Zitate mit "feld"
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Die Frau ist Feld und Weide, aber sie ist auch Sodom und Gomorrha.
Mut auf dem Schlachtfelde ist bei uns Gemeingut. Aber Sie werden nicht selten finden, daß es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehlt.
Ein deutsches philosophisches System kommt mir vor wie ein Getreidefeld, zu dem man uns hinführt und uns freundlich einlädt, uns satt zu essen.
Wo schlägt ein Herz, das bleibend fühlt? / Wo ruht ein Grund, nicht stets durchwühlt? / Wo strahlt ein See, nicht stets durchspült? / Ein Mutterschoß, der nie erkühlt? / Ein Spiegel, nicht für jedes Bild? / Wo ist ein Grund, ein Dach, ein Schild, / ein Himmel, der kein Wolkenflug, / ein Frühling, der kein Vogelzug, / wo eine Spur, die ewig treu, / ein Gleis, das nicht stets neu und neu? / Ach, wo ist Bleibens auf der Welt, / ein redlich, ein gefriedet Feld, / ein Blick, der hin und her nicht schweift / und dies und das und nichts ergreift, / ein Geist, der sammelt und erbaut - / ach, wo ist meiner Sehnsucht Braut?
Das junge Mädchen ist wie ein grünes Kornfeld unter dem Schnee.
Mit vielen Ideen ist man noch kein geistvoller Mann, mit vielen Soldaten noch kein guter Feldherr.
Junggesellen sind für Frauen so etwas wie Feldherren, die noch keine Schlacht verloren haben.
Wie überhaupt die ausgezeichneten Feldherren niemals aus der Klasse der vielwissenden oder gar gelehrten Offiziere hervorgegangen sind, sondern meistens ihrer ganzen Lage nach auf keine große Summe des Wissens eingerichtet sein konnten.
Die moralischen Hauptkräfte sind: Die Talente des Feldherrn, kriegerische Tugend des Heeres, völkischer Geist desselben.
Wär' auch die ganze Welt mit Dornen rings umstellt, / ein Herz, das Liebe fühlt, bleibt stets ein Rosenfeld.
Jeder lebensfähige Gedanke bricht sich selbst Bahn und schafft sich Aufnahme, schafft sich Felder, die ihn nähren, Satzungen, die ihn verkörpern, Waffen, die für ihn kämpfen, und Jünger, die ihn verbreiten.
Auf den Schlachtfeldern herrscht gegenseitige Achtung. Der Haß staut sich dafür in den Schulen, den Salons und bei den Krämern.
Grabet euer Feld ins zierlich Reine, / daß die Sonne gern den Fleiß bescheine; / wenn ihr Bäume pflanzt, so sei's in Reihen, / denn sie läßt Geordnetes gedeihen.
Warum der Strom des Genies so selten ausbricht, so selten in hohen Fluten hereinbraust und eure staunende Seele erschüttert? Liebe Freunde, da wohnen die gelassenen Herren auf beiden Seiten des Ufers, denen ihre Gartenhäuschen, Tulpenbeete und Krautfelder zugrunde gehen würden, die daher in Zeiten mit Dämmen und Ableiten der künftig drohenden Gefahr abzuwehren wissen.
Dann baut ich, grandios, mir selbst bewußt, / am luftigen Ort ein Schloß zur Lust. / Wald, Hügel, Flächen, Wiesen, Feld / zum Garten prächtig umbestellt: / Vor grünen Wänden Sammetmatten, / Schnurwege, kunstgerechte Schatten, / Kaskadensturz, durch Fels zu Fels gepaart, / und Wasserstrahlen aller Art: / Ehrwürdig steigt es dort; doch an den Seiten, / da zischts und pißts in tausend Kleinigkeiten. / Dann aber ließ ich allerschönsten Frauen / vertraut-bequeme Häuslein bauen, / verbrächte da grenzenlose Zeit / in allerliebst-geselliger Einsamkeit. / Ich sage:Fraun! den ein für allemal / denk ich dei Schönen im Plural.
