Zitate mit "gescheit"
71 Fundstellen
Revolte: Eine erfolglose Revolution. Der gescheiterte Versuch der Unzufriedenheit, ein miserables Herrschaftssystem durch eine schlechte Regierung zu ersetzen.
Man muss nicht das Gescheitere tun, sondern das Bessere.
Gute Unterhaltung besteht nicht darin, daß man etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören kann.
Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst, für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt, und für gescheit zu gelten, wenn man etwas tadelt.
Nichts auf der Welt geht über Beharrlichkeit. Talent nicht - es wimmelt von gescheiterten Existenzen mit Talent. Genie nicht - das verkannte Genie wurde zum Begriff. Erziehung nicht - allerorten finden sich gut erzogene Versager. Zielstrebigkeit und Ausdauer allein verbürgen den Erfolg.
Alberne Leute sagen Dummheiten. Gescheite Leute machen sie.
Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: Alle dummen Männer.
Der Gescheitere gibt nach! Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
Was nennen die Menschen am liebsten "dumm"? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft.
Der Instinkt einer Hammelherde ist immerhin viel gescheiter als die Gedanken eines einzelnen Esels.
Der Bücher- und Literaturwurm, und wenn er noch so gut und noch so gescheit ist, ist doch immer nur eine Freude für sich selbst, für sich und eine Hand voll Menschen. Die Welt geht darüber weg und lacht dem Leben und der Schönheit zu.
Gescheite Leute sind selten mutig. Sie sind vorsichtig und maßvoll, also eigentlich feige. Wirklichen Mut haben nur die Narren.
Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.
Die Germanen brachten uns die Idee der persönlichen Freiheit, welche diesem Volke vor allem eigen war. Die Reformation kam aus dieser Quelle wie die Burschenverschwörung auf der Wartburg, Gescheites wie Dummes. Auch das Buntscheckige unserer Literatur, die Sucht unserer Poeten nach Originalität und daß jeder glaubt, eine neue Bahn machen zu müssen, sowie die Absonderung und Verisolierung unserer Gelehrten, wo jeder für sich steht und von seinem Punkte aus sein Wesen treibt.
Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und Halbweisen, das sind die gefährlichsten.
"Ich weiß recht gut", sagte Eduard, indem sie zusammen den Schloßberg wieder hinaufstiegen, "daß alles in der Welt ankommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluß."
Es ist nicht genug, daß man Talent habe. Es gehört mehr dazu, um gescheit zu werden. Man muß auch in großen Verhältnissen leben und Gelegenheit haben, den spielenden Figuren der Zeit in die Karten zu sehen und selber zu Gewinn und Verlust mitzuspielen.
Man meint immer, man müsse alt werden, um gescheit zu sein. Im Grunde aber hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist.
Wenn man eine Weile in der Welt gesehen hat, wie die gescheitesten Dinge mißlingen und das Absurdeste oft zu einem glücklichen Ziele führt, so kommt man wohl davon zurück, jemandem einen Rat erteilen zu wollen. Im Grunde ist es auch von dem, der einen Rat verlangt, eine Beschränktheit und von dem, der ihn gibt, eine Anmaßung. Man sollte nur Rat geben in Dingen, in denen man selber mitwirken will.
Das Kalte wird warm, / der Reiche wird arm, / der Narre gescheit: / Alles zu seiner Zeit.
Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.
Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität. Es ist nie daran zu denken, dass die Vernunft populär werde. Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein.
Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, / Und selbst am Ende bravo sagt, / Da muss es was Gescheites werden.
Der Aphorismus will nicht Dumme gescheit, sondern Gescheite nachdenklich machen.
Wenn man mit dem dümmsten Engländer über Politik spricht, wo wird er doch immer etwas Vernünftiges zu sagen wissen. Sobald man aber das Gespräch auf die Religion lenkt, wird der gescheiteste Engländer nichts als Dummheiten zu Tage fördern.
Nicht bloß das Tun, nicht bloß die Tatsache der hinterlassenen Leistung gibt uns ein Recht auf ehrende Anerkennung, sondern auch das Streben selbst, und gar besonders das unglückliche Streben, das gescheiterte, fruchtlose aber großmütige Wollen.
Esprit de conduit hat eigentlich viel Ähnlichkeit mit dem esprit de l'escalier. Auf der Treppe beim Weggehen sind wir ja alle in der Regel viel gescheiter, als im richtigen Augenblick.
Wenn es dem Dummen geglückt, dann sieht man in ihm den Gescheiten, / und wenn das Glück ihn verläßt, gilt der Gescheite für dumm.
Wer Urteilskraft in Geschäften zeigt, ist gescheit. Hat er dabei zugleich Witz, so heißt er klug.
Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht.
Ein gescheiter Mann muß so gescheit sein, Leute anzustellen, die viel gescheiter sind als er.
Haß ist gescheiterte Liebe.
Dumme Frauen werden mit gescheiten Männern fertig, aber es bedarf einer sehr klugen Frau. um einen Dummkopf zu lenken.
Die meisten Menschen sind, um glücklich zu sein, entweder nicht gescheit oder nicht dumm genug.
Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie sei ne Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
Eine Frau muß so gescheit aussehen, daß ihre Dummheit eine angenehme Überraschung bedeutet.
Immer und immer wieder bitte ich: weniger Zahlen, dafür gescheitere.
Wenn der Rat eines Toren einmal gut ist, so muß ihn ein gescheiter Mann ausführen.
Man muß immer etwas haben, auf das man sich freut, und das ist schon eine gescheite Gewohnheit, sich einen Wunsch vorzunehmen, auf dessen Erfüllung man spart.
Eine gescheite Maus weiß mehr als ein Loch.
Die Gelehrten sind nicht immer die Gescheiteren.
Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Willst du durchaus heiraten, nimm einen Narren; denn gescheite Männer wissen allzu gut, was ihr für Ungeheuer aus ihnen macht.
Eine Rezension wird geschrieben, damit ein Buch Leser findet, die gescheiter sind als der Rezensent.
Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, daß die Törichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue.
Die Hilfe Gottes, muß ich vermuten, / liegt für uns heute ein wenig im weiten; / denn nach diesem Leben hilft er den Guten, / in diesem Leben den Gescheiten.
Gescheit gedacht und dumm gehandelt, / so bin ich meine Tage durchs Leben gewandelt.
Laßt mich mit eurem Publikum / und euren gebildeten Leuten! / Sonst überall sind nur die Dummen dumm, / in Deutschland auch die Gescheiten.