Zitate mit "segen"
59 Fundstellen
Jubilate heißt jeder Tag, / auf dem der Arbeit Segen lag.
Der Mißerfolg hat einen Segen, / der mir verklärt den trübsten Tag: / Er macht uns beliebter bei den Kollegen, / als ein Erfolg es je vermag.
Denk an das Aug', das überwacht / noch eine Freude dir bereitet, / denk an die Hand, die manche Nacht / dein Schmerzenslager dir gebreitet, / des Herzens denk, das einzig wund / und einzig selig deinetwegen, / und dann knie nieder auf den Grund / und fleh um deiner Mutter Segen!
Es gibt leider nicht sehr viele Eltern, deren Umgang für ihre Kinder wirklich ein Segen ist.
Wohl Keime wecken mag der Regen, / der in die Scholle niederbricht, / doch golden Korn und Erntesegen / reift nur heran im Sonnenlicht.
Ich muß frische Luft haben, vielleicht erstes Zeichen von Hydropsie. Kann eigentlich Fremdwörter nicht leiden. Aber mitunter sind sie doch ein Segen. Wenn ich so zwischen Hydropsie und Wassersucht die Wahl habe, bin ich immer für Hydropsie. Wassersucht hat etwas so kolossal Anschauliches.
Ich habe noch niemals / euch so munter gesehn und eure Blicke so lebhaft. / Fröhlich kommt ihr und heiter; man sieht, ihr habet die Gaben / unter die Armen verteilt und ihren Segen empfangen.
Unsere Nachbarn, die Franken, in ihren früheren Zeiten / hielten auf Höflichkeit viel; sie war dem Edlen und Bürger / wie den Bauern gemein, und jeder empfahl sie den Seinen. / Und so brachten bei uns auf deutscher Seite gewöhnlich / auch die Kinder des Morgens mit Händeküssen und Knixchen / Segenswünsche den Eltern.
Genieße mäßig Füll und Segen; / Vernunft sei überall zugegen, / wo Leben sich des Lebens freut. / Dann ist Vergangenheit beständig, / das Künftige voraus lebendig, / der Augenblick ist Ewigkeit.
Die Verdammnis, daß wir des Landes Mark verzehren, läßt keinen Segen der Behaglichkeit grünen.
Segen denen, die gefunden früher Liebe Rosenstunden!
Das Zeitungslesen des Morgens ist eine Art von realistischem Morgensegen.
Zu lang, zu lang schon treten die Sterblichen / sich gern aufs Haupt und zanken um Herrschaft sich, / den Nachbar fürchtend, und es hat auf eigenem Boden der Mann nicht Segen.
Das mütterliche Herz folgt den Kindern, wenn sie von dannen ziehen und der Segen der Mutter waltet über ihnen vom Morgen bis zum Abend; sie träumt von ihnen und in schlaflosen Nächten betet sie für sie.
In geborgtem Geld ist kein Segen.
Um eines Siegs, / der deine junge Seele flüchtig reizt, / willst du das Spiel der Schlachten neu beginnen? / Weil unerfüllt ein Wunsch, ich weiß nicht welcher, / dir im geheimen Herzen blieb, den Segen, / gleich einem übellaun'gen Kind, hinweg, / der deines Volks Gebete krönte, werfen?
Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten!
Dem Nächsten nütze sein, den Höchsten recht verehren, / kann geben dorten Heil und hier den Segen mehren.
Ein Beruf macht gedankenlos, darin liegt sein größter Segen. Denn er ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art anfallen, erlaubtermaßen zurückziehen kann.
Ein gutes Gedächtnis ist ein Fluch, der einem Segen ähnlich sieht.
Soll einst die Nachwelt dich mit Segen nennen, / Musst du den Fluch der Mitwelt tragen können.
Dem dunklen Schooß der heilgen Erde / Vertrauen wir der Hände That, / Vertraut der Sämann seine Saat / Und hofft, daß sie entkeimen werde / Zum Segen, nach des Himmels Rath. / Noch köstlicheren Samen bergen / Wir trauernd in der Erde Schooß / Und hoffen, daß er aus den Särgen / Erblühen soll zu schönerm Loos.
Aus der Wolke / Quillt der Segen, / Strömt der Regen; / Aus der Wolke, ohne Wahl, / Zuckt der Strahl.
Arbeit ist des Bürgers Zierde, / Segen ist der Mühe Preis. / Ehrt den König seine Würde, / Ehret uns der Hände Fleiß.
Der Weg der Ordnung, ging er auch durch Krümmen, / er ist kein Umweg. Gradaus geht des Blitzes, / geht des Kanonballs fürchertlicher Pfad. / Schnell, auf dem nächsten Wege langt er an, / macht sich zermalmend Platz, um zu zermalmen. / Mein Sohn! Die Straße, die der Mensch befährt, / worauf der Segen wandelt, diese folgt / der Flüsse Lauf, der Täler freien Krümmen, / umgeht das Weizenfeld, den Rebenhügel, / des Eigentums gemeßne Grenzen ehrend. / So führt sie später, sicher doch zum Ziel.