Es ist eine so angenehme Empfindung, sich mit etwas zu beschäftigen, was man nur halb kann, daß niemand den Dilettanten schelten sollte, wenn er sich mit einer Kunst abgibt, die er nie lernen wird, noch den Künstler tadeln dürfte, wenn er, über die Grenze seiner Kunst hinaus, in einem benachbarten Felde sich zu ergehen Lust hat.
Immer war mir das Feld und der Wald und der Fels und die Gärten / nur ein Raum, und du machst sie, Geliebte, zum Ort.
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten / Feld und Wald. Auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken / übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel. / Jede Wiese sproßte von Blumen in duftenden Gründen, / festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.
Ein Feldherr ohne Heer scheint mir ein Fürst, / der die Talente nicht um sich versammelt.
Als mich vor zehn, zwölf Jahren, in der glücklichen Zeit nach dem Befreiungskriege, die Gedichte des Divan in ihrer Gewalt hatten, war ich produktiv genug, um oft an einem Tage zwei bis drei zu machen. und auf freiem Felde, im Wagen oder im Gasthof; es war mir alles gleich. Jetzt, am zweiten Teil meines Faust, kann ich nur in den frühen Stunden des Tags arbeiten, wo ich mich vom Schlaf erquickt und gestärkt fühle und die Fratzen des täglichen Lebens mich noch nicht verwirrt haben. Und doch, was ist es, das ich ausführe! Im allerglücklichsten Fall eine Seite.
Es kann wohl sein, daß der Mensch durch öffentliches und häusliches Geschick zu Zeiten gräßlich gedroschen wird; allein das rücksichtslose Schicksal, wenn es die reichen Garben trifft, zerknittert nur das Stroh, die Körner aber spüren nichts davon und springen lustig auf der Tenne hin und wider, unbekümmert, ob sie zur Mühle, ob sie zum Saatfeld wandern.
Vergleiche doch die jugendliche Glut, / die selbstischen Besitz verzehrend hascht, / nicht dem Gefühl des Vaters, der entzückt, / in heilgem Anschaun stille hingegeben, / sich an Entwicklung wunderbarer Kräfte, / sich an der Bildung Riesenschritten freut. / Der Liebe Sehnsucht fordert Gegenwart; / doch Zukunft ist des Vaters Eigentum. / Dort liegen seiner Hoffnung weite Felder, / dort seiner Saaten keimender Genuß.
Ein großer Teil des Alten Testaments ist mit erhöhter Gesinnung, ist enthusiastisch geschrieben und gehört dem Felde der Dichtkunst an.
Der Krieg ist im Begriff, sich unter Umgehung des Kampfes zur Ausrottung zu vereinfachen, und da seine Feldherren, soldatisch gesehen, ähnlich heruntergekommen sind wie die Kammerjäger, unter denen man einst die Leibjäger eines Fürsten und erst später die Vertilger von Ratten, Mäusen und anderem lästigen Ungeziefer verstand, sollte man ihnen nach einer geglückten Waffentat eigentlich die "Goldene Wanze" an die Heldenbrust heften.
Frohmut ist die Freude eines Vogels auf dem Felde: Sorglosigkeit die Freude eines Vogels im Käfig.
Man erobert die Welt nicht bloß als Feldherr, indem man sie unterwirft, sondern auch als Philosoph, indem man sie durchdringt, und als Künstler, indem man sie in sich aufnimmt und sie wieder gebiert.
Wie auf dem Felde die Weizenhalmen so wachsen und wogen im Menschengeist / die Gedanken. / Aber die zarten Gedanken der Liebe sind wie lustig dazwischenblühende rot' und blaue Blumen.
Abend wird es wieder: / Über Wald und Feld / Säuselt Frieden nieder, / Und es ruht die Welt.
