Zitate mit "brot"
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Wucher ist das sicherste Mittel zum Gewinn, obwohl eines der schlechtesten, da er nichts anderes bedeutet, als sein Brot zu essen "in sudore vultus alieni", das heißt "im Schweiße des Angesichts eines andern.
Ein Stück Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen; aber unsere Kultur hat die Gastronomie erschaffen.
Abwägen - Kunstvoll dein Brot untersuchen, um festzustellen, auf welcher Seite es mit Butter bestrichen ist.
Ein Bettler sagt dem anderen wo es Brot gibt. So ist es, wenn Christen von ihrem Glauben erzählen.
Minister fallen wie Butterbrote gewöhnlich auf die gute Seite.
Die Tageszeitungen sind ein lebensnotwendiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens; sie gehören gewissermaßen zum täglichen Brot.
Die Begeisterung ist das tägliche Brot der Jugend. Die Skepsis ist der tägliche Wein des Alters.
Die Begeisterung ist das tägliche Brot der Jugend. Diese Skepsis ist der tägliche Wein des Alters.
Wer als Wein- und Weiberhasser / Jedermann im Wege steht, / Der genieße Brot und Wasser, / Bis er endlich in sich geht.
Der Kampf ums tägliche Brot trocknet die Tränen.
Dann wirst du spüren, nach wie salz'gen Teigen / das fremde Brot schmeckt, und wie hart es ist, / die fremden Treppen auf- und abzusteigen.
Die Ambrosia der früheren Jahrhunderte ist das tägliche Brot der späteren.
Auch die Augen haben ihr täglich Brot: Den Himmel.
Brotstudium und Forscherdrang – der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis.
Nicht Reformationen und Revolutionen tun uns not, sondern eine Einkehr zu einer wahren Sittlichkeit: Daß wir die Arbeit lieben und ehren sollen, die uns unser täglich Brot gibt.
Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.
Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot.
Er pochte an manche Herzenstür, / und drinnen rief's: Herein! / Er bat um einen Bissen Brot, / man gab ihm einen Stein. / Und so bekam er Stein auf Stein. / Er trug sie heimatwärts / und baute sich ein Mauerwerk / rings um sein eignes Herz.
Wer nie sein Brot mit Tränen aß, / wer nie die kummervollen Nächte / auf seinem Bette weinend saß, / der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte. / Ihr führt ins Leben uns hinein, / ihr laßt den Armen schuldig werden, / dann überlaßt ihr ihn der Pein: / Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.
Wir alle hungern nach Menschenliebe, und wenn man hungert, schmeckt auch schlecht gebackenes Brot.
Sie haben mich gequälet, / geärgert blau und blaß, / die einen mit ihrer Liebe, / die andern mit ihrem Haß. / Sie haben das Brot mir vergiftet, / sie gossen mir Gift ins Glas, / die einen mit ihrer Liebe, / die andern mit ihrem Haß. / Doch sie, die mich am meisten / gequält, geärgert, betrübt, / die mich nie gehasset / und hat mich nie geliebt.
Bet' und arbeit', ruft die Welt. / Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. / An die Türe pocht die Not - / Bete kurz! denn Zeit ist Brot.
Besser ist es, die Zunge zu beherrschen, als zu fasten bei Wasser und Brot.
Spricht der Hungrige von Freiheit, meint er Brot.
Ein guter Witz geht immer für ein Stück Brot.
Den wir mit unsers Lebens / Gefahr erretteten, der ist uns teuer, / so wie dem Araber der teuer ist, / dem er ein Stück von seinem Brote gab.
Mit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen.
"Wes Brot ich esse, des Lied ich singe" ist ein Soldatenlied, das Ludwig XIV. mit Louvois und seinem Beichtvater Tellier gedichtet und in Musik gesetzt hat.
Das Ideal ist kein Leckerbissen, sondern tägliches Brot.
