Zitate mit "fliege"

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Junge Leute übernehmen in der Leitung und Durchführung von Geschäften mehr, als sie zu bewältigen vermögen, fliegen auf das Ziel zu, ohne Mittel und Maße zu bedenken, folgen einigen wenigen Grundsätzen, auf die sie zufällig gestoßen sind, führen Neuerungen ein ohne Rücksicht auf etwaige Nachteile, wenden sofort die schärfsten Mittel an und sind, was ihre Irrtümer verdoppelt, nicht dazu zu bringen, sie einzugestehen oder rückgängig zu machen, gleich einem ungezogenen Pferd, das weder stehen noch wenden will.

Den Eintagsfliegen gleichen meine Küsse, / Die abends kosend klare Seen umziehn, / Die deines Freundes graben tiefe Risse, / Ziehn über dich wie Pflüg und Wagen hin.

Jünglinge, die miteinander die höchsten Fragen diskutieren, reden und benehmen sich oft lächerlich. Sie sind junge Vögel, die mit unfertigen Flügeln fliegen möchten. Aber es ist etwas Herrliches in diesem Ringen.

Die Pegasusse fliegen tief: Es wird Anerkennung regnen.

Der Alter lehre nicht die Fische fliegen! / Es wär' ihm nützer, wenn er schwimmen lernte.

Wenn vorschnell ihr euch selber Kränze wobt, / verzeihlich scheint es und erklärlich: / Daß man den Tag schon vor dem Abend lobt, / ist Eintagsfliegen unentbehrlich.

Der Maulwurf hört in seinem Loch / ein Lerchenlied erklingen / und spricht: "Wie sinnlos ist es doch, / zu fliegen und zu singen!"

Der Mäßige wird öfters kalt genannt / von Menschen, die sich warm vor andern glauben, / weil sie die Hitze fliegend überfällt.

Jeder, der in sich fühlt, daß er etwa Gutes wirken kann, muß ein Plagegeist sein. Er muß nicht warten, bis man ihn ruft; er muß nicht achten, wenn man ihn fortschickt; er muß sein, was Homer an Helden preist: Er muß sein wie eine Fliege, die, verscheucht, den Menschen immer wieder von einer andern Seite anfällt.

Der Vater zeigt dich seinem Knaben, / ein jeder fragt und drängt und eilt, / die Fiedel stockt, der Tänzer weilt. / Du gehst, in Reihen stehen sie, / die Mützen fliegen in die Höh, / und wenig fehlt, so beugten sich die Knie, / als käm das Venerabile.

Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit.

Ich habe oft ein Gefühl, als ständen wir Menschen so unendlich einsam im All da, daß wir nicht einmal einer vom andern das Geringste wüßten und daß all unsre Freundschaft und Liebe dem Auseinanderfliegen vom Wind zerstreuter Sandkörner gliche.

Fürchte die schlechteste Fliege! Sie kann den edelsten Wein dir / doch verderben: Sie fällt eben hinein und ersäuft.

Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herumfliegen.

Liebe: zwei im Fliegen zu neuem Leben Geeinte.

Hinaus mir über die Gefilde, sag ich, / und mir die Rosen, die der Lenz verweigert, / mit eurem Atem aus der Flur gehaucht! / An euer Amt, ihr Priesterinnen der Diana, / daß eures Tempels Pforten rasselnd auf, / des glanzerfüllten, weihrauchduftenden / mir, wie des Paradieses Tore, fliegen! / Zuerst den Stier, den feisten, kurzgehörnten, / mir an den Altar hin; das Eisen stürz' ihn, / das blinkende, an heil'ger Stätte lautlos, / daß das Gebäu erschüttere, darnieder! / Ihr Dienrinnen, ihr rüstigen, des Tempels, / das Blut - wo seid ihr? - rasch, ihr emsigen! - / mit Perserölen, von der Kohle zischend, / von des Getäfels Plan hinweggewaschen! / Und all ihr flatternden Gewänder, schürzt euch, / ihr goldenen Pokale, füllt euch an, / ihr Tuben, schmettert, donnert, ihr Posaunen, / der Jubel mache, der melodische, / den festen Bau des Firmamentes beben! / O Prothoe! Hilf jauchzen mir, frohlocken, / erfinde, Freundin, Schwesterherz, erdenke, / wie ich ein Fest jetzt göttlicher, als der / Olymp durchjubelte, verherrliche.

Sollte nicht der Mensch seine Ideen von Gott ebenso zweckmäßig weben können wie die Spinne ihr Netz zum Fliegenfang?

Ich habe öfters gesehen, daß sich, wo die Schweine weiden, Krähen auf sie setzten und acht geben, wenn sie einen Wurm aufwühlen, herabfliegen und ihn holen, alsdann sich wieder an ihre alte Stelle setzen. Ein herrliches Sinnbild von dem Kompilator, der aufwühlt, und dem schlauen Schriftsteller, der es ohne viele Mühe zu seinem Vorteil verwendet.

Die Fliege, die nicht geklappt sein will, sitzt am sichersten auf der Klappe.

Der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen.

