Zitate mit "haar"

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Weiße Haare sind die Schaumspitzen, die das Meer nach dem Sturme bedecken.

Ein Mann mit weißen Haaren ist wie ein Haus, auf dessen Dach Schnee liegt. Das beweist aber noch lange nicht, daß im Herd kein Feuer brennt.

Jüngling wirst du nicht wieder noch Mann, wenn das Haar sich dir bleichte, aber sobald du nur willst, wirst du von neuem ein Kind.

Nichts verächtlicher als ein brausender Jünglingskopf mit grauen Haaren.

Alle die Kränze der Lust, womit ich die Schläfe mir schmückte, / jede Salbe, die einst zierte mein lockiges Haar, / ist verflogen, o Freund; die Kränze sind alle verwelket. / Auch der Zunge Genuß, jegliche niedliche Kost / ging mit der Stunde dahin. Nur was die Seele mir schmückte, / was durch's Ohr ich dem Geist schenkte, das hab ich, o Freund.

Graues Haar ist eine prächtige Krone.

Unversehens wird man ein Greis mit silberweißem Haar.

Vor den Lebensabend haben die Götter die ersten grauen Haare, den Zweiten Frühling und die Dritten Zähne gesetzt.

Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation.

Schwarze Brauen, / sagt man, sind schön bei manchen Fraun. Nur muß / nicht zuviel Haar darin sein, nur ein Bogen, / ein Halbmond, fein gemacht wie mit der Feder.

Am Stirnhaar lasst den Augenblick uns fassen.

Wenn möglicherweise ein türkischer Polizist im deutschen Staatsdienst einem deutschen Autofahrer ein Knöllchen verpaßt, das wird manchen die Haare durch den Hut treiben.

Wollen die Bürger mit Fürsten gehen, so müssen sie Geld oder Haar lassen.

Ein Mensch, sonderlich ein Christ, muß ein Kriegsmann sein und mit den Feinden in Haaren liegen.

Laß dich den Teufel bei einem Haare fassen, und du bist sein auf ewig.

Das Glück ist eine leichte Dirne / und weilt nicht gern am selben Ort; / sie streicht das Haar dir Von der Stirne / und küßt dich rasch und flattert fort. / Frau Unglück hat im Gegenteile / dich liebefest ans Herz gedrückt; / sie sagt, sie habe keine Eile, / setzt sich zu dir ans Bett und strickt.

Da wir Deutschen die einzige Nation sind, für die "von gestern" ein Schimpfwort ist: sind wir auch die undankbarste gegenüber Menschen, die Verdienste haben: Graue Haare sind hierzulande ehrenrührig.

Es lebt aber, wie ich an allem merke, in Berlin ein so verwegener Menschenschlag beisammen, dass man mit der Delikatesse nicht weit reicht, sondern dass man Haare auf den Zähnen haben und mitunter etwas grob sein muss, um sich über Wasser zu halten.

Eine Frau ist der widersinnigste Guß aus Eigensinn und Aufopferung, der nur vorkommen kann. Sie läßt sich für ihren Mann wohl den Kopf abschneiden, aber nicht die Haare.

So sind sie nun, Britanniens Kinder, alle: / Trifft man aufs Haar nicht den gewohnten Brauch, / so weisen sie's zurück und lächeln vornehm.

Ich weiß wohl, was ihr mögt, ihr alten Böhmen: / Gekauert sitzen in verjährtem Wust, wo kaum das Licht durch blinde Scheiben dringt, / verzehren, was der vor'ge Tag gebracht, / und ernten, was der nächste soll verzehren, / am Sonntag Schmaus, an Kirchmeß plumpen Tanz, / für alles andre taub und blind! / So möchtet ihr. Ich aber mag nicht so! / Wie den Ertrinkenden man faßt am Haar, / will ich euch fassen, wo's am meisten schmerzt: / Den Deutschen will ich setzen euch in Pelz, / der soll euch kneipen, bis euch Schmerz und Ärger / aus eurer Dumpfheit wecken und ihr ausschlagt / wie ein gesporntes Pferd.

Es steckt ihm im Fleisch und nicht im Haar, man schör' es sonst ab.

Frauen haben langes Haar und kurzen Sinn.

Wär mir's nicht untersagt, / das Innre meines Kerkers zu enthüllen, / so höb ich eine Kunde an, von der / das kleinste Wort die Seele dir zermalmte, / dein junges Blut erstarrte, deine Augen / wie Stern' aus ihren Kreisen schießen machte, / dir die verworrnen krausen Locken trennte / und sträubte jedes einzle Haar empor / wie Nadeln an dem zornigen Stacheltier: / Doch diese ewige Offenbarung faßt / kein Ohr von Fleisch und Blut.