Wenn ich in einem Buch eine Lieblingsfigur sterben lassen mußte, bin ich sehr oft in Tränen ausgebrochen. Ich habe dann meist ein Stück Brot mit Gänseschmalz gegessen, um darüber hinwegzukommen. Ein bescheidener Leichenschmaus, der seinen Zweck erfüllt.
Manche Leute sprechen das Gebet um das tägliche Brot so, als betriebe der liebe Gott eine Bäckerei.
Die Kunst geht nach Brot.
Die Bewegungsgründe, woraus man etwas tut, könnten so wie die 32 Winde geordnet und die Namen auf ähnliche Art formiert werden: Brotbrotruhm oder Ruhmruhmbrot, Furcht, Lust.
Anerkennung ist das Brot der Geister.
Ein Schluck Wasser oder Bier vertreibt den Durst, ein Stück Brot den Hunger, Christus vertreibt den Tod.
Mir scheint im Gegenteil, daß sich dort unmöglich zufrieden leben läßt, wo alles Gemeineigentum ist. Denn woher sollte die erforderliche Menge der Produkte kommen, wenn sich jeder um die Arbeit drückt, weil ihn ja doch keine Sorge um sein tägliches Brot anspornt und die Spekulation auf den Fleiß der andern ihn faul macht?
Lieber dem Bettler den Brotsack tragen, / als mit dem vornehmen Pöbel sich plagen!
Wenn die Brot umsonst hätten, wehe! Wonach würden sie schrein! Ihr Unterhalt, das ist ihre rechte Unterhaltung. Und sie sollen es schwer haben!
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
Man muß sein Brot mit dem Messer schneiden, welches einem das Schicksal, ob stumpf oder scharf, dazu in die Hand gibt.
Rechtsstaat ist wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie ist, daß nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.
Edel denken ist sehr schwer, wenn man nur denkt, um Brot zu gewinnen.
Schwarzbrot macht das Kind gütig und gehorsam. Zuckerbrot macht es trotzig und ehrfurchtslos.
Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn. / Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. / Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat? / Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? / Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt, / um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen. / Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen. / Der Staat muß untergehn, früh oder spät, / wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
Anders ist der Studierplan, den sich der Brotgelehrte, anders derjenige, den der philosophische Kopf sich vorzeichnet.
Es ist der Balsam nicht, der Ball und Zepter, / das Schwert, der Stab, die hohe Herrscherkrone, / das eingewirkte Kleid mit Gold und Perlen, / der Titel, strotzend vor dem König her, / der Thron, auf dem er sitzt, des Pompes Flut, / die anschlägt an den hohen Strand der Welt: / Nein, nicht all dies, du Prunk der Zeremonie, / nicht alles dies auf majestät'schem Bett, / was so gesund schläft wie der arme Sklav, / der mit gefülltem Leib und led'gem Mut / zur Ruh sich fügt, gestopft mit saurem Brot, / die grause Nacht, der Hölle Kind, nie sieht, / weil der wie ein Trabant von früh bis spät / vor Phöbus' Augen schwitzt, die ganze Nacht / dann im Elysium schläft; am nächsten Tag / von neuem aufsteht mit der Dämmerung / und hilft Hyperion zu seinen Pferden.
Wer ein Volk verachtet oder haßt, der beweist, daß er dasselbe nicht genügend kennt oder daß Leidenschaft ihm das Verständnis verschließt. Um aber eine solche Leidenschaft, gegen welche kein Mensch gefeit ist, zu überwinden, kenne ich kein besseres Mittel, als das Privatleben eines Volkes, seinen Kampf mit der Natur, seine Sorgen um das tägliche Brot und vor allem seine Leiden zu beobachten. Da werden uns die Leute verwandt, und man kann ihnen nie mehr gründlich gram werden.
Der Mensch ist ein Geschöpf, das nicht vom Brot allein lebt, sondern hauptsächlich von Schlagwörtern.
Brotrinden und Versprechungen sind dazu da, gebrochen zu werden.
Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, / wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.