Heilge Ordnung, segenreiche / Himmelstochter, die das Gleiche / Frei und leicht und freudig bindet, / Die der Städte Bau begründet, / Die herein von den Gefilden / Rief den ungesell’gen Wilden, / Eintrat in der Menschen Hütten, / Sie gewöhnt zu sanften Sitten / Und das theuerste der Bande / Wob, den Trieb zum Vaterlande!
Arbeit! Arbeit! Segensquelle, / Arbeit ist das Zauberwort, / Arbeit ist des Glückes Seele, / Arbeit ist des Friedens Hort!
Ein Königsthron hier, dies gekrönte Eiland, / dies Land der Majestät, der Sitz des Mars, / dies zweite Eden, halbe Paradies, / dies Bollwerk, das Natur für sich erbaut, / der Ansteckung und Hand des Krieges zu trotzen, / dies Volk des Segens, diese kleine Welt, / dies Kleinod, in die Silbersee gefaßt, / die ihr den Dienst von einer Mauer leistet, / von einem Graben, der das Haus verteidigt / vor weniger beglückter Länder Neid, / der segensvolle Fleck, dies Reich, dies England.
Gewinn ist Segen, wenn man ihn nicht stiehlt.
Darum sollte jeder Soldat im Kriege es wie jeder kranke Mann in seinem Bette machen: Jedes Stäubchen aus seinem Gewissen waschen. Und wenn er stirbt, ist der Tod für ihn ein Gewinn. Wenn er nicht stirbt, so war die Zeit segensvoll verloren, worin eine solche Vorbereitung gewonnen ward. Und bei dem, welcher davonkommt, wäre es keine Sünde, zu denken, daß, da er Gott ein so freies Anerbieten macht, dieser ihn den Tag überleben läßt, um seine Größe einzusehen und andere zu lehren, wie sie sich vorbereiten sollen.
Ein schwindlicht und unzuverlässig Haus / hat der, so auf das Herz des Volkes baut. / O blöde Menge! Mit wie lautem Jubel / drang nicht dein Segen Bolingbrokes zum Himmel, / eh du, wozu du wolltest, ihn gemacht! / Und da er nun nach deiner Lust bereitet, / bist du so satt ihn, viehischer Verschlinger, / daß du ihn auszuspein dich selber reizest. / So, du gemeiner Hund du, entludest du / die Schlemmerbrust vom königlichen Richard. / Nun möchtest du dein Weggebrochnes fressen / und heulst danach.
Segen der Arbeit! Wärest du Gottes Fluch, wie müßte dann sein Segen sein?
Zum Segen des Glücks bekennen sich nur die Unglücklichen; die Glücklichen führen alle ihre Erfolge auf Klugheit und Tüchtigkeit zurück.
Durch sein Bewusstsein vermag sich der Mensch von allem Bösen zu befreien - kann er alles zum Segen für sich selbst und für die Welt wenden.
Zu lieben ist Segen, geliebt zu werden Glück.
Es gibt keinen größeren Segen für die Menschen als den Fluch des Paradieses: Im Schweiß deines Angesichts sollst du dein Brot essen!
Man klagt, daß alte Lieb' und Treue sei verloren, / daß aller Segen sich verkehrt in einen Fluch; / allein, wenn ich die Zeit, die vorhergeht, durchsuch', / so dank' ich Gott, daß ich in dieser bin geboren.
Der größte Segen auf dem Erdenrund, / wenn Weib und Gatten treuer Eintracht Band umschlingt.
Der Vollendete gleicht dem Wasser: Allen Wesen spendet es willig Erquikkung und Segen. Streitlos erfüllt es die Tiefen, die der Mensch flieht, und ist dem Tao am nächsten.
Hoffnung, die so ziellos schweift, / vielen Menschen gereicht sie zum Segen, / vielen ist sie nur Trug ihrer eitlen Begier.
Der Irrtum ist / zwar aller Menschen ganz gewisses Teil, / doch wer auch irrt, er bleibt nicht ohne Rat, / nicht ohne Segen, wenn er Heilung sucht / von seiner Krankheit, nicht in Starrsinn fällt.
Denn kann gleich jedem einzelnen von euch / den Kopf ich schleudern vor die eignen Füße, / zusammen seid ihr mächtiger als ich. / Ihr seid mein Aug', ihr seid mein Ohr, durch euch / gelangt des Flehens Stimme bis zu mir. / Ihr sammelt meinem Blick die schwachen Strahlen, / die, sich durchkreuzend und wie oft gebrochen, / aus ferner Niedrung schimmern bis zum Thron. / Ihr seid die Arme meiner Macht, die Boten, / die meinen Segen tragen übers Land.
Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit - aber erwarte nicht, dass er sie auch noch tut.
Des Vaters Segen bauet den Kindern Häuser, aber der Mutter Fluch reißet sie nieder.
Wenn das gesamte Dasein des Menschen nur noch aus Angst besteht, verwandeln sich alle Strukturen seiner kreatürlichen Existenz von Segen in Fluch, von Heil in Unheil, von Glück in Unglück.
Vatersegen baut den Kindern Häuser, Mutterfluch reißt sie nieder.
Sich regen bringt Segen.
Um ein Unglück kümmere dich drei Jahre nicht, und es wird zum Segen!
Wer Kinder hat, hat auch Segen.
Es liegt kein Segen auf der Frau, die reist, und es liegt kein Segen auf dem Mann, der nicht reist.