Zitate mit "blüte"
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Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.
Wenig große Lieder bleiben, / mag ihr Ruhm auch stolzer sein, / doch die kleinen Sprüche schreiben / sich ins Herz des Volkes ein, / schlagen Wurzel, treiben Blüte, / tragen Frucht und wirken fort. / Wunder wirkt oft im Gemüte / ein geweihtes Dichterwort.
Sehet die Jungfraun und sehet die Blüte! / Seht sie am Morgen im herrlichen Mai! / Betet zu Gott, daß er sie behüte / Ist sie gepflückt, dann ist es vorbei.
Geist ist nicht eine späte Blüte am Baume Mensch, sondern er ist das, was den Menschen als solchen konstituiert.
Aus der Frauen Rosenmunde / kommt, was tief im Herzensgrunde / jeden Mann erfreuen mag. / Reiner Frauen süßes Lachen / kann uns fröhlicher noch machen / als der blütenreiche Hag. / Wie auch süß ein Ton erklinget, / wie der Wald in Pracht auch steht, / wie die Heide Blumen bringet, / wie die Nachtigall auch singet, / Frauenhuld doch drüber geht!
Ist Dein auch alle Erdenpracht / Und aller Weisheitsblüte / Das, was Dich erst zum Menschen macht, / Ist doch allein die Güte.
Süß ist's, den Reiz der Welt zu saugen, / wenn Herz und Sinn in Blüte steh'n, / doch süßer noch, mit deines Kindes Augen / die Welt noch einmal frisch zu seh'n.
Wenn die Natur des Fadens ewge Länge, / gleichgültig drehend, auf die Spindel zwingt, / wenn aller Wesen unharmonsche Menge / verdrießlich durcheinanderklingt: / Wer teilt die fließend immer gleiche Reihe / belebend ab, daß sie sich rhythmisch regt? / Wer ruft das Einzelne zur allgemeinen Weihe, / wo es in herrlichen Akkorden schlägt? / Wer läßt den Sturm zu Leidenschaften wüten? / Das Abendrot im ernsten Sinne glühn? / Wer schüttet alle schönen Frühlingsblüten / auf der Geliebten Pfade hin? / Wer flicht die unbedeutend-grünen Blätter / zum Ehrenkranz Verdiensten jeder Art? / Wer sichert den Olymp? Vereinet die Götter? / Des Menschen Kraft, im Dichter offenbart!
Ach! Sie neiget das Haupt, die holde Knospe. Wer gießet / eilig erquickendes Naß neben die Wurzeln ihr hin, / daß sie froh sich entfalte, die schönen Stunden der Blüte / nicht zu frühe vergehn, endlich auch reife die Frucht? / Aber auch mir, mir sinket das Haupt von Sorgen und Mühe. / Liebes Mädchen! Ein Glas schäumendes Weines herbei.
Auch das hohe Alter hat seine Blüte.
Wollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so würde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben.
Wenn die Frauen ein Gefühl für ihre wahren Rechte und Freiheiten besäßen, würden sie sich mit der ganzen Leidenschaftlichkeit ihres Geschlechts dagegen auflehnen, daß ihnen der Staat verbietet, ein zu ihrem Körper gehörendes embryonales Wesen töten zu lassen, solang er sich erlaubt, dasselbe zur schönsten Menschenblüte heranwachsende Wesen zwanzig oder dreißig Jahre später, gegebenenfalls in einen Krieg zu schicken und dort töten zu lassen.
Gebundenheit ist die Wurzel der Religion, Hingebung ihre Blüte.
Von einem Baum, der noch in Blüte steht, musst du nicht schon Früchte erwarten.
Takt ist die höchste Blüte einer allmählich erlangten Umgangsbildung.
Auf dem vergifteten Baume der Welt voll bitterer Früchte / blühn zwei Blüten, vom Tau himmlischer Güte betaut: / Dichtung die eine, sie labet den Geist mit Wasser des Lebens. / Freundschaft die andre, sie stärkt, heilt und erquicket das Herz.
Biene und Wespe saugen an den gleichen Blüten, finden aber nicht den gleichen Honig.
Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug.
Hat die Idee die höchste Stufe der Vollkommenheit erreicht, so bricht das Wort auf wie eine Blüte.
Das Genie schlägt bei den Deutschen mehr in die Wurzel, bei den Italienern in die Krone, bei den Franzosen in die Blüte und bei den Engländern in die Frucht.
Freundschaft ist eine Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit.
Auf die Blüte folgt die unreife Frucht; die Blüte ist in sich eine Vollkommenheit. Ebenso ist es mit dem Menschen. Der Jüngling wird für vollkommener gehalten als der Mann von 30, 40 Jahren. Dann kommt erst wieder ein vollendeter Zustand, die Reife.
Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.
Besser als durch Aderlassen mag man säubern sein Geblüte, / wenn man kann die Sorgen meiden und sich freuen im Gemüte.
Der moderne Jude - als Denker - wird selten glauben, das heißt ahnend ergreifen könne. Aller Gottesgedanke könnte nämlich, so fürchtet er, doch am Ende nur die feinste Blüte einer großen Dummheit sein. Sich dem Hineinfall auf eine Dummheit aber auch nur auszusetzen, dünkt seiner mißtrauisch gewordenen Seele unerträglich. Er hat, wie Peer Gynt, nicht den Mut, durch das Anonyme hindurchzustürmen.
Schaffet die vielen Tränen der Kinder ab! Langes Regnen ist den Blüten schädlich.
