unterhalt, gibt seinen Leib / mühseliger Arbeit preis zu Land und Meer, / wacht Nächte durch in Sturm und Tag' in Kälte, / wenn du im Hause warm und sicher ruhst, / und fordert zum Ersatz nicht andern Lohn / als Liebe, freundlich Blicken und Gehorsam: / Zu kleine Zahlung für so große Schuld.
Mädchen, wohl durchgesommert und warm gehalten, sind wie Fliegen um Bartholomäi: Blind, ob sie schon ihre Augen haben. Und dann lassen sie sich handhaben, da sie zuvor kaum das Ansehen ertrugen.
Aber sterben! Gehn, wer weiß wohin, / daliegen, kalt und regungslos, und faulen! / Dies lebenswarme fühlende Bewegen / verschrumpft zum Kloß! Und der entzückte Geist / getaucht in Feuerfluten oder schaudernd / umstarrt von Wüsten ewiger Eisesmassen! / Gekerkert sein in unsichtbare Stürme / und mit rastloser Wut gejagt rings um / die schwebende Erde! Oder Schlimmeres werden, / als selbst das Schlimmste, / was Fantasie wild schwärmend, zügellos, / heulend erfindet: Das ist zu entsetzlich! / Das schwerste, jammervollste irdische Leben, / das Alter, Armut, Schmerz, Gefangenschaft / dem Menschen auferlegt, ist ein Paradies / gegen das, was wir vom Tode fürchten!
Nichts ist schöner, als Abends durch die Zimmer zu schleichen, die Kinder schlafen zu sehen und zu denken: Alles ist gut, warm und friedlich.
Wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein einzelner warm werden?
Man sieht es an der Nase bald, / Ob Weiber warm sind oder kalt.
Ein Opportunist ist ein Mann, der, wenn er in warmes Wasser fällt, beschließt, ein Bad zu nehmen.
Leichter ist es, viele Kamine zu bauen, als einen davon warm zu halten.
Den Kopf halt' kühl, die Füße warm, / das macht den besten Doktor arm.
Sonnen warm / Macht niemand arm.
Wenn's im Sommer warm ist, so ist's im Winter kalt.
Ist eine Mutter noch so arm, / So gibt sie ihrem Kinde warm.
Mutterschoß ist arm, aber warm.
Januar warm, / Daß Gott erbarm'!
Alte Leute sitzen gerne warm.
DIE INSEL / Traumhafte Insel im Mittelmeer / Strände endlos weit / Danach sehne ich mich sehr / Wunderschöne Zeit / Türkisblaues Wasser im Sonnenschein / Heißer Wind weht durch mein Haar / Romantische Nächte mit Dir allein / Weiter Himmel - Sternenklar / Ich schmecke das Salz auf Deiner Haut / Spür den warmen Sand an mir / Orient - und doch so vertraut / Stille Einsamkeit mit Dir