Wer über seinen Kampf um Lebens-Glück / Sich nur ein Haar versehrt, nur Einzelnes / Im Auge, Nächstes im Gefühl, wohl gar / Gesundheit sich verscheucht — die Schöpferin / Der Freude aus dem langen Lebensstrome, / Der gleicht dem Kinde, das den Korb voll Perlen / Durch den Wald voll Räuber, Sturm und Blitze / Auf hohlem Boden sicher hingetragen — / Und nun, bei Blumenpflücken, sie verliert

Wohl dreimal soviel Land / gäb' ich dem wohlverdienten Freund, / doch wo's auf Handel ankommt, merkt ihr wohl, / da zank' ich um ein Neuntel eines Haars.

Frommer Augen helle Lust / überstrahlt an voller Brust / blitzendes Geschmeide / geh und lieb und leide! / / Merke dir's, du blondes Haar: / Schmerz und Lust Geschwisterpaar, / unzertrennlich beide / geh und lieb und leide!

Der Fuchs ändert das Haar, / Und bleibt doch der Fuchs, der er war.

Im Kreis der Jugend muß man weilen, / der Jugend Lust und Freude teilen. / Wer das vermag, der wird bewahren / ein junges Herz bei grauen Haaren.

Jüngling, trauerst du in Jahren, / wo die Pflicht sich freuen heißt? / Schäme dich - so frisch an Haaren, / Jüngling, und so schwach an Geist!

Die heutige Jugend ist grässlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.

Schalkhafter Mädchen Zunge kann zerschneiden / wie allerfeinst geschliffner Messer Klingen / das kleinste Haar.

Mancher findet nur darum ein Haar in jeglicher Suppe, / weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.

Um der grauen Haar und Runzeln willen darfst du nicht denken, es habe einer lange gelebt. Nicht lange gelebt hat er, nur lange dagewesen ist er.

Der Sommer fast vorbei / Wind in meinen Haaren / Der Herbst steht vor der Tür / Mit dir nach vielen Jahren / Voller Sorgen - voller Glück / Alles liegt solang zurück / Lass uns nochmal alles geben / Heut beginnt der Rest vom Leben

Trauert nicht, ihr Völkerscharen, / Ob der schweren Zeit der Not. / Packt das Leben bei den Haaren, / Morgen ist schon mancher tot.

Die Liebe mit grauen Haaren wird interessanter, weil sie immer auch den geistigen Aspekt hat.

DAS ALTER / / Die wilden Jahre sind vergangen / Die Zeit mit Dir verging im Flug / Geblieben ist mir mein Verlangen / Von Dir bekomm ich nie genug / Auch mit den silbergrauen Haaren / Und vielen Falten im Gesicht / Sind die Gefühle wie sie waren / Wir lieben uns - mehr will ich nicht

Die lange Haar am Hals hat, bekommt einen reichen Mann.

Jeden Morgen verwandelt man sich vermittelst Chemikalien, Wasser & Seife, aus einem spreizhaarigen fettigen Troll in ein glattköpfig-kühles Gedankenwesen.

Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen.

Wer in sich selbst nicht das Gefühl für Würde findet, sondern sie in der Meinung anderer suchen muß, der liest stets in den Augen anderer Menschen. wie jemand, der falsche Haare trägt, in jeden Spiegel sieht, ob sich auch nicht etwas verschoben habe.

Es kann zuweilen von einigem Nutzen sein, an den Haaren gezogen zu werden.

Das Mutterherz ist der schönste und unverlierbare Platz des Sohnes, selbst wenn er schon graue Haare trägt. Und jeder hat im ganzen Weltall nur ein einziges solches Herz.

Nimm die Gelegenheit vorn bei dem kurzen Haar, / sonst beut sie hinten dir den kahlen Nacken dar.

Reich muß sie sein, das ist ausgemacht; verständig, oder ich mag sie nicht; tugendhaft, oder ich biete gar nicht auf sie; schön, oder ich sehe sie nicht an, sanft, oder sie soll mir nicht nahekommen; edel, oder ich nehme sie nicht und gebe man mir noch einen Engel zu; angenehm in ihrer Unterhaltung, vollkommen in der Musik: Und wenn sie das alles ist, so mag ihr Haar eine Farbe haben, wie es Gott gefällt.

Für seine blonden Haare sucht man sich eine Geliebte, für die grauen eine Gattin.

Die uneinigen Pfaffen werden eins über des Ketzers Haar.

Wenn die Pfaffen sich in den Haaren liegen, so lacht der Teufel.

Verloren ist ein kleiner Staat, sobald er der Übermacht in seinem Recht um ein Haar breit nachgibt.

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