Der Scherz kennt kein anderes Ziel als sein eigenes Dasein. Die poetische Blüte seiner Nesseln sticht nicht.
Manche Seelen entfallen dem Himmel wie Blüten; aber mit den weißen Knospen werden sie in den Erdenschmutz getreten und liegen oft besudelt und zerdrückt in den Fußstapfen eines Hufs.
Von tausend Blüten des Frühlings reift kaum eine zur herbstlichen Frucht, und von tausend Umarmungen der Liebe reift kaum eine zur innigen, beruhigenden Freundschaft.
Wie in einem lebendigen Körper die Säfte dahin strömen, wo die Natur ein starkes Wachstum fordert, sei es, daß eine Wunde vernarbt oder eine Stütze geschaffen oder eine Blüte erzeugt werden soll, so strömen die geistigen Potenzen und Talente einer Nation in diejenigen Berufsprovinzen, die einen besonderen Aufwand an Kräften verlangen und rechtfertigen. Deshalb wird in unserer Zeit die Provinz der Künste, man möchte sagen vom Landsturm, ja teilweise vom Invaliden geschützt, während die stärkste Mannschaft des Landes sich in die aktiven Berufe drängt, wo es gilt, Angriffen zu wehren und Grenzen zu erweitern.
Der Dornen viel und wenig Blüten / hat mir gebracht des Lebens Mai, / und ohne Blitz und Sturmeswüten / zog auch mein Sommer nicht vorbei. / Nicht immer reiften mir die Trauben, / draus süßen Labetrank man preßt, / doch meiner Seele Sonnenglauben / trotz alledem - ich hielt ihn fest.
Ein dramatisches Werk aber kann und soll nur die Blüte eines einzigen Sommers sein.
Diese Tugend, / ich fürchte sehr, ich kenne sie. Wie wenig / reicht sie empor zu jenem Ideale, / das aus der Seele mütterlichem Boden, / in stolzer, schöner Grazie empfangen, / freiwillig sproßt und ohne Gärtners Hilfe / verschwenderische Blüten treibt! Es ist / ein fremder Zweig, mit nachgeahmtem Süd / in einem rauhen Himmelsstrich getrieben, / Erziehung, Grundsatz, nenn' es, wie du willst, / erworbne Unschuld, dem erhitzten Blut / durch List und schwere Kämpfe abgerungen, / dem Himmel, der sie fordert und bezahlt, / gewissenhaft, sorgfältig angeschrieben.
Nur theoretisch und durch Vorsehn ihrer Wirkung soll man die Zeit antizipieren, nicht praktisch, nämlich nicht so, daß man ihr vorgreife, indem man von der Zeit verlangt, was erst die Zeit bringen kann. Denn wer dies tut, wird erfahren, daß es keinen schlimmeren, unnachlassenderen Wucherer gibt als eben die Zeit und daß sie, wenn zu Vorschüssen gezwungen, schwerere Zinsen nimmt als irgendein Jude. Z. B. kann man durch ungelöschten Kalk und Hitze einen Baum dermaßen treiben, daß er binnen weniger Tage Blätter, Blüten und Früchte treibt: Dann aber stirbt er ab.
Komm, ernste Nacht, du züchtig stille Frau, / ganz angetan mit Schwarz, und lehre mir / ein Spiel, wo jedes reiner Jugend Blüte / zum Pfande setzt, gewinnend zu verlieren!
Mädchen sind wie Rosen, kaum entfaltet, ist ihre holde Blüte schon veraltet.
So wähl dir eine jüngere Geliebte, / sonst hält unmöglich deine Liebe stand. / Denn Mädchen sind wie Rosen: Kaum entfaltet, / ist ihre holde Blüte schon veraltet.
Blüte edelsten Gemütes / ist die Rücksicht. Doch zuzeiten / sind erfrischend wie Gewitter / goldne Rücksichtslosigkeiten.
Es ist wichtiger, daß jemand sich über eine Rosenblüte freut, als daß er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.
Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist Blüte der Besonnenheit.
Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist Blüte der Besonnenheit.
Von schlechter Art aber ist jener gemeine Liebhaber, der den Körper mehr liebt als die Seele. Ist er doch nicht einmal beständig, denn was er liebt, hat ja selbst keinen Bestand; denn zugleich mit dem Hinschwinden der Blüte des Körpers, dem seine Liebe galt, macht er sich auf und davon, allen seinen Reden und Versprechungen zum Hohn. Wer dagegen der Seelenschönheit eines anderen in Liebe huldigt, der verharrt in Treue bis ans Lebensende; denn er ist verschmolzen mit etwas, das Bestand hat.
Adel sitzt im Gemüte, / nicht im Geblüte.
Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.
Ohne Leiden ist alle unsere Güte Blüte, das Leiden erst reift sie zur Frucht und führt vom Scheine ins Wesen.
Walnussernte im März und Krokusblüte im November? - Könnte es sein dass auf der Erde etwas schief gelaufen ist?
Im Vakuum globaler Gesetzlosigkeit / Treiben legale Dollarnoten ihre Blüten / Durch die illegalen Geschäfte der Finanz-Anarchie
Wenn der Blütenstaub der Weiden / Niederfliegt ins stille Tal, / Werd ich mit dem Frühling scheiden, / Küß ich dich zum letzten Mal!
Blüte und Untergang, Würdigkeit und Unwürdigkeit, edle und gemeine Gesinnung, alles drückt sich in der Musik aus und lässt sich nicht verbergen.
Eine Geschichte, gut erzählt, ist wie eine Blüte, die sich im Licht der Sonne öffnet und ihren süßen Duft verströmt.