Tot ist nun, die mich erzog und stillte, / tot ist nun die jugendliche Welt, / diese Brust, die einst ein Himmel füllte, / tot und dürftig wie ein Stoppelfeld.
Es gibt Grade der Begeisterung. Von der Lustigkeit an, die wohl der unterste ist, bis zur Begeisterung des Feldherrn, der mitten in der Schlacht unter Besonnenheit den Genius mächtig erhält, gibt es eine unendliche Stufenleiter. Auf dieser auf- und abzusteigen, ist Beruf und Wonne des Dichters.
Wenn ich auf all dein Tun und Treiben zurückblicke, dann ist mir, als überschaute ich ein weites, überall mit vernichteten Menschenschicksalen bedecktes Schlachtfeld.
Weißt du, was die alten Männer tun, wenn sie 50 Jahre lang um Reichtümer und Ehrenstellen gebuhlt haben? Sie lassen sich auf einen Herd nieder und bebauen ein Feld. Dann, und dann erst, nennen sie sich weise. Sage mir, könnte man nicht klüger sein als sie, und früher dahin gehen, wohin man am Ende doch soll?
Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder, sie geben das Empfangene zehnfach zurück.
Wer seine Schüler das ABC gelehrt, hat eine größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen.
Deine Begierden und dein Geschmack sind jetzt deine Tyrannen. Laß es gut sein; man muß sie austoben lassen. Sich ihnen widersetzen, ist Torheit. Sie werden am sichersten eingeschläfert und endlich gar überwunden, wenn man ihnen freies Feld läßt.
Deine Begierden werden am sichersten eingeschläfert und endlich gar überwunden, wenn man ihnen freies Feld lässt. Sie reiben sich selbst auf.
Es ist ein eigner Pflug, womit Verkäufer pflügen / das Feld der Kaufmannschaft. Wie heißt er denn? Das Lügen.
Jugend ist des Traurens Feind, schicket wider das ins Feld: / Musik, Buhlschaft, Wein und Spiel und den General, das Geld.
Der Mensch ist ein Feld, auf dem alles wachsen kann; nur wenig wird gesäet darauf.
Die Marktwirtschaft kennt keine politischen Grenzen. Ihr Feld ist die Welt.
Vier G dürfen einem Feldherrn nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück.
Das Feld der realen Tätigkeit für die Armee ist der Krieg; ihre Entwicklung aber, ihre Gewöhnung und ihr längstes Leben fallen in den Frieden.
Den wirklich gelehrten Menschen geht es wie den Kornhalmen auf dem Felde: Sie wachsen frisch auf und richten den Kopf gerade und stolz in die Luft, solange die Ähren noch leer sind. Sobald sie angeschwollen, voll Korn sind und reif werden, senken sie demütig die Häupter.
Bleib' nicht auf ebnem Feld! / Steig' nicht so hoch hinaus! / Am schönsten sieht die Welt / von halber Höhe aus.
Du mußt jeden Tag auch deinen Feldzug gegen dich selber führen.
Die Leidenschaft macht die besten Beobachtungen und die elendsten Schlüsse. Sie ist ein Fernrohr, dessen Feld desto heller, je enger es ist.
Da zur Besonnenheit ein Gegenstand derselben gehört wie zur Unbesonnenheit dessen Entbehrung: So sind die gemeinen Herzen der Zeit viel zu verarmt, um der Besinnung ein reiches Feld zu geben.
Sonst leidlich vernünftige Leute sobald sie aufs Kampffeld der politischen Parteien kommen, sind sie blinde Zänker, Spitzbuben und Toren.
Nie konnte ich etwas schaffen mit der Feder in der Hand vor einem Tisch und Papier. Auf den Spaziergängen zwischen Feldern und Bäumen, nachts in meinem Bett, während der Schlaf mich flieht, schreibe ich in meinem Gehirn.
Der feine Griff und der rechte Ton, / das lernt sich nur um des Feldherrn Person.