Zitate mit "rose"

68 Fundstellen

Neurose und Psychose sind die Ausdrucksformen entmutigter Menschen.

Das Herz einer leichtlebigen Frau gleicht der Rose, von der jeder Liebhaber ein Blatt abreißt. Dem Gatten bleibt nur der Dorn.

Schöngeister sind wie Rosen: Einzeln machen sie Freude; in großer Zahl werden sie lästig.

Wenn man gleich an den Beginn einer Beziehung den Koitus setzt, gibt es keine Neurosen.

Der Rose süßer Duft genügt, / man braucht sie nicht zu brechen, / und wer sich mit dem Duft begnügt, / den wird ihr Dorn nicht stechen.

Das größte häusliche Unglück, das einem Mann begegnen kann, ist, wenn seine Frau einmal gegen ihn Recht hat, nachdem er es ihr abgestritten. Dieses einzige kleine Recht dient ihr wie ein Fläschchen Rosenöl; damit macht sie zwanzig Jahre all ihr Geräte und Gerede wohlriechend.

Die Einbildungskraft, die Illusionen hervorbringt, ist wie ein Rosenstrauch, der in jeder Jahreszeit Rosen blühen läßt.

Aus der Frauen Rosenmunde / kommt, was tief im Herzensgrunde / jeden Mann erfreuen mag. / Reiner Frauen süßes Lachen / kann uns fröhlicher noch machen / als der blütenreiche Hag. / Wie auch süß ein Ton erklinget, / wie der Wald in Pracht auch steht, / wie die Heide Blumen bringet, / wie die Nachtigall auch singet, / Frauenhuld doch drüber geht!

Wär' auch die ganze Welt mit Dornen rings umstellt, / ein Herz, das Liebe fühlt, bleibt stets ein Rosenfeld.

Weißt du doch, der Rosenzeit / folgt die Sonnenwende, / und die Liebe lohnt mit Leid / immerdar am Ende.

Ist's möglich, daß ich Liebchen dich kose, / vernehme der göttlichen Stimme Schall! / unmöglich scheint immer die Rose, / unbegreiflich die Nachtigall.

All unser redlichstes Bemühn / glückt nur im unbewußten Momente. / Wie möchte den die Rose blühn, / wenn sie der Sonne Herrlichkeit erkennte!

Ich liebe die Rose als das Vollkommenste, was unsere deutsche Natur als Blume gewähren kann.

Kommt, von allerreifsten Früchten / mit Geschmack und Lust zu speisen! / Über Rosen läßt sich dichten, / in die Äpfel muß man beißen.

So steige ich durch alle Stände aufwärts, sehe den Bauersmann der Erde das Notdürftige abfordern, das doch auch ein behaglich Auskommen wäre, wenn er nur für sich schwitzte. Du weißt aber, wenn die Blattläuse auf den Rosenzweigen sitzen und sich hübsch dick und grün gesogen haben, dann kommen die Ameisen und saugen ihnen den filtrierten Saft aus den Leibern. Und so geht's weiter, und wir haben es so weit gebracht, daß oben immer in einem Tage mehr verzehrt wird, als unten in einem beigebracht werden kann.

Dir mit Wohlgeruch zu kosen, / deine Freuden zu erhöhn, / knospend müssen tausend Rosen / erst in Gluten untergehn.

Proselyten zu machen ist der natürlichste Wunsch eines jeden Menschen.

Segen denen, die gefunden früher Liebe Rosenstunden!

Hier ruht mein treuster Genoß' im Land, / Herr Hypochonder zubenannt. / Er starb an frischer Bergesluft, / an Lerchenschlag und Rosenduft.

Nur äußre Schönheit ohne Herz - / wie reizvoll auch und rosenmundig - / genügt dem feinern Sinne nicht / des Manns, der wahrer Liebe kundig.

Auch an Dornen fehlt's wohl nicht, / denk ich, wenn ich Rosen sehe. / Rosen sind wohl in der Nähe, / denk ich, wenn ein Dorn mich sticht.

Drei der Grazien gibt's, nur eine Venus! Die Veilchen / will ich zum Strauße gereiht, aber die Rose allein.

Warum die Rose besingen, Aristokrat! Besing die demokratische Kartoffel, die das Volk nährt!

Wer mit täppischer Hand nach einer Rose greift, darf sich nicht beklagen, daß ihn die Dornen verletzen.

Frage deine Rosen, was mehr erquickt: Tau oder blitzend rasselnde Schauer? Ihr leuchtend übergehendes Auge sagt Bescheid.

Rosen auf dem Weg gestreut / und des Harms vergessen! / Eine kurze Spanne Zeit / ist uns zugemessen.

Jung bleib ich, weil ich gern lache, / mir und andern Freude mache, / schöpf am Born, dem überreichen, / ohne neidisch zu vergleichen, / dankend dem, der mit dem Leben / Kraft mir zum Genuß gegeben. / Wo ich blicke, schau ich Wonne: / Lenzerwachen, Frühlingssonne, / sommerliche Rosenlauben, / Herbstes glutdurchtränkte Trauben, / Winterglück am eignen Herde. / O, du freudenreiche Erde! / In mir klingen Jubeltöne, / brennt für alles Edle, Schöne / heilige Begeisterung. / Darum, siehst Du, bleib ich jung.