Wie man nicht wehren kann, daß einem die Vögel über den Kopf herfliegen, aber wohl, daß sie auf dem Kopfe nisten, so kann man auch bösen Gedanken nicht wehren, aber wohl, daß sie in uns einwurzeln.

Von Arbeit stirbet kein Mensch. Aber von ledig und müßig gehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen.

Ich kann fliegen, sagte der Wurm, als er mit dem Apfel vom Baum fiel.

Ohne Lächeln kommt der Mensch, ohne Lächeln geht er. Drei fliegende Minuten lang war er froh.

Wer Unheil ausbrütet, wird es auch fliegen lassen.

Langsam, Schritt für Schritt die Treppe weiter hinauf! Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, daß man sie in Sprüngen überfliegen dürfte. Und ist nicht jede Stufe, die man augenblicklich aufwärtssteigend betritt, ein Glück? Und ist nicht der Treppenabsatz, auf dem man einen Moment stillhält, und sich nochmals faßt, eine Seligkeit?

Diese Massen von Eintagswerken, die täglich entstehen, sind nur gemacht, um die Frauen zu unterhalten, haben weder Kraft noch Tiefe und fliegen alle vom Ankleidezimmer auf den Ladentisch. Auf diese Weise schreibt man immer wieder dieselben Bücher und macht sie immer wieder neu.

Jeder wird, wo immer er geht, von einer Wolke beruhigender Überzeugungen begleitet, die ihm wie Fliegen an einem Sommertage folgen.

Ein angewöhnter Fehler gleicht der Fliege, / Du jagst sie hundertmal in Zwischerräumen / Hinweg, und dennoch kehrt sie immer wieder / Und plagt dich immer ärger.

Willst du, Freund, die erhabensten Höhn der Weisheit erfliegen, / wag' es auf die Gefahr, daß dich die Klugheit verlacht! / Die kurzsichtige sieht nur das Ufer, das dir zurückflieht. / jenes nicht, wo dereinst landet dein mutiger Flug.

Wem der Himmel zu fern ist, der mag sich mit seiner Andacht vor einem Altar bescheiden. Wahre Gebete fliegen hoch über jenen Altar zu Gott.

Tod um Ehbruch? Nein! / Der Zeisig tut's, die kleine goldene Fliege. / Vor meinen Augen buhlt sie. / Laßt der Vermehrung Lauf!

Zeit ist wie ein Wirt nach heut'ger Mode, / der lau dem Gast die Hand drückt, wenn er scheidet, / doch ausgestreckten Arms, als wollt' er fliegen, / umschlingt den, welcher eintritt.

Wie Sommerfliegen schwärmt gemeines Volk, / und wohin fliegen Mücken als zur Sonne?

Mädchen, wohl durchgesommert und warm gehalten, sind wie Fliegen um Bartholomäi: Blind, ob sie schon ihre Augen haben. Und dann lassen sie sich handhaben, da sie zuvor kaum das Ansehen ertrugen.

Was liegst du lieber, Schlaf, in rauchigen Hütten, / auf unbequemer Streue hingestreckt, / von summenden Nachtfliegen eingewiegt, / als in der Großen duftenden Palästen, / unter den Baldachinen reicher Pracht / und eingelullt von süßen Melodien ?

Was Fliegen sind / den müßigen Knaben, das sind wir den Göttern. / Sie töten uns zum Spaß.

Gesetze sind wie Spinnweben, die kleine Fliegen fangen, aber Wespen und Hornissen entkommen lassen.

Kann man's nicht in Bücher binden, / was die Stunden dir verleihn, / gibt ein fliegend Blatt den Winden! / Muntre Jugend hascht es ein.

Was kriechet unde flieget / und Bein zur Erde bieget. / das sah ich unde sag euch das: / Der keines lebet ohne Haß.

Auch in der Natur ist alles irgendwie geordnet, wenn auch in verschiedener Weise: schwimmende und fliegende Tiere und Pflanzen. Und es ist nicht so, dass eines beziehungslos neben dem anderen stünde, sondern überall gibt es Beziehungen. Auf ein Ziel hin ist alles in der Welt gerichtet.

Nicht ist's schwacher Spinnen Sache jagend Beute zu erlangen; / sie zu nähren, müssen Fliegen / sich in ihren Netzen fangen.

Dir fehlen Flügel und du möchtest fliegen? Krieche!

Wenn ein Drachenflieger fernsehgerecht gegen eine Betonmauer prallt, dann ist das nicht tragisch, sondern komisch.

Zu viele Autoren gleichen Fischen oder Vögeln, die in dieselbe Richtung schwimmen oder fliegen wollen, gleichzeitig den Kurs ändern und sich in derselben Jahreszeit gleich verhalten.

Wir brauchen einen freien Wettbewerb der Flughäfen und Fluggesellschaften. Wir Bürger wollen endlich selbst entscheiden, mit wem und von wo aus wie fliegen.

Am Schreibtisch kann ich ein kleines bißchen fliegen.

Die Menschheit kann nicht verstehen, daß wir zwar zum Mond fliegen, aber Autoradios und Kraftfahrzeuge nicht hinreichend sichern können.

Vorteil trifft zwei Fliegen auf einen Schlag.

Die Wünsche des Mannes gehen zu Fuß. Die Wünsche der Frau fliegen.

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