Hinaus mir über die Gefilde, sag ich, / und mir die Rosen, die der Lenz verweigert, / mit eurem Atem aus der Flur gehaucht! / An euer Amt, ihr Priesterinnen der Diana, / daß eures Tempels Pforten rasselnd auf, / des glanzerfüllten, weihrauchduftenden / mir, wie des Paradieses Tore, fliegen! / Zuerst den Stier, den feisten, kurzgehörnten, / mir an den Altar hin; das Eisen stürz' ihn, / das blinkende, an heil'ger Stätte lautlos, / daß das Gebäu erschüttere, darnieder! / Ihr Dienrinnen, ihr rüstigen, des Tempels, / das Blut - wo seid ihr? - rasch, ihr emsigen! - / mit Perserölen, von der Kohle zischend, / von des Getäfels Plan hinweggewaschen! / Und all ihr flatternden Gewänder, schürzt euch, / ihr goldenen Pokale, füllt euch an, / ihr Tuben, schmettert, donnert, ihr Posaunen, / der Jubel mache, der melodische, / den festen Bau des Firmamentes beben! / O Prothoe! Hilf jauchzen mir, frohlocken, / erfinde, Freundin, Schwesterherz, erdenke, / wie ich ein Fest jetzt göttlicher, als der / Olymp durchjubelte, verherrliche.

Um der Schönheit willen heiraten ist ebensoviel, als um der Rose willen ein Landgut kaufen. Ja, das letztere wäre noch vernünftiger; denn die Rosenzeit kommt doch jährlich wieder.

Ein ungestörtes Glück verlangen, / heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, / den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln / und Rosen fordern von de Nesseln.

Nie soll weiter sich ins Land / Lieb' von Liebe wagen, / als sich blühend in der Hand / läßt die Rose tragen.

Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden.

Wie willst du weiße Lilien zu roten Rosen machen? / Küß eine weiße Galatee, sie wird errötend lachen.

Alte Weiber sind die Sträuche, / darauf vor Zeiten Rosen stunden; / Ob die Rosen sind verblichen, / werden doch die Dörner wissen.

Die Philosophie hat ihre Schwärmer, die ebenso ungestüm verfolgen und fast noch mehr auf das Proselytenmachen gesteuert sind als die Schwärmer der positiven Religion.

Möge jeder still beglückt / seiner Freuden warten! / Wenn die Rose selbst sich schmückt, / schmückt sie auch den Garten.

Die Rose stand im Tau, / es waren Perlen grau, / als Sonne sie beschienen, / wurden sie zu Rubinen.

Wenn die Rose selbst sich schmückt, / schmückt sie auch den Garten.

Wie schön ist es und herrlich, Hand in Hand / mit einem teuern, vielgeliebten Sohn / der Jugend Rosenbahn zurückzueilen, / des Lebens Traum noch einmal durchzuträumen.

Ehret die Frauen! Sie flechten und weben / himmlische Rosen ins irdische Leben, / flechten der Liebe beglückendes Bad, / und in der Grazie züchtigem Schleier / nähren sie wachsam das ewige Feuer / schöner Gefühle mit heiliger Hand.

Daß ein Narr zehn andere macht, ist freilich schlimm genug; aber weit schlimmer ist es noch, daß auch ein Schurke zehn andere macht. Nur die Vernunft macht wenig Proselyten.

Mädchen sind wie Rosen, kaum entfaltet, ist ihre holde Blüte schon veraltet.

Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften.

So wähl dir eine jüngere Geliebte, / sonst hält unmöglich deine Liebe stand. / Denn Mädchen sind wie Rosen: Kaum entfaltet, / ist ihre holde Blüte schon veraltet.

Sie war doch sonst ein wildes Blut; / nun geht sie tief in Sinnen, / trägt in der Hand den Sommerhut / und duldet still der Sonne Glut / und weiß nicht, was beginnen. / Das macht, es hat die Nachtigall / die ganze Nacht gesungen; / da sind von ihrem süßen Schall, / da sind in Hall und Widerhall / die Rosen aufgesprungen.

Freut euch des Lebens, / weil noch das Lämpchen glüht! / Pflücket die Rose, / eh' sie verblüht!

Dein Lied ist Morgentau, der über Rosen fließt. / Doch weißt du, Freund, daß Tau – auch Wasser ist?

Durchsüßet und geblümet sind die reinen Frauen. / So Wonnigliches gab es niemals anzuschauen / in Lüften noch auf Erden noch in allen grünen Auen. / Lilien oder Rosenblumen, wenn sie blicken / im Maien durch betautes Gras, und kleiner Vögel Sang / sind gegen solcher Wonnen farblos, ohne Klang. / Wenn man ein schönes Weib erschaut, das kann den Sinn erquicken, / und wer an Kummer litt, wird augenblicks gesundt.

Liebesschwüre sind wie die Gelübde der Matrosen auf hoher See: Nach dem Orkan ist alles vergessen.

Es ist wichtiger, daß jemand sich über eine Rosenblüte freut, als daß er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.

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